Troels Arnkiel

lutherischer Pastor und Altertumsforscher in Apenrade

Troels Arnkiel (getauft 28. April 1638 in Tollsted; † 7. September 1712 in Apenrade) war ein lutherischer Pastor und Altertumsforscher in Apenrade.

Er besuchte die Lateinschulen in Lübeck und Reval und studierte in Leipzig und Kiel. Der Arnkielpark bei Flensburg mit mehreren Megalithgräbern ist nach ihm benannt. Sein bekanntestes Werk ist die Ausführliche Eröffnung.

WerkeBearbeiten

  • T[rogillus] Arnkiel: SOLILOQUIA BIBLICA, Biblische Seelen=Gespräche mit GOTT / in Drey Theile / Gebethe / Danck= und Lobsagunge unterschieden. Mit Worten der Heil. Schrifft verfasset / Nach Ordnung des Catechismus mit 5. Registern eingerichtet. Dabey angefüget wird Das Schleßwig=Holsteinische alte Gesang=Buch von dem Autoren emendirt, vermehrt und mit steten Anmerckungen über alle Gesänge beleuchtiget / Nebst denen Königl. und Fürstl. Kirchen=Gebethen in diesen Landen, Schleswig: Lorentz Eckstorff 1696
  • Trogillus Arnkiel: Ausführliche Eröffnung / I. Was es mit der Cimbrischen ... Völcker ... Götzendienst ... u. d. gl. ... vor eine Bewandtniß gehabt ... II. Eine Erklährung / was es für eine Beschaffenheit mit dem in Ao. 1639. bey Tundern gefundenem ... Wunder=Horn ... gehabt haben möge. III. Was die Cimbrischen ... Völcker vor Gräber und Töpffe / worinnen sie die Asche der verbrandten Cörper verwahret gehabt ... IV. Endlich auch / wie diese Völcker ... zum ... Christlichen Glauben gebracht ... In vier Theile beschrieben ..., Hamburg: Thomas von Wiering 1703

LiteraturBearbeiten

  • Jürgen Beyer: Zu Schulbesuch und Studium des späteren Apenrader Propstes Troels Arnkiel (1638-1712), besonders in Reval und Kiel, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, 135. Jg. (2010), S. 131–146.
  • Herbert Jankuhn: Arnkiel, Troels. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 1, Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 375 f. (Digitalisat).