Scampolo (1958)

Film von Alfred Weidenmann (1958)

Scampolo ist eine romantische Filmkomödie mit Romy Schneider aus dem Jahr 1958. Es handelt sich um eine Neuverfilmung von Scampolo, ein Kind der Straße (1932). Auf italienisch bedeutet Scampolo etwa „Stoffrest“ oder „übriggebliebenes Stück“.

Film
OriginaltitelScampolo
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1958
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Alfred Weidenmann
Drehbuch Franz Hoellering,
Ilse Lotz-Dupont,
Herbert Reinecker
Produktion Rhombus-Film, München
(Herbert Tischendorf)
Musik Hans-Martin Majewski
Kamera Bruno Mondi
Schnitt Carl Otto Bartning
Besetzung

HandlungBearbeiten

Auf der italienischen Insel Ischia arbeitet das siebzehnjährige Waisenmädchen Scampolo als Fremdenführerin. Zudem trägt sie Wäsche für Marietta aus. Dabei trifft sie auf den mittellosen Nachwuchsarchitekten Costa. Obwohl Marietta sie vor den Männern warnt, beginnt zwischen Scampolo und ihm eine Liebe zu keimen.

Costa kann sich nur dank der Unterstützung seines begüterten Freundes, des Fotografen Andreas Michaelis, über Wasser halten. Er hofft, bei einem anstehenden Architekturwettbewerb einen Preis zu gewinnen. Scampolo, die von Andreas zunächst nichts weiß, leiht Costa etwas Geld, damit er die Wäsche bezahlen kann. Sie kommen sich vorsichtig näher, und Costa führt über Andreas’ Beziehungen die unerfahrene Scampolo in die gehobenen Schichten ein. An einer Party tanzt sie mit dem Wohnungsbauminister und redet mit naiver Unverblümtheit gegen die Verlogenheit in der Politik an.

Als sich herausstellt, dass wegen eines Missgeschicks der Post Costas Entwürfe für den Wettbewerb gar nicht angekommen sind, bringt Scampolo sie persönlich zum Minister. Am Ende haben sich Costa und Scampolo gefunden.

ProduktionsnotizenBearbeiten

Die Uraufführung erfolgte am 27. Februar 1958 im Ufa-Palast Hamburg.

KritikenBearbeiten

„Die flott inszenierte und unterhaltsame Komödie lebt vom Spiel Romy Schneiders, die als unsicheres und zugleich vitales Mädchen in ihrer Natürlichkeit unechte Konventionen entlarvt.“

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Scampolo. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet