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Stephen J. Wiesner (* 1942) ist ein US-amerikanischer Physiker. Er ist bekannt für Beiträge zur Quanteninformationstheorie.

Wiesner ist der Sohn von Jerome Wiesner und studierte an der Brandeis University und an der Columbia University. Er lebt in Israel.[1]

Wiesner führte unter anderem das Quanteninformations-Protokoll des Quanten-Geldes ein und des Conjugate Coding (um 1970), aus dem sich das Konzept des Quantenschlüsselaustauschs entwickelte (BB84-Protokoll). Die Idee kursierte zunächst nur in Form von Preprints und wurde von ihm erst 1983 veröffentlicht. Das von ihm und Charles Bennett entworfene auf der Quantenverschränkung beruhende Konzept Dichter Kodierung (Superdense oder Dense Coding) wurde von Anton Zeilinger und seiner Gruppe 1996 experimentell demonstriert.

SchriftenBearbeiten

  • Conjugate Coding, SIGACT News, Band 15, 1983, S. 78–88
  • mit Charles H. Bennett Communication via one- and two-particle operators on Einstein-Podolsky-Rosen states, Phys. Rev. Lett., Band 69, 1992, S. 2881 (dichte Kodierung)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nachruf auf Jerome Wiesner 1994