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Roman von Komierowski

deutscher Rittergutsbesitzer, Jurist und Politiker, MdR

Roman von Komierowski (* 15. August 1846 in Komierowo; † 24. Mai 1924 in Posen) war Rittergutsbesitzer, Jurist und Mitglied des Deutschen Reichstags.

LebenBearbeiten

Komierowski besuchte das Gymnasium in Konitz und studierte Philologie und Rechtswissenschaften an verschiedenen Universitäten. Nach einem längeren praktischen juristischen Vorbereitungsdienst widmete er sich seinem Rittergut in Niezychowo bei Weißenhöhe. Er war Mitglied des Bezirks- und des Kreisausschusses und von 1877 bis 1879 des Preußischen Abgeordnetenhauses.[1]

Von 1876 bis 1884 und von 1887 bis 1903 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für die Wahlkreise Regierungsbezirk Posen 7 (Schrimm-Schroda) (1876–84)[2], Posen 9 Krotoschin (1887–90)[3] und Regierungsbezirk Bromberg 5 (Gnesen-Wongrowitz) (1890–1903)[4], jeweils für die Polnische Fraktion.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mann, Bernhard (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 225 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 160–163.
  2. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 59.
  3. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 60.
  4. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 65.

LiteraturBearbeiten

  • Reichstags-Bureau (Hrsg.): Amtliches Reichstags-Handbuch. Zehnte Legislaturperiode. 1898/1903. Berlin 1898, S. 214 (Digitalisat)
  • Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus (1867–1918). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien, Band 3)
  • Polski słownik biograficzny. Band 13, Polska Akademja Umietętności, Kraków [et al.] 1967–1968
  • Slownik historyków polskich. Wiedza Powszechna, Warszawa 1994
  • Michał Czajka, Marcin Kamler und Witold Sienkiewicz: Leksykon historii Polski. Wyd. Wiedza Powszechna, Warszawa 1995

WeblinksBearbeiten