Nadel

längliches, dünnes Werkzeug aus Metall
(Weitergeleitet von Stricknadel)
Stecknadel

Eine Nadel (als gemeingermanische Bezeichnung des Nähgeräts zur indogermanischen Wurzel nē-, „mit dem Faden arbeiten, nähen“, gebildet[1]) ist ein längliches, dünnes Werkzeug aus hartem Material (früher Knochen, heute meist Metall) mit einer Spitze an einem Ende.

Als Nadeln werden auch viele andere Gegenstände bezeichnet, die im weitesten Sinne eine ähnliche Form oder Funktion haben.

GeschichteBearbeiten

 
Der Nadler. (Spätmittelalterliche Darstellung und Text zur Nadelherstellung aus Eisen)
Ich mach Nadel auß Eysendrat / Schneid die leng jeder gattung glatt / Darnach ichs feyl / mach öhr vnd spitzn / Alßdann hert ichs ins Feuwers hitzn / Darnach sind sie feil / zu verkauffn / Die Krämer holen sie mit hauffn / Auch grobe Nadel nemmen hin / Die Ballenbinder vnd Beuwrin.

Die ältesten Nadeln mit Öhr waren aus Knochen oder Mammutelfenbein und stammen aus dem Gravettien (späte Altsteinzeit).

Die Entwicklung zur schmückenden Nadel setzte in der Bronzezeit ein, in der sie in zahlreichen Formen vorkommt, von beiden Geschlechtern getragen hielt sie als Grabbeigabe das Totengewand zusammen. Für den Alltagsgebrauch zum Zusammenhalt der Überwurfkleidung wurde sie zur Fibel weiterentwickelt, die nach dem System einer Sicherheitsnadel geschlossen werden kann und so ein Herausrutschen der Fibel aus der Kleidung verhindert.

NähutensilBearbeiten

Nähnadeln sind schmale, langgestreckte rundliche Stechwerkzeuge mit einer Spitze und einer Durchbohrung (Öhr) am gegenüberliegenden Ende.

GeschichteBearbeiten

Die ersten Nähnadeln stammen aus dem Gravettien und Solutréen[2]. Sie wurden in Span-Technik aus Knochen oder Geweih hergestellt[3] und anschließend auf einem Stein geglättet. Ein solcher Glättstein für Nadeln ist zum Beispiel aus Les Eyzies (Magdalénien) überliefert[4]. Das Öhr wird durch Schaben, nicht durch Bohren erzeugt[5]. Die Spitze der Nadel ist nicht immer mittig[6]. Manche Nadeln sind abgebrochen, bei einigen wurde ein neues Öhr angebracht.

Nähnadeln finden sich zwischen MIS 3 und dem späten glazialen Maximum von Westeuropa bis China. Knochennadeln sind zum Beispiel in dem altsteinzeitlichen Abri am Petersfels in Hegau bei Ausgrabungen gefunden worden. Kostenki 15 in Russland lieferte einen Fund, der auf 35.000 BP datiert wird. Eine Nadel aus der Denissowa-Höhle im Altai kann wegen stratigraphischer Probleme nur grob auf den Zeitraum zwischen 43.000 und 28.500 datiert werden. In Armenien wurde in der Aghitu-3 Höhle am Vorotan in Schicht AH IIId eine Knochennadel mit einem Bruch durch das Öhr und einer stumpfen Spitze aus der Zeit zwischen 29.000-24,000 cal BP (Middle Upper Palaeolithic) gefunden[7]. Nadeln aus der oberen Höhle von Choukoutien in China datieren zwischen 33-000 und 27.000 BP[8]. In der neuen Welt stammen die ersten Nadeln aus dem jüngeren Dryas (Broken Mammoth, Alaska)[9].

Die Erfindung der Nähnadel wird oft dem anatomisch modernen Menschen zugeschrieben, sie steht in Verbindung mit der Anfertigung eng anliegender Kleidung, die besonders in Zeiten extremer Kälte von Vorteil war[10]. Der Gebrauch durchbohrter Gegenstände wird auch mit der "symbolischen Revolution" im Jungpaläolithikum in Verbindung gebracht[11], allerdings meist für Schmuckstücke.

Die solutréenzeitlichen Schichten der Höhle El Miron in Kantabrien enthalten auch deine Nadel mit Öhr. Hier wurden nur einige wenige, kurz genutzte Feuerstellen gefunden, dies und die spärlichen Funde deuten auf eine Nutzung als Jagdlager. Nadeln gehörten also scheinbar zur Grundausrüstung auf einem Jagdausflug, vermutlich, um zerrissene Kleidung reparieren zu können[12].

Mit dem Ende des Magdalénien verschwinden Knochennadeln in Europa aus dem archäologischen Fundgut, ob dies mit veränderter Kleidung im Zuge der klimatischen Erwärmung oder mit schlechteren Erhaltungsbedingungen zu tun hat, ist ungewiss. Die Spantechnik findet weiter Anwendung, aber nun für Projektilspitzen[13].

Die ältesten Nähnadeln hatten jedoch ein gespaltenes Ende für den „Faden“ aus Tierdarm oder Sehne. In den Spalt wurde der Faden eingeklemmt. Als Material für die Nähnadel dienten meist Knochen (Ren- und Wildpferdknochen), aber auch Geweih, Mammutelfenbein, Rippen oder Röhrenknochen von Hasen und Vögeln. Dickwandige Knochen (Geweih oder Elfenbein) wurden mit spanabhebenden Bearbeitungstechniken angepasst.

Die ältesten Kupfernadeln stammen aus der Zeit zwischen 3600 and 3200 v. Chr. aus Tepe Yahya in Iran[14]. Kupferne Nähnadeln wurden auch in Naqada, Grab 63 (Ägypten) gefunden. Eine goldene Nähnadel aus Gizeh wird von dem Ausgräber in die 1. Dynastie datiert[15] In der Bronzezeit wurden Nähnadeln aus Bronze hergestellt. Funde stammen unter anderem aus der Wasserburg Buchau in Baden-Württemberg[16].

Die ersten Stahlnadeln wurden angeblich in China hergestellt. In römischer Zeit waren Damaskus and Antiochia am Orontes Zentren der Nähnadelherstellung[17]. Eiserne Nähnadel waren in allgemeinem Gebrauch, man fand sie zum Beispiel in Mucking in Essex[18]. Römische Nähnadeln sind gewöhnlich zwischen 5 und 13,5 cm lang, der Unterschied zwischen Nähnadeln und medizinischem Gerät ist jedoch nicht immer klar, besonders bei längeren Exemplaren[19]. Es wurden auch Nadeln aus Knochen hergestellt, die keine Rostspuren verursachten. Ein entsprechendes Exemplar stammt zum Beispiel aus Schichten des 3. Jahrhunderts in Vieux/Araegenuae[20]. Auch hier ist der Unterschied zu Nadeln zum Netzeknüpfen und für Nadelbindung nicht einfach. In Pompeii wurden Nadeln aus Eisen und Bronze gefunden, nicht immer nur im häuslichen Kontext[21]. Als Grabbeigaben sind Nähnadeln selten. Gelegentlich tauchen sie in militärischem Kontext auf, was zu der Theorie geführt hat, dass römische Soldaten ihre Kleidung selber reparierten[22]. Nähnadeln aus Knochen und Bronze sind auch aus South Shields, den Römerlagern Ellingen, Vetera I, Rottweil und Oberstimm bekannt. Allison weist aber darauf hin, dass sich auch Frauen in militärischen Einrichtungen wie den Türmen des Hadrianswalls aufgehalten haben können[23].

Ab dem 14. Jahrhundert ist die Kenntnis belegt, eine Nadel aus geschmiedetem und zum Gebrauch gehärteten Eisendraht herzustellen (siehe dazu unter Abbildung: „Der Nadler“). Bronzenadeln sind aber auch im Mittelalter noch sehr häufig[24].

Nadeln in der TextilverarbeitungBearbeiten

HäkelnadelBearbeiten

 
Häkelnadel

Die Häkelnadel besitzt an ihrem Ende einen Widerhaken, mit welchem ein Faden aufgenommen und durch eine bereits bestehende Masche gezogen wird. Sie wird hauptsächlich beim Häkeln eingesetzt, aber auch fürs Occhi oder mit der Strickliesel verwendet.

NähnadelBearbeiten

 
Nähnadel
 
Rund- oder Polsternadel

Eine Nähnadel ist mit einem Nadelöhr an dem der Spitze entgegengesetzten Ende versehen. Sie dient zum Verbinden zweier Materialien, zumeist Stoffen, mit Hilfe eines Fadens. Diesen Vorgang bezeichnet man als Nähen. Nähnadeln werden auch zum Sticken verwendet.

Dazu wird zunächst ein Ende des Fadens in ausreichender Länge durch das Nadelöhr geschoben (selten auch verknotet). Durch Verwendung eines Einfädlers kann dieser Vorgang vereinfacht werden. Anschließend werden die beiden Materialien an der Stelle übereinandergelegt, an der sie durch den Faden entlang einer Linie, der späteren sogenannten Naht, zusammengehalten werden sollen. Dann wird mit der spitzen Seite der Nadel am Anfang der Linie durch beide Stoffe hindurchgestochen und der Faden fast vollständig durch beide Materialien gezogen. Durch mehrere solcher Nadelstiche, die zumeist abwechselnd die Materialoberflächen erst von der einen und dann von der anderen Seite entlang der Naht durchstoßen, werden die Materialien nun zusammengefügt.

Es kommt immer wieder vor, dass Nähnadeln oder deren Bruchstücke, z. B. in der Kindheit beim Spielen oder unbemerkt im späteren Leben, in den menschlichen Körper eindringen und dort verbleiben. Viele Patienten werden erst durch Röntgenaufnahmen darauf aufmerksam, eine operative Entfernung ist zu erwägen.

Nähnadeln wurden in den letzten Jahrzehnten aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt; in den 1960er und 1970er Jahren wurden Nickel-, Chrom- und andere als allergieauslösend geltende Metalllegierungen verwendet.

Die Dreikantnadel, auch Kürschnernadel, hat anstelle einer runden eine dreieckige Spitze. Da sie das Material nicht dehnt, sondern zerschneidet, sind die damit hergestellten Handnähte weniger haltbar. Sie wird beim Pelznähen nur für sehr schwer zu stechende Pelzmaterialien mit extrem dickem Leder eingesetzt. In früheren Jahren diente sie vor allem zum Nähen von schweren Kutscherpelzen und Pelzdecken (Bärenfelle).[25] Die ungarischen Kürschner benutzten Dreikantnadeln, die sie während ihrer Arbeit immer wieder von neuem spitz anschliffen, zum Nähen ihrer reich und dicht bestickten Lammmäntel, den Bundas. Als man begann, leichte Merinolammfelle zu verwenden, war dies nicht mehr möglich, weil die Stiche das dünnere Leder zerreißen.[26] Die moderne Pelzzurichtung liefert heute leichte und weiche Leder, deshalb sollte die Dreikantnadel möglichst nicht mehr verwendet werden.

Dreikantige Nadeln, jedoch mit stumpfen Schneiden, werden zum Nähen (mit der Hand) von Segeltuchen in der Schifffahrt verwendet

Als Nähhilfe beim Handnähen dienen unter anderem Fingerhüte oder Nähringe. Der Aufbewahrung von Näh- und Stecknadel dienen Nadelkissen, Nähkästchen oder eine magnetische Schale.

NähmaschinennadelBearbeiten

 
Nähmaschinennadel Größe 90/14

Die technische Weiterentwicklung der Nähnadel für die Nähmaschine ist die zugehörige Nähmaschinennadel. Die Anforderungen an dieses Maschinenelement sind erheblich: Bei Industrienähmaschinen sind bis zu 10.000 Stiche pro Minute möglich, gleichzeitig ist der Faden mit hoher Geschwindigkeit durch das Nadelöhr zu führen sowie die zu verbindenden Textilien zu durchstoßen. Daher muss die Nähmaschinennadel mit hoher Präzision gefertigt werden, auch an ihren Werkstoff und an ihre äußere Form werden hohe Anforderungen gestellt. Nähmaschinennadeln werden mit unterschiedlichen Durchmessern und Ausformungen der Nadelspitzen hergestellt, um je nach verwendeten Textilien optimale Nähergebnisse liefern zu können.

Die vielseitigen Entwicklungen spezieller Einsatzgebiete von Nähmaschinen erforderten die Konstruktion unterschiedlichster Nähnadeln. So wurde für die maschinelle Handnaht eine Nadel entwickelt, die an beiden Enden jeweils eine Nadelspitze und das Nadelöhr in der Nadelmitte hat. Diese wird durch zwei Maschinenzangen durch das Nähgut geschoben. Für Zierstichmaschinen und andere Spezialmaschinen werden Hakennadeln ohne Zunge hergestellt. Gebogene Nadeln werden für Blindstich- und Pikiermaschinen, auch für Heftmaschinen hergestellt. Diese Bauform findet man teilweise auch bei Überwendlichmaschinen und bei Sackzunähmaschinen.

Die gebräuchlichste Nähmaschinennadel ist die gerade Nadel, bestehend aus dem Kolben, dem Konus, dem Schaft, der Öhrpartie und der Nadelspitze. Das Öhr befindet sich dabei nahe der Spitze. Der Kolben ist der dickste Teil der Nadel, weil hier das Ausgangsmaterial, runder Draht, noch nicht „reduziert“ (dünner durch Schmieden) gemacht wurde. Der Kolben wird immer in die Nadelhalterung der Nähmaschine bis zum Anschlag eingeführt und befestigt. Der Konus ist der Übergang vom Kolben zum Schaft, die Nadelstärkenbezeichnung bezieht sich auf den Schaftdurchmesser. Stärke 55 = 0,55 mm Durchmesser an dieser Stelle, Stärke 250 = 2,5 mm. Diese Zahl lässt auf die Größe des Einstichloches im Nähgut schließen, sofern sie nicht durch die Nadelspitze oder die Öhrpartie mit beeinflusst wird. Es wird oft mit möglichst dünnen Nadeln genäht, die wenig Schäden im Nähgut verursachen.

Der Kolben ist oft auf einer Seite flachgeschliffen (Flachkolben). Das soll verhindern, die Nadel falsch einsetzen zu können; auch schräge und unterbrochene Flächen sind üblich. Das soll bei zu lose angezogener Nadelbefestigungsschraube das versehentliche Lösen der Nadel verhindern. Die lange Rille im Schaft dient für die Aufnahme des Nadelfadens während des Ein- und Ausstichs. Bei manchen Nadeln gibt es aus dem gleichen Grund eine zweite, aber kürzere Rille auf der gegenüberliegenden Seite. Der Nadelfaden darf in den Rillen nicht klemmen, sonst ist die Nadelstärke zu klein gewählt, was zu Nähstörungen führt. Die Hohlkehle dicht über dem Nadelöhr ist dafür gedacht, die Greiferspitze möglichst dicht bis „in die Nadel hineinstellen“ zu können, um die sichere Übernahme des Nadelfadens auf den Greifer zu ermöglichen.

Die Öhrpartie ist glatt (poliert), um Faden und Nähgut nur wenig zu verschleißen. Die Anwendung, nämlich Maschinenkonstruktion und Nähgut, bestimmt die Form. Oft werden „Rundspitzen“ eingesetzt, die in dünnen Nadelstärken dennoch spitz sind. Bei dickeren Nadeln variiert der Grad der Rundung, um Beschädigungen des Nähgutes zu verringern. „Schneidnadeln“, die anstelle einer Spitze eine Schneide haben, werden gelegentlich im Lederwarenbereich für Zierstiche in der Stärke 130 – 160 eingesetzt. Auch in anderen Bereichen (Verschließen von Säcken) findet man Schneidnadeln.

Nadelbezeichnungen für HaushaltsnähmaschinenBearbeiten

Für Haushaltsnähmaschinen sind zwei Nadeltypen üblich:[27]

  • System 130 / 705 H (Flachkolben)
  • System 287 WH (Rundkolben = 1738 A)

Davon ist das System 130 / 705 weiter verbreitet. Dieser Bezeichnung können weitere Buchstaben angefügt sein mit folgender Bedeutung:[28][29]

Nähnadeln sind häufig mit Farben kodiert, die sich am oberen Teil der Nadel befinden. Fehlt dieser Farbring, handelt es sich in der Regel um eine Universal- oder Jersey-Nadel.

Kurzzeichen Farbkodierung Anwendungsgebiet
H keine steht für Hohlkehle, ohne weitere Angaben handelt es sich um eine Universalnadel mit normaler Rundspitze
H-E   Embroidery, Ziersticknadel
H-J   Jeans, Jeans-Nadel mit spitzer Rundspitze und stärkerem Schaft
H-M   Microfiber, Microtex-Nadel mit spitzer Rundspitze
H-Q   Quilting, Steppnadel
H-S   Stretch, Stretch-Nadel mit kleiner Kugelspitze
H-SUK   Kugelspitznadel mit mittlerer Kugelspitze
H-LL   Leder

Zusätzlich wird die Stärke der Nadel in 1/100 Millimeter angegeben. Beispielsweise 70 = 0,7 mm oder 100 = 1,0 mm. In den USA wird die Größe meist mit zwei Zahlen angegeben, beispielsweise 12/80. Beides bezeichnet die gleiche Nadelstärke: die erste Zahl nach dem veralteten Singer-Standard, die zweite Zahl nach dem modernen NM-Standard in 1/100 Millimetern.

Die Breite des Nadelöhrs beträgt normalerweise 40 % des Nadeldurchmessers. Bei einer 100er Nadel mit 1 mm Durchmesser ist das Nadelöhr also 0,4 mm breit.

StopfnadelBearbeiten

Die Stopfnadel ist eine spezielle Nähnadel mit abgerundeter Spitze zum Stopfen von Socken und Strümpfen.

NähahleBearbeiten

Schon der Neandertaler[30] benutzte Ahlen aus Knochen (ohne Öhr) als „Vorläufer“ der Nähnadeln, die vor allem der Herstellung der Fellkleidung dienten. Noch heute werden Nähahlen in der Lederverarbeitung und an groben Materialien verwendet. Moderne Nähahlen ähneln gebräuchlichen Maschinenadeln: sie sind deutlich dicker und länger, haben eine Fadenrille und das Öhr nahe der Spitze. Sie sind mit einem Griff (Heft) versehen, welches bei einigen Modellen auch eine Garnspule aufnehmen kann.

SchaffnadelBearbeiten

Die Schaffnadel war ein Utensil in der Strumpfwirkerei.

GewandnadelBearbeiten

 
Scheibenknopfnadel mit Sonnensymbol (?), jüngere Bronzezeit, Holstein

Gewandnadeln dienen dazu, Kleidungsstücke zusammenzuhalten. Gewandnadeln aus Kupfer und später Bronze finden sich seit der Bronzezeit. Ihre Formen sind schnellem Wandel unterworfen, daher dienen sie oft als Datierungshilfe[31]. Gewandnadeln treten einzeln oder paarig auf, meist im Schulterbereich. Sie werden ab der Eisenzeit weitgehend durch Fibeln abgelöst.

Periode Nadeltyp
Frühbronzezeit Ruderkopfnadel, Schleifennadel, Horkheimer Nadel, Ösenkopfnadel, Scheibenkopfnadel, schräg durchlochte Kugelkopfnadel, Lochhalsnadel
Hügelgräber-Bronzezeit Radnadel, Nadel mit geripptem Kolbenkopf
Urnenfelderzeit Mohnkopfnadel, Vasenkopfnadel

SicherheitsnadelBearbeiten

 
Sicherheitsnadeln

Eine Sicherheitsnadel oder auch Schließnadel dient ähnlich wie die Stecknadel dem provisorischen Aneinanderheften zweier Textilien. Sie ist jedoch gebogen, ihre Spitze wird in eine Kapsel gesteckt, so dass der Stoff nicht herausgleiten kann. In ihrer Mitte ist der Nadelschaft zu einer federnden Spirale gebogen, oder, um ein Einklemmen des Stoffs zu verhindern, mit einer Kugel versehen. Bei der Duplex-Sicherheitsnadel kann die Nadelspitze von beiden Seiten in die Kapsel geführt werden, bei der Simplexnadel nur von einer Seite.[32]

 
Patent für Hunts Sicherheitsnadel

Die Fibel gilt als älteste Form einer Sicherheitsnadel; erste Funde stammen aus der späten Bronzezeit. Die Sicherheitsnadel in der heutigen Form wurde 1849 von dem amerikanischen Mechaniker Walter Hunt erfunden. In Frankreich heißt sie daher bis heute épingle anglaise, englische Nadel.

StecknadelBearbeiten

Die Stecknadel dient vor allem zum Aneinanderheften zweier Textilien vor dem Vernähen. Sie besitzt am Griffende einen Kopf, der sie leichter greifbar macht und ein Durchrutschen durch den Stoff verhindert. Neben anderen Anwendungsmöglichkeiten lassen sich Stecknadeln beispielsweise anstelle von Reißzwecken an Pinnwänden verwenden.

StricknadelBearbeiten

Stricknadeln sind das hauptsächliche Werkzeug beim Stricken. Je nach Zweck und Arbeit werden verschiedene Modelle benutzt: Das Grundmodell, zwei lange, gerade Stricknadeln mit einem Knopf an einem Ende, der das Herausrutschen der Handarbeit verhindert. Um Socken oder andere Rundstücke mit relativ kleinem Durchmesser zu stricken, wird ein Nadelspiel, bestehend aus fünf relativ kurzen Nadeln mit Spitzen auf beiden Seiten verwendet. Für größere Rundstrickarbeiten werden sogenannte Rundstricknadeln verwendet, d. h. zwei durch ein Kunststoffseil verbundene Nadeln. Die Länge des Kunststoffseils kann je nach Anwendung der Rundnadeln variieren. Mit einer Rundstricknadel kann man aber auch hin und her stricken wie mit sogenannten Jackennadeln. Rundstricknadeln sind dabei besonders komfortabel, bequem und schnell, da keine Maschen am Nadelende herunterrutschen können.

ZungennadelBearbeiten

Die Zungennadel ist eine mit einer Rückhaltevorrichtung ausgerüstete Stricknadel, die beim maschinellen Stricken zum Einsatz kommt.

Nadeln als ModeaccessoireBearbeiten

Nadeln in der MedizinBearbeiten

InjektionsnadelBearbeiten

Eine Sonderform der Nadel ist die Injektionsnadel (Kanüle, Hohlnadel). Sie besteht aus einem schräg abgeschnittenen dünnen Röhrchen, durch das nach dem Einstechen Flüssigkeit (selten Gas) injiziert oder abgesaugt werden kann. Die Hauptanwendung liegt in der Medizin als Teil einer Spritze, sie wird jedoch auch in anderen technischen Prozessen verwendet. Bei den Kanülen gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Anschliff der Spitze.

Zum Legen von peripheren Venenkathetern werden spezielle Kanülen verwendet (oft nach dem größten Hersteller als „Braunüle“ bezeichnet), die zusätzlich von einem Kunststoffrohr umgeben sind, das 2 bis 3 mm kürzer ist, als die Metallkanüle. Nach dem „Anstechen“ (Punktieren) der Vene wird die Metallkanüle herausgezogen, das Kunststoffröhrchen, welches die hintere Venenwand nicht durchsticht und gering biegsam ist, wird auf der Haut fixiert und kann ohne Wechsel einige Tage verbleiben.

Eine Sonderform der Injektionsnadeln sind die beidseitig scharf angeschliffenen Nadeln für Karpulenspritzen. Weiterhin gibt es dünne Nadeln für die Feinnadelbiopsie. Für die Lumbalpunktion gibt es ebenfalls spezielle, besonders lange und dünne Kanülen mit Mandrin, welcher während der Punktion das Verstopfen verhindern soll und die eigentliche Kanüle mechanisch stabilisiert.

OperationsnadelBearbeiten

 
Atraumatische chirurgische Nadel

Als Operationsnadeln werden meist halbrund gebogene Nadeln verwendet. Bis zur Einführung der atraumatischen Nadeln gab es nur chirurgische Nadeln mit Patentnadelöhr, bei denen der gespannte Faden unter Druck in das von hinten offene Nadelöhr eingespannt wurde, ohne ihn mühsam einfädeln zu müssen. Dieses Patentnadelöhr hat elastisch federnde Seitenwände mit einer Art Widerhaken, die das Herausgleiten des einmal eingespannten Fadens verhindern.

Um den Stichkanal bei der chirurgischen Wundnaht so klein wie möglich zu halten, wurde die atraumatische (nicht verletzende) chirurgische Nadel erfunden. Bei ihr ist der chirurgische Faden während der Fabrikation in das Ende der Nadel derart eingefügt worden, dass der Übergang zum Faden ohne Kaliberschwankung resultiert und der Faden den Stichkanal völlig ausfüllt. Nachteilig erscheint die fehlende Möglichkeit einen neuen Faden einspannen zu können, weil atraumatische Nadelfadenkombinationen ausschließlich Einwegmaterial sind. Sie werden (naturgemäß mit dem Faden) steril verpackt angeboten. Ein instrumenteller Knoten (mit dem Nadelhalter) ermöglicht einen sparsamen Verbrauch. Auf der Verpackung ist die Größe und Krümmung der Nadel als Bruch eines Vollkreises (z. B. 3/8) angegeben oder in Originalgröße abgebildet, meist auch eine Darstellung des Nadelquerschnitts.

 
Steril verpacktes atraumatisches chirurgisches Nahtmaterial; Nadelform und Querschnitt aufgedruckt

Der Querschnitt der chirurgischen Nadeln ist je nach Verwendung dreieckig oder kreisrund. Nadeln, mit denen die äußere Haut durchstochen werden soll haben einen (drei)eckigen Querschnitt, weil angeschliffene Kanten besser durch die relativ feste Haut „schneiden“. Oft ist auch nur das vordere Drittel der Nadel, im Bereich der Nadelspitze, dreieckig und der übrige Teil hat einen kreisrunden Querschnitt. Nadeln zum Nähen von inneren Organen haben einen runden Querschnitt, damit beim Führen der Nadel durch das Gewebe selbiges nicht einschneidet. Das Nähen mit gebogenen Nadeln im Nadelhalter bedarf Übung, weil die Nadel auf einer Kreisbahn bewegt werden muss, die ihrem Krümmungsradius entspricht. Wird eine unangepasste Schubbewegung ausgeführt, kann sich die Nadel bestenfalls verbiegen oder die Nadel durchschneidet das Gewebe. Milde Überbeanspruchung einer guten Nadel wird durch deren Elastizität kompensiert, spröde Nadeln brechen beim Gebrauch schnell.

In die Mikrochirurgie und für ophthalmologische Operationen werden besonders kleine Nadeln, sogenannte mikrochirurgische Nadeln, verwendet.

In der Zahnmedizin werden zum Nähen der Papillenspitzen (Parodontal-Chirurgie; Zahnfleischrandschnitt für Wurzelspitzenresektionen) gelegentlich auch gerade Nadeln verwendet.

AkupunkturnadelnBearbeiten

Akupunkturnadeln werden seit langer Zeit in der Medizin eingesetzt. Sie bestehen aus der eigentlichen, spitzen und langen Nadel und einem Griff.

Akupunkturnadeln werden meist aus korrosionsfreiem, medizinischem Edelstahl hergestellt. Die Art und Form der Griffe ist sehr vielfältig. Die meistverbreitete Art sind der Kupferwendelgriff und der Kunststoffgriff. Es gibt aber auch Akupunkturnadeltypen mit Aluminiumröhrchen- und Silberwendelgriffen.

Zum Einsatz kommen sowohl klassische unbeschichtete Akupunkturnadeln, wie sie in China in aller Regel verwendet werden, als auch silikonbeschichtete Nadeln, die in westlichen Ländern stark verbreitet sind. Die Beschichtung verringert den Einstichwiderstand und damit die Schmerzeinwirkung beim Patienten erheblich.[33][34]

Die Größenvielfalt variiert je nach Type und Hersteller, wobei Akupunkturnadeln mit Kupferwendelgriff einen Durchmesser von 0,16 mm bis 0,35 mm und eine Länge von bis zu 100 mm besitzen können.

Weitere VerwendungenBearbeiten

HistorischBearbeiten

In Hasanlu wurden lange Nadeln verwendet, um das Leichentuch zusammenzuhalten, besonders in weiblichen Bestattungen[35].

Nadeln wurden vor dem Aufkommen der Büroklammer verwendet, um Papiere zusammen zu heften.[36]

Nadeln beim FischfangBearbeiten

Zum Auffädeln von Ködern auf die Angelschnur wird eine ca. 20 cm lange Nadel mit aufklappbarem/aufbiegbarem Öhr verwendet. Diese Öhr gestattet das Einhängen des mit einer Schlaufe versehenen Vorfachs. Die Angelmethode des "Pödderns" verlangt zwingend nach einer Ködernadel.

Nadeln in der TechnikBearbeiten

Weitere NadelnBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Nadeln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Nadel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin/ New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 501 f.
  2. Danielle Stordeur-Yedid, Les aiguilles à chas au paléolithique. Suppléments à Gallia Préhistoire 13. Paris, Éditions du Centre national de la recherche scientifique 1979
  3. R. Walter 2000, Magdalénienzeitliche Knochennadeln aus Baden-Württemberg. In: Mamoun Fansa (Hrsg.), Experimentelle Archäologie, Bilanz 2001. Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland Beiheft 38, Isensee Verlag, Oldenburg, 7-20.
  4. Jean-Luc Piel-Desruisseaux 1998, Outils préhistoriques: forme, fabrication, utilisation. Paris, Masson, fig. 254
  5. Jean-Luc Piel-Desruisseaux 1998, Outils préhistoriques: forme, fabrication, utilisation. Paris, Masson, fig. 255
  6. Surmely Fréderic, Fontana Laure, Bourdelle Yves, Liabeuf René, Nouveaux éléments apportés à l'étude du site magdalénien d'Enval (Vic-le-Comte, Puy-de-Dôme, France) et du peuplement de la Limagne d'Auvergne. Bulletin de la Société préhistorique française 94/2, 1997, fig. 9,3. doi : https://doi.org/10.3406/bspf.1997.10875 https://www.persee.fr/doc/bspf_0249-7638_1997_num_94_2_10875
  7. Andrew W. Kandel et al., The earliest evidence for Upper Paleolithic occupation in the Armenian Highlands at Aghitu-3 Cave, Journal of Human Evolution 110, 2017, 50 und fig. 12
  8. Ian Gilligan 2010, The Prehistoric Development of Clothing: Archaeological Implications of a Thermal Model. Journal of Archaeological Method and Theory 17/1, 2010, 49, Stable URL: https://www.jstor.org/stable/25653129
  9. Ian Gilligan 2010, The Prehistoric Development of Clothing: Archaeological Implications of a Thermal Model. Journal of Archaeological Method and Theory 17/1, 2010, 49, Stable URL: https://www.jstor.org/stable/25653129
  10. Ian Gilligan 2010, The Prehistoric Development of Clothing: Archaeological Implications of a Thermal Model. Journal of Archaeological Method and Theory 17/1, 2010, 49, Stable URL: https://www.jstor.org/stable/25653129
  11. Stephen Mithen 1996, The Prehistory of the Mind. London, Thames & Hudson; Francesco d'Errico et al. 2003, Archaeological evidence for the emergence of language, symbolism, and music: an alternative multidisciplinary perspective. Journal of World Archaeology 17, 18
  12. Lawrence Guy Straus, Manuel González Morales, Ana Belén Marín Arroyo, María José Iriarte Chiapusso, The Human Occupations of El Mirón Cave (Ramales De La Victoria, Cantabria, Spain) during the Last Glacial Maximum/Solutrean Period. Espacio, Tiempo y Forma Serie I, Nueva época Prehistoria y Arqueología 5, 2012, 414. ISSN 1131-7698, Online ISSN 1111-1354(?!?!), doi:10.5944/etf i.5.5351.
  13. The Groove and Splinter Technique of working antler in Upper Palaeolithic and Mesolithic Europe with special reference to the material from Star Carr. Proceedings of the Prehistoric Society 6, 1953, 148-160
  14. Mary C. Beaudry, Findings, The Material Culture of Needlework and Sewing. Yale University Press 2006, 46. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/j.ctt1bh4br8.6.
  15. John Nunn, John Rowling, The Eye of the Needle in Predynastic Egypt. Journal of Egyptian Archaeology 87, 2001, 171-172. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/3822378
  16. Ute Seidel, Bronzezeit. Stuttgart, Württembergisches Landesmuseum 1995, 112
  17. Mary C. Beaudry, Findings, The Material Culture of Needlework and Sewing. New Haven, Yale University Press 2006, 46. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/j.ctt1bh4br8.6.
  18. Sam Lucy, Christopher Evans, Rosemary Jefferies, Grahame Appleby, Chris Going, Romano-British Settlement and Cemeteries at Mucking. Excavations by Margaret and Tom Jones, 1965–1978. Oxford, Oxbow Books 2016, 124. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/j.ctt1kw2bbc.9
  19. Penelope M. Allison, Characterizing Roman Artifacts to investigate gendered Practices in Contexts without sexed Bodies. American Journal of Archaeology 119/1, 2015, 113. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/10.3764/aja.119.1.0103
  20. Dominique Bertin, La topographie de Vieux - Araegenuae (Calvados), capitale de la cité des Viducasses, d'après les fouilles anciennes et les sondages récents. Annales de Normandie 27/2, 1977, 145. ;doi : https://doi.org/10.3406/annor.1977.5222https://www.persee.fr/doc/annor_0003-4134_1977_num_27_2_5222
  21. Penelope M. Allison, Characterizing Roman Artifacts to investigate gendered Practices in Contexts without sexed Bodies. American Journal of Archaeology 119/1, 2015, 114-115. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/10.3764/aja.119.1.0103
  22. Allason-Jones, L. 1988. Small Finds from Turrets on Hadrian’s Wall. In J.C. Coulton (Hrsg.), Military Equipment and the Identity of Roman Soldiers: Proceedings of the 4th Roman Military Equipment Conference, British Archaeological Reports 394, Oxford, Archaeopress 1988, 203, zitiert nach Penelope M. Allison, Characterizing Roman Artifacts to investigate gendered Practices in Contexts without sexed Bodies. American Journal of Archaeology 119/1, 2015, 113.
  23. Penelope M. Allison, Characterizing Roman Artifacts to investigate gendered Practices in Contexts without sexed Bodies. American Journal of Archaeology 119/1, 2015, 113. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/10.3764/aja.119.1.0103
  24. Mary C. Beaudry, Findings, the Material Culture of Needlework and Sewing. New Haven, Yale University Press 2006, 118 (Anm. 1)
  25. Alexander Tuma: Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde. XIX. Band. Verlag Alexander Tuma, Wien 1950. Stichwort „Kürschnernadel“
  26. Mária Kresz: Volkstümliche ungarische Kürschnerarbeiten. (= Ungarische Volkskunst. 9). Corvina, Budapest 1979, ISBN 963-13-0419-1, S. 25–26.
  27. hackmayer.de
  28. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 31. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kiteguy.info (PDF-Datei; 103 kB)
  29. hackmayer.de
  30. Dirk Husemann: Die Neandertaler: Genies der Eiszeit. Campus-Verlag, 2005, ISBN 3-593-37642-3, S. 127.
  31. . z.B Wolf Kubach, die Nadeln in Hessen und Rheinhessen. Prähistorische Bronzefunde Abteilung 13, Nadeln, Band 3. München, Beck 1977
  32. Alfons Hofer: Textil- und Modelexikon. 7. Auflage. Band 2, Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-87150-518-8, Stichwort „Sicherheitsnadel“.
  33. Aku-Net - Akupunkturnadeln, Tipps und Anwendungs-Empfehlungen. aku-net.de. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  34. Dr. Gumpert - Akupunkturnadeln. dr-gumpert.de. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  35. Michelle I. Marcus, Dressed to Kill: Women and Pins in Early Iran. Oxford Art Journal 17/2, 1994, 4. Stable URL: https://www.jstor.org/stable/1360571
  36. Diese Praxis wurde von der Königlich Preußische und Großherzoglich Hessische Eisenbahndirektion in Mainz 1905 untersagt (Eisenbahndirektion Mainz (Hrsg.): Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz vom 4. Februar 1905, Nr. 7. Bekanntmachung Nr. 62, S. 44).