The Boomtown Rats

irische Band

The Boomtown Rats sind eine irische New-Wave-Band mit dem Leadsänger Bob Geldof, der später vor allem durch seine Aktivitäten um das Band-Aid-Projekt sowie durch die Live-Aid-Konzerte 1985 und 2005 bekannt wurde.

The Boomtown Rats
The Boomtown Rats in Knott’s Berry Farm 1981
The Boomtown Rats in Knott’s Berry Farm 1981
Allgemeine Informationen
Herkunft Dún Laoghaire, Irland
Genre(s) New Wave, Punk Rock, Pop-Punk, Alternative Rock
Gründung 1975, 2013
Auflösung 1986
Gründungsmitglieder
Bob Geldof (bis 1986, seit 2013)
Gitarre
Garry Roberts (bis 1986, seit 2013)
Johnnie Fingers (bis 1986)
Pete Briquette (bis 1986, seit 2013)
Gitarre
Gerry Cott (bis 1981)
Simon Crowe (bis 1986, seit 2013)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Bob Geldof
Gitarre
Garry Roberts
Bass
Pete Briquette
Schlagzeug
Simon Crowe

GeschichteBearbeiten

Gegründet 1975 in Dún Laoghaire, Irland unter dem Namen Nightlife Thugs, änderten sie den Namen schon nach kurzer Zeit in The Boomtown Rats. Der neue Name entlehnte sich der Bezeichnung für die Arbeiter in den Ölfeldern in der Autobiografie von Woody Guthrie. Gründungsmitglieder waren neben Bob Geldof noch Gerry Roberts (Gitarre), Gerry Cott (Gitarre), Johnnie Fingers (eigentlich John Moylett, Keyboard), Pete Briquette (eigentlich Patrick Cusack, Bass) und Simon Crowe (Schlagzeug).

Am 28. Januar 2013 kündigte Bob Geldof eine Reunion der Band an. Zum ersten Mal seit 1986 spielte die Band in Originalbesetzung wieder zusammen, und zwar auf dem Isle of Wight Festival im Juni 2013.[1] Am 7. Juli 2013 spielten die Boomtown Rats im Vorprogramm der Toten Hosen auf dem Seenland-Festival in der Nähe von Hoyerswerda und gaben damit bisher das erste Deutschlandkonzert seit langem.

I Don’t Like MondaysBearbeiten

Der größte Hit der Boomtown Rats ist I Don’t Like Mondays. Das Lied entstand, inspiriert durch ein Schulmassaker, 1979 in San Diego, Kalifornien. Damals hatte die 16-jährige Brenda Ann Spencer zwei Erwachsene einer Schule erschossen sowie acht Schüler und einen Polizisten verwundet. Ihre lapidare Antwort auf die Frage „Warum?“ lautete „Ich mag keine Montage“: “Tell me why?” – “I don’t like mondays.”[2]

Neben der 1978er Single Rat Trap war I Don’t Like Mondays einer von zwei Nummer-eins-Hits der Band in den britischen Charts.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3][4][5]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
1977 The Boomtown Rats UK18
 
Silber

(11 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 17. September 1977
1978 A Tonic for the Troops UK8
 
Platin

(44 Wo.)UK
US112
(13 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. Juli 1978
1979 The Fine Art of Surfacing DE35
(12 Wo.)DE
UK7
 
Gold

(26 Wo.)UK
US103
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. November 1979
1981 Mondo Bongo DE16
(14 Wo.)DE
AT19
(2 Wo.)AT
UK6
 
Gold

(7 Wo.)UK
US116
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Januar 1981
1982 V Deep UK64
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 3. April 1982
1984 In the Long Grass US188
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 1984
2020 Citizens of Boomtown DE41
(1 Wo.)DE
AT73
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2020AT
UK48
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2020UK
Erstveröffentlichung: 13. März 2020

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
1994 Loudmouth – The Best Of UK10
 
Silber

(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Juni 1994
2004 Best Of UK43
(6 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: April 2004

weitere Alben

  • 1983: Ratrospective
  • 1987: Greatest Hits
  • 2013: Back to Boomtown: Classic Rats Hits

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
1977 Lookin’ After No. 1
The Boomtown Rats
UK11
(9 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 19. August 1977
Mary of the 4th Form
The Boomtown Rats
UK15
(9 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 11. November 1977
1978 She’s so Modern
A Tonic for the Troops
UK12
(11 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 31. März 1978
Like Clockwork
A Tonic for the Troops
UK6
 
Silber

(13 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 9. Juni 1978
Rat Trap
A Tonic for the Troops
UK1
 
Gold

(15 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 6. Oktober 1978
1979 I Don’t Like Mondays
The Fine Art of Surfacing
DE6
(26 Wo.)DE
AT10
(10 Wo.)AT
CH6
(8 Wo.)CH
UK1
 
Gold

(15 Wo.)UK
US73
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juli 1979
Diamond Smiles
The Fine Art of Surfacing
UK13
(10 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 2. November 1979
1980 Someone’s Looking at You
The Fine Art of Surfacing
UK4
(9 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 3. Januar 1980
Banana Republic
Mondo Bongo
DE3
(25 Wo.)DE
CH10
(6 Wo.)CH
UK3
 
Silber

(11 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 3. November 1980
1981 Up All Night
Mondo Bongo
DE38
(11 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 27. Januar 1981
The Elephants Graveyard (Guilty)
Mondo Bongo
UK26
(6 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 27. Januar 1981
Never in a Million Years
V Deep
UK62
(4 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 5. November 1981
1982 House on Fire
V Deep
DE67
(1 Wo.)DE
UK24
(8 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 7. März 1982
1984 Tonight
In the Long Grass
UK73
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 12. Januar 1984
Drag Me Down
In the Long Grass
UK50
(5 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 14. Mai 1984
Dave
In the Long Grass
UK81
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 12. November 1984
1985 A Hold of Me
In the Long Grass
UK78
(2 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 26. Februar 1985

weitere Singles

  • Trash Glam Baby (Veröffentlichung: 17.01.2020)

QuellenBearbeiten

  1. Isle of White Festival line up sees the Boomtown rats reunite
  2. Jochen Sheytt: Popsongs und ihre Hintergründe – I Don’t Like Mondays, im Internetarchiv (Memento vom 3. Mai 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 28. Dezember 2010)
  3. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  4. The Billboard Albums von Joel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006, ISBN 0-89820-166-7.
  5. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK

WeblinksBearbeiten