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Sven Boltenstern

österreichischer Goldschmied und Bildhauer

Leben und WerkBearbeiten

Sven Boltenstern war das jüngste Kind des Architekten Erich Boltenstern (1896–1991) und der Malerin Elisabeth Szupper (1905–1982). Seine Mutter stammte aus Ungarn. Seine Großmutter väterlicherseits, Louise Boltenstern geb. Godina (1867–1928), war Opernsängerin. Er hatte drei Geschwister, Erich, geboren 1926, später Architekt wie sein Vater, Elisabeth, geboren 1927, später verehel. Augustin und Helene, geboren 1930, später verehel. Bernheimer.[1] Er maturierte und absolvierte danach eine Lehre als Goldschmied im traditionsreichen Juwelierhaus Godina. Parallel dazu besuchte er Vorlesungen an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. 1956 legte er die Meisterprüfung ab, danach studierte er in Paris an der Ecole supérieure des arts décoratifs. Ab 1957 arbeitete er beim traditionsreichen Juwelier Julius Hügler in Wien. 1964 machte er sich selbstständig.

Die Objekte Boltenstern waren zumeist Einzelstücke. Er hat seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem 1972 im Österreichischen Museum für angewandte Kunst, 1993 und 2004 im Wiener Künstlerhaus.

Seine Tochter Marie wurde Schmuckdesignerin und führt das Geschäft der Familie in der Wiener Bräunerstraße. Sie hat sich als Designerin von Schmuckstücken aus dem 3D-Drucker international einen Namen gemacht.[2]

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Sven Boltenstern. Schmuck und Objekte. Stereovision. Ausstellung Österreichisches Museum für angewandte Kunst Wien. Salzburg: Druckgrafik 1972
  • Who is who in Österreich. Supplementwerk 2005. CD-ROM-Ausgabe. Zug: Who is Who Verlag 2005

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Architektenlexikon Wien 1770-1945: Erich Boltenstern, abgerufen am 5. September 2019
  2. Kurier (Wien): Schmuck-Architektin Boltenstern: Nie ohne meinen 3D-Drucker, 9. August 2019