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Ein Speicherorgan rsp. Reserveorgan ist bei Lebewesen (Tieren und Pflanzen) ein Bestandteil, der dazu dient, bestimmte Stoffe längere Zeit zu speichern, um sie bei Bedarf für den Katabolismus zu nutzen, oder auch sich vor Umwelteinflüssen zu schützen.

Bei Menschen und Tieren ist beispielsweise die Leber ein Speicherorgan. Auch die Haut speichert Flüssigkeit und Mineralstoffe, die sie vor Austrocknung schützen.

Bei Pflanzen kann das Speicherorgan eine Rübe, eine Zwiebel, eine Wurzelknolle, ein Rhizom oder der Wurzelstock sein. Hier steht vor allem der Schutz vor Frost im Vordergrund, damit die Pflanze den Winter überstehen kann.

LiteraturBearbeiten

  • Reinhard Lieberei, Christoph Reisdorff: Nutzpflanzen. 8., überarbeitete Ausgabe. Georg Thieme, Stuttgart u. a. 2012, ISBN 978-3-13-530408-3, S. 29.
  • Florian Horn: Biochemie des Menschen. Das Lehrbuch für das Medizinstudium. 4., aktualisierte und erweiterte Auflage. Georg Thieme, Stuttgart u. a. 2009, ISBN 978-3-13-130884-9, S. 554.