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Der Stellenplan (auch Planstellen-/Stellenübersicht) ist in Deutschland die fortgeschriebene Aufstellung und zusammenfassende Darstellung von Planstellen für natürliche Personen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis (Beamten, Soldaten oder Richters) und Stellen für Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst. Er dient der Bewirtschaftung des Personalhaushaltes für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und ist somit vorrangig ein personalwirtschaftliches Instrument.

Stellenpläne weisen sowohl freie und besetzbare Stellen als auch besetzte Stellen sowie Abordnungen (bei Soldaten: Kommandierungen) aus. Für die einzelnen Stellen liegen Stellenbeschreibungen vor.

Der Stellenplan ist vom Personalbedarf, vom Etatansatz und vom Haushaltsplan abhängig. Deutsche Gemeinden bestimmen gem. Gemeindeordnung (beispielsweise § 57 Gemeindeordnung von Baden-Württemberg) im Stellenplan die Stellen ihrer Dienstkräfte sowie ihrer nicht nur vorübergehend Beschäftigten, die für die Erfüllung der Aufgaben im Haushaltsjahr erforderlich sind. Für Sondervermögen, für die Sonderrechnungen geführt werden, sind besondere Stellenpläne aufzustellen. Beamte der Einrichtungen solcher Sondervermögen sind auch im Stellenplan nach Satz 1 aufzuführen und dort besonders zu kennzeichnen.

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