Sphärenklänge

Walzer op. 235 von Josef Strauss

Sphärenklänge ist ein Walzer von Josef Strauss (op. 235).

Dieser Walzer ist vom pythagoreischen Gedanken der „Sphärenharmonie“ beeinflusst.

ZusammenfassungBearbeiten

Der Walzer wurde am 21. Jänner 1868 in den Sofiensälen in Wien anlässlich eines Medizinerballs uraufgeführt. In der Regel konnten die Veranstalter den Titel der Widmung bestimmen. Vermutlich war dies im Falle des Medizinerballes anders. Das für diese Veranstaltung von Josef Strauss verfasste Werk wurde unter dem Namen „Sphärenklänge“ angekündigt, diese Bezeichnung passte aber nicht für eine Ballnacht der Mediziner.

Die österreichische Tageszeitung Fremden-Blatt schrieb am 22. Jänner 1868

„Die Melodien dieses Walzers waren besser als ihr Titel, da es einen eigentümlichen Eindruck machte, ausgerechnet auf dem Medizinerball musikalisch an das Jenseits erinnert zu werden.“

Im UFA-Film Der Kongreß tanzt greift Werner Richard Heymann an Schlüsselstellen auf den Strauss-Walzer Sphärenklänge zurück.

Beispiele für MusikBearbeiten

Walzer 1

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Walzer 2

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Walzer 4

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Neujahrskonzert der Wiener PhilharmonikerBearbeiten

Der Walzer ist in unregelmäßigen Abständen Bestandteil des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker.

  • 1943 – Clemens Krauss
  • 1948 – Clemens Krauss
  • 1954 – Clemens Krauss
  • 1959 – Willi Boskovsky
  • 1964 – Willi Boskovsky
  • 1968 – Willi Boskovsky
  • 1973 – Willi Boskovsky
  • 1978 – Willi Boskovsky

WeblinksBearbeiten