Stephan Wassong

deutscher Sportwissenschaftler und Hochschullehrer

Stephan Wassong (* 18. September 1969 in Rheinbach) ist ein deutscher Sportwissenschaftler und Hochschullehrer.

LebenBearbeiten

Wassong bestand 1989 in Euskirchen sein Abitur. Er studierte bis 1996 Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie an der SUNY Cortland im US-Bundesstaat New York. Nach seinem Staatsexamen in den Fächern Sport und Anglistik folgte 2001 die Promotion. Das Thema seiner Dissertation war Pierre de Coubertins US-amerikanische Studien und ihre Bedeutung für die Analyse seiner frühen Erziehungskampagne. Er habilitierte sich im Bereich Sportgeschichte und Sportpädagogik. Von 2007 bis 2009 war er als Assistenzprofessor an der Liverpool Hope University im Vereinigten Königreich tätig.[1]

Im Oktober 2011 übernahm Wassong die Leitung des Instituts für Sportgeschichte sowie die wissenschaftliche Leitung des Zentrums für Olympische Studien an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2004 ist er zudem Mitglied des European Committee for Sports History, dessen Präsident er von 2007 bis 2009 war. Er ist Herausgeber des Journal of Olympic History, der offiziellen Zeitschrift der International Society for Olympic Historians und war von 2005 bis 2010 Mitglied des IOC Postgraduate Grant Selection Committee. Seit 2010 ist er Leiter des internationalen Studienganges Master of Art in Olympic Studies. Von Oktober 2011 bis Mai 2014 hatte er das Amt des Prorektors für Studium und Lehre an der Deutschen Sporthochschule inne.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Olympische Bewegung, die Person Pierre de Coubertin, die Geschichte des Einsatzes unerlaubter Mittel im Sport und weitere sportgeschichtliche Themen wie der Sport im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • mit Karl Lennartz, Walter Borgers und Jürgen Buschmann (Hrsg.): Tempel und Ringe. Zwischen Hochschule und olympischer Bewegung. Festschrift Dietrich R. Quanz. Carl-und-Liselott-Diem-Archiv, Köln 2002, ISBN 3-88338-040-0.
  • mit Karl Lennartz und Jürgen Buschmann (Hrsg.): Spiel – Spiele – Olympische Spiele. Meyer und Meyer, Aachen 2004, ISBN 3-89899-064-8.
  • Playgrounds und Spielplätze: die Spielbewegung in den USA und in Deutschland 1870–1930. Habilitationsschrift. Köln 2006, ISBN 3-89899-244-6.
  • als Herausgeber im Auftrag des Deutschen Pierre-de-Coubertin-Komitees: Internationale Einflüsse auf die Wiedereinführung der Olympischen Spiele durch Pierre de Coubertin. 4. bis 6. September 2003 in Leipzig.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b WHO IS WHO. In: Deutsche Sporthochschule Köln. Abgerufen am 27. März 2019.