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Tamia

kanadische Contemporary R&B-Sängerin
Tamia

Tamia (eigentlich Tamia Washington-Hill; * 9. Mai 1975 in Windsor, Ontario als Tamia Reneé Washington) ist eine kanadische R&B-Sängerin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Bereits im Alter von sechs Jahren begann Tamia in der Kirche in Windsor, Ontario in einem Gospelchor zu singen. Um ihre Stimme weiterzubilden, nahm sie mit zehn Jahren Gesangsunterricht. Nach einigen kleineren Talentwettbewerben gewann sie unter anderem 1993 den YTV Vocal Achievement Award, einen kanadischen Rundfunkpreis. 1994 gewann sie in Los Angeles während einer Awards Show die Aufmerksamkeit von Brenda Richie und Quincy Jones. Ein Jahr später, mit 19 Jahren, nahm sie für Quincy Jones' Album Q's Jook Joint den Song You Put A Move On My Heart auf, welcher 1996 für einen Grammy Award nominiert wurde. Im selben Jahr nahm sie für den Soundtrack des Kinofilms Set If Off den Song Missing You zusammen mit Brandy, Gladys Knight und Chaka Khan auf, welcher ebenfalls für den Grammy nominiert wurde. Eine dritte Grammy-Nominierung hatte sie in der Kategorie "Best R'n'B Performance By A Duo with Vocal" zusammen mit Babyface für den Song Slow Jams.

1998 brachte sie ihr erstes Soloalbum mit dem Titel Tamia heraus, 2001 folgte das Album A Nu Day. Dieses beinhaltete ihren bislang größten Hit Stranger In My House. 2005 erschien das Album More.

Am 24. Juli 1999 heiratete sie den US-amerikanischen Basketballspieler Grant Hill, mit dem sie zwei Töchter hat.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Charts[1][2] Anmerkungen
Vereinigte Staaten  US
1998 Tamia
67
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. April 1998
2000 A Nu Day
46
 Gold

(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 2000
2004 More
17
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. April 2004
2006 Between Friends
66
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. November 2006
2012 Beautiful Surprise
23
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. August 2012
2015 Love Life
27
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2015
2018 Passion Like Fire
145
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. September 2018

EPs / KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Anmerkungen
2007 A Gift Between Friends Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2007
2009 Greatest Hits Erstveröffentlichung: 2. November 2009

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Charts[1] Anmerkungen
Vereinigte Staaten  US
1998 Imagination
Tamia
37
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Februar 1998
feat. Jermaine Dupri
So into You
Tamia
30
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Juni 1998
2000 I Can’t Go For That
A Nu Day
84
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. August 2000
Stranger in My House
A Nu Day
10
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2000
2003 Officially Missing You
More
83
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. September 2003

Weitere Veröffentlichungen

  • 1996: Keep Hope Alive
  • 1997: Make Tonight Beautiful
  • 1998: The Christmas Song
  • 1999: Loving You Still
  • 2001: Tell Me Who
  • 2002: Be Alright
  • 2003: It’s a Party
  • 2004: Dance My Dream
  • 2004: Questions
  • 2004: Still
  • 2005: Things I Collected
  • 2006: Can’t Get Enough
  • 2007: Me
  • 2007: Almost
  • 2012: Beautiful Surprise
  • 2012: Give Me You
  • 2015: Sandwich and a Soda
  • 2015: Stuck with Me
  • 2015: Love Falls Over Me

Als GastmusikerinBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1995 You Put a Move on My Heart
Q's Jook Joint
300! 300! 98
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. September 1995
Quincy Jones featuring Tamia
1996 Slow Jams
Q’s Jook Joint
300! 300! 68
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1996
Quincy Jones featuring Babyface, Barry White, Portrait & Tamia
Missing You
Set It Off (O.S.T)
300! 300! 25
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. August 1996
mit Brandy, Gladys Knight & Chaka Khan
1999 Spend My Life with You
A Day in the Life
300! 300! 21
 Gold

(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juni 1999
Eric Benét featuring Tamia
2003 Into You
Street Dreams
87
(3 Wo.)
18
 Silber

(6 Wo.)
4
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juli 2003
Fabolous featuring Tamia

Weitere Gastauftritte

  • 1997: Don’t Be Late, Don’t Come Too Soon (LL Cool J featuring Tamia)
  • 2003: (They Long to Be) Close to You (Gerald Levert featuring Tamia)
  • 2016: Sunshine (Remix) (Eric Benét featuring Tamia)

Soundtracks

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Chartquellen: CH UK US
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK US

WeblinksBearbeiten