SV Berliner VG 49

deutscher Sportverein

Der Sportverein Berliner Verkehrsbetriebe 49 e. V. (Kurzform: SV BVB 49 e. V.) ist ein Sportverein in Berlin-Lichtenberg, der überregional durch die Erfolge seiner Frauenhandballmannschaft bekannt wurde.

SV BVB 49
Vereinswappen des SV Berliner Verkehrsbetriebe 49
Name Sportverein Berliner Verkehrsbetriebe 49 e. V.
Gegründet 1990; 1949 als BSG
Gründungsort Berlin
Vereinssitz Siegfriedstraße 71
10365 Berlin
Mitglieder 800
Abteilungen 11
Vorsitzender Hans-Joachim Wolf
Homepage www.svbvg49.de

Der VereinBearbeiten

1949 wurde die BSG Berliner Verkehrsbetriebe, als Betriebssportgemeinschaft der Berliner Verkehrsbetriebe in Ost-Berlin gegründet. Nach der politischen Wende änderte man die Rechtsform und gründete den Sportverein Berliner Verkehrsbetriebe 49 als eingetragenen Verein. Die etwa 800 Mitglieder sind in elf Abteilungen organisiert: Gymnastik und Athletik für Senioren, Fußball, Handball, Kegeln, Leichtathletik, Tischtennis, Volleyball, Wasserspringen sowie ein Schalmeienorchester und Freizeitsport.

Die HandballerinnenBearbeiten

Spreebirds (bis 2009)Bearbeiten

Man qualifizierte sich in der letzten DDR-Oberliga-Saison 1990/91 für die Bundesliga. Auch wenn das Gastspiel in der höchsten Spielklasse zunächst nur ein Jahr dauerte, hat sich der Verein in den letzten 17 Jahren zu einer zuverlässigen Adresse im deutschen Frauenhandball entwickelt. Als Meister der 2. Bundesliga Nord stieg der Verein 1997 erneut in die Bundesliga auf, dieses Mal war man zwei Jahre dabei. 2001 errang man erneut die Meisterschaft der 2. Bundesliga Nord, ein Jahr Bundesliga folgte. In der Saison 2004/05 qualifizierten sich die Berlinerinnen für die Relegationsspiele um den Bundesliga-Aufstieg, scheiterten aber bereits in der ersten Runde an Süd-Meister Frisch Auf Göppingen (23:24, 25:31). Insgesamt hat der Verein seit 1991 vier Jahre in der 1. Bundesliga und die restlichen 13 Jahre in der 2. Bundesliga gespielt.

Spreefüxxe (ab 2009)Bearbeiten

Zur Saison 2009/10 schlossen sich die Damenmannschaften des SV Berliner VG 49 und der Reinickendorfer Füchse für den Bundesligaspielbetrieb zu dem BVB Füchse Berlin (Spreefüxxe) zusammen und zogen sogleich als Zweiter in die Aufstiegs-Play-Offs ein.

Größte ErfolgeBearbeiten

Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war als BSG Berliner Verkehrsbetriebe der Sieg im FDGB-Pokal, im Handballpokal der DDR im Jahr 1973.[1]

Die Saisonbilanzen von 1991 bis 2011Bearbeiten

Saison Spielklasse Platz Spiele Tore Diff. Punkte
1991/92 Bundesliga 10 20 369:481 −112 7:33
1992/93 2. BL Nord 6 22 420:434 −14 22:22
1993/94 2. BL Mitte 5 20 393:379 14 22:18
1994/95 2. BL Nord 2 26 579:512 67 40:12
1995/96 2. BL Nord 3 26 581:523 58 35:17
1996/97 2. BL Nord 1 26 668:557 111 42:10
1997/98 Bundesliga 9 22 537:581 −44 18:26
1998/99 Bundesliga 11 22 518:595 −77 11:33
1999/00 2. BL Nord 2 26 696:536 160 39:13
2000/01 2. BL Nord 1 26 719:559 160 47:5
2001/02 Bundesliga 14 26 613:734 −121 11:41
2002/03 2. BL Nord 6 26 733:666 67 29:23
2003/04 2. BL Nord 4 26 672:538 134 38:14
2004/05 2. BL Nord 4 28 725:656 69 41:15
2005/06 2. BL Nord 10 26 646:655 −9 21:31
2006/07 2. BL Nord 7 26 707:666 41 27:25
2007/08 2. BL Nord 9 24 639:642 −3 19:29
2008/09 2. BL Nord 7 22 638:661 −23 19:25
2009/10 2. BL Nord 2 20 626:533 +93 30:10
2010/11 2. BL Nord 9 22 591:584 +7 18:26
  • Aufstieg in die 1. Bundesliga
  • Abstieg in die 2. Bundesliga, 2011 Abstieg in die 3. Liga
  • Siehe auchBearbeiten

    WeblinksBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Pokalsieger in der DDR (Frauen). Erschienen auf www.bundesligainfo.de. Eingesehen am 12. März 2016.