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Tadeusz Werno

polnischer katholischer Weihbischof

Tadeusz Werno (* 4. August 1931 in Kaźmierz, Großpolen) ist emeritierter Weihbischof in Koszalin-Kołobrzeg.

LebenBearbeiten

Am 24. Juni 1956 in Gorzów Wielkopolski zum Priester geweiht. Am 22. März 1974 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Weihbischof in Koszalin-Kołobrzeg (Köslin-Kolberg) und zum Titularbischof von Zattara. Die Bischofsweihe spendete ihm der Primas von Polen, Stefan Kardinal Wyszyński, am 25. Mai 1974; Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Posen, Antonio Baraniak, und der Bischof von Koszalin-Kołobrzeg, Ignacy Jeż.

Als Dompropst (Vorsitzender des Domkapitels) im Bistum Köslin-Kolberg wurde er dreimal als Diözesanadministrator eingesetzt: nach dem Tod von Bischof Czesław Domin vom 15. März bis 31. August 1996, nach der Berufung von Marian Gołębiewski zum Erzbischof von Breslau und nach der Ernennung von Kazimierz Nycz zum Erzbischof vom 9. April bis 9. Juli 2007.

Am 22. September 2007 nahm Papst Benedikt XVI. sein aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch an.

Im Jahre 2006 verlieh ihm die Stadt Słupsk (dt: Stolp) die Ehrenbürgerwürde.

Wappen und WahlspruchBearbeiten

Sein Bischofswappen stellt den Heiligen Geist in Gestalt einer Taube dar.

Hinter dem Wappenschild stehend das Bischofskreuz, darüber der Bischofshut (Galero) mit rechts und links jeweils sechs Quasten (fiocchi) darunter der Wahlspruch.

Sein Wahlspruch lautet: Omnibus omnia factus sum („Ich bin zu allen alles“).

WeblinksBearbeiten