Rudi Albusberger

ehemaliger Turner

Rudolf „Rudi“ Albusberger (* 2. Oktober 1919 in Bockau) ist ein ehemaliger deutscher Turner und Turnlehrer.

LebenBearbeiten

Albusberger stammt ursprünglich aus dem Erzgebirge und ist gelernter Maschinenbauzeichner.[1] Bei den Deutschen Turn- und Spielmeisterschaften 1943 erreichte er mit 216,1 Punkten im Zwölfkampf den 8. Platz. Bei Kriegsende geriet er in Kriegsgefangenschaft. Damals bot er dem Lagerkommandanten an, Gymnastik zu unterrichten.[1]

1947 kam er als nach Hamburg-Bergedorf, wo er Turnlehrer bei der Bergedorfer Turnerschaft von 1860 wurde, die 1965 in der TSG Bergedorf aufging. 1948 heiratete er. Er gehörte der deutschen Nationalmannschaft an.[2][3]

Von 1964 bis zu seiner Pensionierung war er als Turnlehrer für angehende Sportlehrer an die Universität Marburg tätig. Ende der 2000er Jahre kehrte er auf Wunsch seiner Frau gemeinsam mit dieser wieder zurück nach Hamburg, wo er bei seiner Tochter im Stadtteil Lohbrügge wohnt.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Olaf Lüttke: Eine ganze Generation geprägt: Rudi Albusberger – Vom Turnen beseelt. Bergedorfer Zeitung, 28. Januar 2010.
  2. Gratulation – Turner-Legende feiert heute 90. Geburtstag. Bergedorfer Zeitung, 2. Oktober 2009.
  3. Zum Jubiläum – Eine Erfolgsgeschichte: 150 Jahre TSG. (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive) Bergedorfer Zeitung, 21. April 2010.