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Friedrichshof (Bismark)

Ortschaft in Deutschland
(Weitergeleitet von Schmoor)

Friedrichshof gehört zur Ortschaft Hohenwulsch und ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Friedrichshof
Koordinaten: 52° 40′ 33″ N, 11° 38′ 37″ O
Höhe: 47 m ü. NHN
Einwohner: 38 (30. Jun. 2010)[1]
Postleitzahl: 39629
Vorwahl: 039089
Friedrichshof (Sachsen-Anhalt)
Friedrichshof
Friedrichshof
Lage von Friedrichshof in Sachsen-Anhalt

GeografieBearbeiten

Das altmärkische Vorwerk Friedrichshof liegt sechs Kilometer nordöstlich der Stadt Bismark (Altmark).

GeschichteBearbeiten

Das Vorwerk Friedrichshof steht an der Stelle des früheren Dorfes Schmoor. Im Jahre 1788 wird an der Stelle ein Vorwerk Schmorre genannt.[2] Schmoor wird nach dem Jahre 800 gegründet worden sein.[1] Im Jahre 1238 wird an der Stelle ein Ort Ossenmor genannt. Im Jahre 1841 bestehen dort zwei Vorwerke und eine wüste Feldmark mit den Trümmern einer Kirche und einer Dorfstätte.[3]

Das Vorwerk Friedrichshof gehörte ursprünglich zum Rittergut Hohenwulsch, dem späteren Gutsbezirk Hohenwulsch und war in Besitz der Familie von Levetzow. Im Jahr 1871 lebten im Vorwerk Friedrichshof 12 Einwohner und in der Colonie Schmoor 22.

Am 30. September 1928 kam das Vorwerk als eigener Ortsteil zur Landgemeinde Hohenwulsch als der Gutsbezirk Hohenwulsch mit den Landgemeinden Hohenwulsch und Friedrichsfleiß zur Landgemeinde Hohenwulsch zusammengelegt wurden.[4]

Seit der Eingemeindung von Hohenwulsch in die Stadt Bismark (Altmark) dem 1. Januar 2010 gehört der Ortsteil Friedrichshof zur neu gebildeten Ortschaft Hohenwulsch und zur Stadt Bismark (Altmark). Im aktuellen Ortsteilverzeichnis wird der Ortsteil Friedrichshof (Schmoor) genannt.[5]

ReligionBearbeiten

Die evangelische Christen aus Friedrichshof gehören zur Kirchengemeinde Hohenwulsch, die zur Pfarrei Garlipp gehörte und jetzt zum Pfarrbereich Garlipp des Kirchenkreises Stendal der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland gehört.

LiteraturBearbeiten

  • Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, G.m.b.H., Salzwedel 1928, S. 104.
  • Haase, Hilbert: Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 110 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 3. Juni 2017]).
  • J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Band 2: Topographischer Theil. W. Heinrichshofen, Magdeburg 1842, S. 296 (books.google.de).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Stadt Bismark, Ortschaften auf www.stadt-bismark.de. Ortsteile Hohenwulsch, Beesewege, Friedrichsfleiß und Friedrichshof. Abgerufen am 3. Juni 2017.
  2. D. F. Sotzmann: Generalcharte von der Altemarck. entworffen und mit Genehmigung der Königlichen Academie der Wissenschafften zu Berlin. 1788, abgerufen am 4. Juni 2017.
  3. Peter Wilhelm Behrends: Graf Siegfried von Osterburg und Altenhausen resigniert viele Dörfer und Grundstücke in der Altmark 1238. Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 4. Jahresbericht, 1841, S. 48 (altmark-geschichte.de [PDF]).
  4. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 208.
  5. Ortsteilverzeichnis Land Sachsen-Anhalt (Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile), Gebietsstand Januar 2014, Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), 2016.