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Ulrich Lins

deutscher Historiker und Esperantist
Ulrich Lins

Ulrich Lins (* 4. August 1943 in Bonn) ist ein deutscher Historiker. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Japanologie in Köln und Bonn. 1971/72 war er Gastforscher an der Universität Tokyo. 1975 wurde er mit einer Arbeit über die japanische Oomoto-Bewegung promoviert.

Beruflich befasste er sich mit dem akademischen Austausch. Er war erster Leiter der 1978 gegründeten DAAD-Außenstelle in Tokio. Er ist Mitherausgeber eines Sammelwerks über Deutschland in Geschichte und Gegenwart (mit Ohnishi Takeo, Japanisch, 12 Bände, 1981–1986).

Ulrich Lins ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Zu seinem 75. Geburtstag erschien die Festschrift En la mondon venis nova lingvo (Hrsg. Gotoo Hitosi, José Antonio Vergara, Kimura Goro Christoph). Mondial, New York 2018. ISBN 978-1-59569-378-5. 700 S.

Die gefährliche SpracheBearbeiten

Das Esperanto-Original dieses Buches von Ulrich Lins über die Verfolgung der Esperantisten im Dritten Reich, in der Sowjetunion und anderen Ländern erschien 1988 (revidierte Fassung 2016). Es wurde in sieben Sprachen übersetzt, u. a. ins Japanische und Englische.

Werke (Auswahl)Bearbeiten