Siegfried Schuch

deutscher Naturschützer (NABU), Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz

Siegfried Schuch (* 16. Juni 1956 in Mainz) ist ein deutscher Naturschützer.

Der Wirtschaftspädagoge wurde 1988 Landesvorsitzender des Deutschen Bundes für Vogelschutz, der sich 1990 in den Naturschutzbund Deutschland (NABU) umwandelte. Schuch wurde 1998 hauptamtlicher Vorsitzender des NABU Rheinland-Pfalz.[1] Unter seinem Vorsitz stieg die Zahl der Mitglieder und Förderer des Verbandes von 6.000 im Jahr 1988 auf über 50.000 Mitglieder bis 2017. Der NABU besitzt heute ca. 600 Hektar Naturschutzflächen in Rheinland-Pfalz, die von ca. 60 NABU-Gruppen betreut werden.[2]

Als Mitglied im Landesnaturschutzbeirat und Landesjagdbeirat[3] berät Schuch seit 1990 die Landesregierung von Rheinland-Pfalz in Naturschutzangelegenheiten. Er ist Mitglied im Vorstand der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz.

Schuch konzipierte die Naturschutzgroßprojekte Fledermausquartiere im Mayener Grubenfeld[4] sowie die Umwandlung des Truppenübungsplatzes Schmittenhöhe in Koblenz-Horchheim zu einer halboffenen Weidelandschaft[5]. Wesentliche Verdienste hat er auch an der Begründung des Artenschutzprogramms Steinkauz.[1] 2006 wurde er für seine naturschützerischen Leistungen mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.[1]

Siegfried Schuch ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in der rheinhessischen Gemeinde Nierstein.

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EinzelnachweiseBearbeiten