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Shazam (Dienst)

Dienst zur Erkennung und Suche von Liedern, Alben und Produzenten

Shazam ist eine App für mobile Geräte und Personal Computer, die durch die Möglichkeit, laufende Musik zu erkennen, bekannt wurde. Sie wird von dem zu Apple gehörendem Unternehmen „Shazam Entertainment Limited“ mit Hauptsitz in London entwickelt. Shazam kann aufgenommene Audiosequenzen analysieren und dazu, basierend auf einem akustischen Fingerabdruck, den Titel und weitere passende Informationen aus Shazams Datenbank anzeigen.

Shazam

Logo des Unternehmens
Basisdaten

Entwickler Apple Inc.
Erscheinungsjahr 2002
Aktuelle Version 9.22.0 (Android)
4. März 2019

12.15.1 (iOS)
27. Mai 2019

4.7 (Windows 10 Mobile)
4. November 2015

Betriebssystem Android, iOS, Windows 10 Mobile, Windows bis Februar 2017, OS X
Kategorie Musikerkennung
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
shazam.com

Inhaltsverzeichnis

FunktionenBearbeiten

2008 führte Shazam eine App für Apple iOS ein.[1] Derzeit werden zusätzlich die Betriebssysteme Android, Windows Phone, Windows 8, Windows 10 sowie Windows 10 Mobile und OS X unterstützt.[2] Mit den Apps können anhand von Audiosequenzen, die mit dem eingebauten Mikrofon des entsprechenden Gerätes aufgenommen wurden, Musiktitel und in den USA auch TV-Sendungen erkannt werden.[3] Anhand des akustischen Fingerabdrucks der Audiosequenz wird in einer zentralen Datenbank nach Treffern gesucht und das Ergebnis in der Anwendung angezeigt. Dieses enthält neben dem Titel weitere Informationen, wie zum Beispiel Interpret, Liedtext, Musiklabel und einen Link zum Herunterladen beziehungsweise Streamen auf verschiedenen Diensten, wie beispielsweise Spotify, Apple Music und Deezer.

Die Verwendung der Apps benötigt eine Verbindung zum Internet, über die die Erkennung durchgeführt wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, offline die Tonerkennung zu speichern und erst danach, über eine WLAN-Verbindung, das Musikstück abzufragen.

GeschichteBearbeiten

  Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit 2012 nicht mehr aktuell zu sein: Nutzerzahlen und Einträge in der Datenbank bitte erneuern!.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Im Jahr 2002 startete Shazam seine Dienste mit einem Verfahren zur Identifikation von Musiktiteln mit Hilfe eines Mobiltelefons. Der älteste Dienst war die Abfrage eines Musiktitels mittels Anrufs einer Kurzwahlnummer, er war beschränkt auf das Gebiet des Vereinigten Königreichs. Das Ergebnis wurde dem Benutzer über SMS mitgeteilt. Für den Anruf der Kurzwahlnummer und für jedes erfolgreiche Ergebnis fielen Kosten an.

2012 hatte Shazam nach eigenen Angaben 150 Millionen Benutzer in über 150 Ländern weltweit. In der Datenbank befanden sich mehr als 10 Millionen Einträge, die Zahl der Datenbank-Abfragen wurde mit mehr als 4 Millionen pro Tag angegeben.[4]

2016 gab Shazam an, ihre App sei eine Milliarde Mal heruntergeladen worden.[5]

Seit iOS 8 ist Shazam in Apples Siri integriert.[6] Die Version für Microsoft Windows ist seit dem 7. Februar 2017 nicht mehr verfügbar und wird auch nicht mehr unterstützt.[7]

Im Dezember 2017 wurde über die Übernahme von Shazam durch Apple spekuliert. Am 11. Dezember wurde der Kauf mit einer Höhe von 400 Millionen Dollar bestätigt.[8] Als Folge der Übernahme kündigte Apple die zukünftige werbefreie Nutzungsmöglichkeit der App an.

KritikBearbeiten

Im Februar 2014 fanden IT-Experten heraus, dass Shazam ungefragt private Daten von Android-Geräten an Werbeunternehmen sendet.[9]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Shazam on iPhone could change music discovery
  2. SHAZAM. JAM. REPEAT.
  3. Shazam adds automatic music and TV show recognition to its iPhone app
  4. Company information. (Nicht mehr online verfügbar.) Shazam, archiviert vom Original am 22. September 2012; abgerufen am 18. September 2012.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.shazam.com
  5. Shazam Tops 1 Billion Downloads and Achieves EBITDA Profitability. In: Mynewsdesk. (shazam.com [abgerufen am 2. Februar 2018]).
  6. Shazam-powered Siri can now name that tune in iOS 8
  7. Kein Shazam für Windows
  8. Chip.de: Für 400 Millionen Dollar: Apple kauft Musikerkennungsdienst Shazam. 12. Dezember 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.
  9. Shazam meldet Standort heimlich an Werbenetzwerke. heise.de vom 13. Februar 2014, abgerufen am 14. Februar 2014