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USL W-League

zweithöchste Spielklasse im US-amerikanischen und kanadischen Frauenfußball
W-League
Wleaguelogo.jpgVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Voller Name USL W-League
Verband USSF
Erstaustragung 1995
Hierarchie 2. Liga
Mannschaften 18
Meister Los Angeles Blues (2014)
Rekordmeister Los Angeles Blues (4)
Website wleague.uslsoccer.com

Die USL W-League war die zweithöchste Spielklasse im US-amerikanischen und kanadischen Frauenfußball. Sie verstand sich als Spielerentwicklungsliga und existierte von 1995 bis 2015.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die W-League wurde 1995 als United States Interregional Women’s League gegründet und umfasste in der Regel 18 Mannschaften und unterstand der Verwaltung der United Soccer Leagues. Ab 1998 gab es auch eine W-2-League. Da 2001 mit der neu gegründeten professionellen Women’s United Soccer Association (WUSA) und der W-League bereits zwei verschiedene Ligen bestanden (mit der W-2-League in diesem Jahr sogar drei), wurde ab 2002 auf die W-2-League verzichtet. Da die WUSA jedoch komplett andere Teams enthielt, sozusagen ihr eigenes System bildete und schon 2003 zu ihrem Ende kam, blieb die W-League weiterhin erstklassig, bis sie 2009 von der Women’s Professional Soccer als höchste Spielklasse abgelöst wurde. 2013 folgte dieser die National Women’s Soccer League, die sich seitdem über der zweitklassigen W-League befand.

Auch wenn einige Teams in den Anfangsjahren bessere Amateurteams waren, brachte die Liga für nationale und internationale Spielerinnen eine professionelle Basis. Zu den bekanntesten europäischen Spielerinnen, die in der W-League gespielt haben, zählen Laura Österberg Kalmari aus Finnland, sowie Kelly Smith aus England. Zwischen 1995 und 1997 wurden die teilnehmenden Mannschaften in regionale Gruppen aufgeteilt. 1998 wurde die Liga nach sportlichen Gesichtspunkten in eine W-1- und eine W-2-Division eingeteilt. Nach der Debütsaison der WUSA 2001 wurde dies rückgängig gemacht. Rekordmeister der Liga waren die Pali Blues aus Los Angeles mit vier Meisterschaften. Letzter Meister wurden im Spieljahr 2015 die Washington Spirit Reserves. Viele Franchises der W-League waren nach Männermannschaften benannt. Beispiele hierfür waren die Atlanta Silverbacks Women oder die Seattle Sounders Women, deren Männermannschaften in den professionellen Ligen des Landes spielten. Insgesamt kamen zwischen 1995 und 2015 127 verschiedene Damenmannschaft in der Liga zum Einsatz, von denen aktuell (Stand: Frühjahr 2016) noch lediglich 23 existieren.

Modus 2012Bearbeiten

Regular SeasonBearbeiten

In der Regular Season spielte jede Mannschaft eine Doppelrunde gegen jede andere Mannschaft der eigenen Division.

PlayoffsBearbeiten

  • Eastern Conference: Die besten vier Teams qualifizierten sich für die Playoffs, wo im Halbfinale und Finale ein Sieger ermittelt wurde.
  • Central Conference: Die Teams auf den Plätzen 2 bis 5 ermittelten im Halbfinale und Finale einen Sieger.
  • Western Conference: Die besten beiden Teams spielten in einem Finale den Conference-Sieger aus.

Die Sieger der Conference-Finale und der Sieger der Central-Conference spielten mit Halbfinale und Finale den Sieger aus.

Mannschaften im Spieljahr 2015Bearbeiten

Mannschaft Land Stadt Stadion Gegründet Trainer
Northeastern Conference
Comètes de Laval Kanada  Laval, Québec Centre Sportif Bois-de-Boulogne 2006 Kanada  Cindy Walsh
Long Island Rough Riders Vereinigte Staaten  South Huntington, New York Cy Donnelly Stadium 1995 Vereinigte Staaten  Steve Cadet
New Jersey Wildcats Vereinigte Staaten  West Windsor, New Jersey Mercer County Community College Stadium 1996 Vereinigte Staaten  Kevin McDermott
New York Magic Vereinigte Staaten  Brooklyn, New York Old Boys High School Field 1997 Italien  Nino DePasquale
North Jersey Valkyries Vereinigte Staaten  Wayne, New Jersey DePaul Catholic High School 2009 Vereinigte Staaten  Mark White
Québec Dynamo ARSQ Kanada  Québec, Québec Collège François-Xavier-Garneau 2014 TBD
Southeastern Conference
Atlanta Silverbacks Women Vereinigte Staaten  Chamblee, Georgia Atlanta Silverbacks Park 1998 Vereinigte Staaten  Chris Adams
Braddock Road Stars Elite Vereinigte Staaten  Fairfax, Virginia Samuel J. Coffey Stadium 2014 Vereinigte Staaten  Larry Best
Carolina Elite Cobras Vereinigte Staaten  Greenville, South Carolina MESA Soccer Complex 2010 Vereinigte Staaten  Sandy Burris
Charlotte Lady Eagles Vereinigte Staaten  Charlotte, North Carolina Dickson Field 2003 Vereinigte Staaten  Lee Horton
Dayton Dutch Lions WFC Vereinigte Staaten  West Carrollton, Ohio DOC Stadium 2011 Vereinigte Staaten  Gavin MacLeod
Washington Spirit Reserves Vereinigte Staaten  Washington, D.C. Maryland SoccerPlex 2013 Vereinigte Staaten  German Peri
Western Conference
Arizona Strikers FC Vereinigte Staaten  Yuma, Arizona Desert Sun Stadium 2013 Vereinigte Staaten  Manny Arias
Colorado Pride Vereinigte Staaten  Colorado Springs, Colorado Washburn Field 2013 Wales  Sian Hudson
Colorado Storm Vereinigte Staaten  Parker, Colorado Legend High School 2014 Vereinigte Staaten  Mike Haas
Colorado Rush Women Vereinigte Staaten  Arvada, Colorado North Area Athletic Complex 2010 Vereinigte Staaten  Erik Busshey
Santa Clarita Blue Heat Vereinigte Staaten  Santa Clarita, California Valencia High School 2008 Brasilien  Cesar Pitacio
Seattle Sounders Women Vereinigte Staaten  Tukwila, Washington Starfire Sports Complex 2001 Kanada  Hubert Busby, Jr.

Bisherige MeisterBearbeiten

Saison Meister Vizemeister Ergebnis
1995 Long Island Lady Riders Southern California Nitemares 3:0
1996 Maryland Pride Dallas Lightning 3:0
1997 Long Island Lady Riders Chicago Cobras 2:1 n. V.
1998 Raleigh Wings Boston Renegades 4:3
1999 Raleigh Wings Chicago Cobras 3:2 n. V.
2000 Chicago Cobras Raleigh Wings 1:1 n. V., 4:2 n. E.
2001 Boston Renegades Vancouver Whitecaps 5:1
2002 Boston Renegades Charlotte Lady Eagles 3:0
2003 Hampton Roads Piranhas Chicago Cobras 1:0
2004 Vancouver Whitecaps New Jersey Wildcats 0:0 n. V., 4:2 i. E.
2005 New Jersey Wildcats Ottawa Fury Women 3:0
2006 Vancouver Whitecaps Ottawa Fury Women 3:0
2007 Washington Freedom Atlanta Silverbacks Women 3:1
2008 Pali Blues FC Indiana 2:1
2009 Pali Blues Washington Freedom 2:1
2010 Buffalo Flash Vancouver Whitecaps 3:1
2011 Atlanta Silverbacks Women Ottawa Fury Women 6:1
2012 Ottawa Fury Women Pali Blues 1:1 n. V., 4:3 i. E.
2013 Pali Blues Laval Comets 1:0
2014 Los Angeles Blues Washington Spirit Reserves 6:1
2015 Washington Spirit Reserves Colorado Pride 2:1

Meister der W-2Bearbeiten

Saison Meister Vizemeister Ergebnis
1998 Fort Collins Force Hampton Roads Piranhas 3:1
1999 North Texas FC Springfield Sirens 5:1
2000 Springfield Sirens Charlotte Lady Eagles 2:1
2001 Charlotte Lady Eagles Memphis FC 3:1

WeblinksBearbeiten