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Die Universitätsbibliothek „Georgius Agricola“ ist eine zentrale Einrichtung der TU Bergakademie Freiberg. Den Namen Georgius Agricola trägt sie seit 1980.

Universitätsbibliothek Freiberg
Universitaetsbibliothek Freiberg Fassade.jpg Universitätsbibliothek „Georgius Agricola“

Gründung 1765
Bestand ca. 800.000 (Medieneinheiten)
Bibliothekstyp Universitätsbibliothek
Ort Freiberg, Deutschland
Besucheradresse Agricolastraße 10
ISIL DE-105 (Technische Universität Bergakademie Freiberg, Bibliothek „Georgius Agricola“)
Website tu-freiberg.de/ub

Bestand und Benutzer (Stand 2018)Bearbeiten

Die Bibliothek besitzt 715.577 Bücher und 359 laufende Abonnements von Printzeitschriften. Die digitalen Bestände umfassen 120.164 Medieneinheiten, darunter sind 36.219 laufend gehaltene elektronische Zeitschriften.[1]

Der wissenschaftliche Altbestand verfügt über rund 22.000 Bände, Nachlässe, Handschriften, Karten und bergmännische Risse sowie eine umfangreiche Münz- und Medaillensammlung.[2]

2018 verzeichnete die Bibliotheksstatistik 4.448 aktive Benutzer und 173.265 Ausleihen. 396 Leseplätze, neun Carrels und 34 Computerarbeitsplätze stehen den Benutzern zur Verfügung.[1]

Besondere AktivitätenBearbeiten

Von 1998 bis 2014 betreute die Bibliothek die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sondersammelgebiete Geologie, Mineralogie, Petrologie, Bodenkunde, Bergbau, Hüttenwesen und Markscheidekunde.

Zusammen mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen entwickelt und pflegt sie seit 2002 die Virtuelle Fachbibliothek für Geowissenschaften, Bergbau, Geographie und Thematische Karten GEO-LEO. Auf dem Dokumentenserver GEO-LEOe-docs können Wissenschaftler und Studenten geo- und montanwissenschaftliche Volltexte kostenfrei publizieren und herunterladen.

Vom 29. September bis 2. Oktober 2009 führte die Freiberger Universitätsbibliothek zusammen mit dem Sächsischen Staatsarchiv/Bergarchiv Freiberg das 10. Internationale Symposium „Kulturelles Erbe in Geo- und Montanwissenschaftlichen Bibliotheken – Archive – Museen – Sammlungen“ durch.[3] Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe u. a. von Peter Schmidt (1939–1999), der von 1971 bis zu seinem Tod als Kustos des Wissenschaftlichen Altbestandes wirkte.

Seit 2009 beteiligt die Bibliothek sich an Qucosa, dem Dokumenten- und Publikationsserver wissenschaftlicher Bibliotheken in Sachsen.

Die Digitale Bibliothek der Universitätsbibliothek Freiberg ist seit November 2013 online. Damit öffnet die Universitätsbibliothek das Fenster zu den Anfängen der montanwissenschaftlichen Forschung, indem sie digitalisierte Dokumente – teilweise aus dem 18. Jahrhundert – für Interessierte in einem benutzerfreundlichen Portal kostenfrei zugänglich macht.[4]

Zum 250-jährige Bestehen der TU Bergakademie Freiberg im Jahr 2015 entwickelte die Universitätsbibliothek gemeinsam mit der Universitätsverwaltung ein Montanportal.[5]

Seit 2016 betreut die UB Freiberg den von der DFG geförderten Fachinformationsdienst Montan, Bergbau und Hüttenwesen.[6]

GebäudeBearbeiten

 
Fassade vor der Neugestaltung durch Michael Fischer-Art

Die Hauptbibliothek befindet sich seit 1980 auf dem Campus der TU Bergakademie Freiberg, Agricolastraße 10. Außerdem gibt es zwei Zweigbibliotheken und drei Sonderstandorte.[7] Seit 2008 laufen die Vorbereitungen für die Errichtung eines neuen Bibliotheksgebäudes. Michael Fischer-Art gestaltete im August/September 2012 die Fassade neu.[8]

EinzelnachweiseBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Walter Schellhas: Die Bibliothek der Bergakademie Freiberg 1765–1965. Bergakademie Freiberg, 1969. (= Veröffentlichungen der Bibliothek der Bergakademie Freiberg, 28)
  • Anette Weiße: Die Bibliothek der Bergakademie Freiberg in den Jahren 1945 bis 1990. TU Bergakademie Freiberg, 2008. (= Veröffentlichungen der Bibliothek “Georgius Agricola” der TU Bergakademie Freiberg,140), Online-Ausgabe (PDF; 24,0 MB)

WeblinksBearbeiten