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Im Jahre 2001 gründete der Automobilweltverband (FIA) die Veranstaltungsreihe Super Racing Weekend: zehn Wochenenden auf zehn verschiedenen Rennstrecken mit 3 Rennserien: FIA GT (Sportwagen), FIA ETCC (Tourenwagen) und die Formel Renault V6 (Formelwagen).

Alle Rennen der drei Serien wurden live am Samstag und am Sonntag auf Eurosport übertragen.

Die FIA GT-Sportwagenserie wurde 1996 gegründet. Es gibt zwei Klassen: GT und GT-N für seriennahe Wagen mit weniger Modifikationen. Alle Fahrzeuge müssen als Serienmodell gebaut werden und dürfen über keine elektronischen Hilfsmittel wie ABS oder ESP verfügen.

Die FIA ETCC (Tourenwagen-Europameisterschaft) (ETCC, seit 2005 FIA WTCC) wurde 2001 gleichzeitig mit dem SRW gegründet und fährt seitdem nach dem FIA Super 2000 Regeln, die auf der Gruppe N aus dem FIA-Regelwerk aufbauen. Um die Kosten niedrig zu halten, wird die Drehzahl der Motoren begrenzt, zudem ist Allradantrieb nicht erlaubt. Alle Teilnehmer fahren mit Einheitsreifen.

Die Formel Renault V6 ist eine Nachwuchsserie mit 380-PS-Formelautos, vergleichbar mit der Formel 3000. Die Serie ist sehr beliebt, zahlreiche Fahrer bekommen nach der Saison Testangebote von Formel-1-Teams. 2004 werden zum ersten Mal Kohlefaserbremsen wie in der F1 eingesetzt.

Im Jahr 2006 hat sich das Super Racing Weekend aufgelöst. Die drei Rennserien haben nun ihren eigenen Veranstaltungskalender, nachdem ein Streit zwischen den Verantwortlichen der FIA WTCC und der FIA GT aufkam.

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