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Till Carrière (* 1952; † 1979) war ein deutscher Schauspieler.

LebenBearbeiten

Er war der Sohn des Psychiaters Bern Carrière und der Röntgenassistentin Jutta Carrière. Seine Geschwister waren die Schauspieler Mathieu und Mareike Carrière, die ihrem Bruder im Rückblick ein „grandiose[s] komische[s] Talent“ bescheinigten.[1] Till Carrière besuchte die Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin, bevor ihn Peter Zadek nach Bochum holte. 22 Jahre vor seinem Bruder spielte er 1978 in Durchs wilde Kurdistan nach dem gleichnamigen Roman aus dem Orientzyklus bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg.[2]

Carrière war nach Angabe seines Bruders manisch-depressiv[1] und nahm sich mit 26 Jahren das Leben.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Stéphanie Grix, Frank Zauritz: Schämen Sie sich manchmal für Ihren Bruder Mathieu, Mareike Carrière? In: Bild am Sonntag. 17. April 2011.
  2. Till Carrière. In: Reinhard Marheinecke, Nicolas Finke: Karl May am Kalkberg: Geschichte und Geschichten der Karl-May-Spiele Bad Segeberg seit 1952, Band 1, Karl-May-Verlag, 1999, S. 176.