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Die Auszeichnung Rieser Kulturpreis wird seit 1983 vom Verein Rieser Kulturtage e. V. in Nördlingen alle zwei Jahre während der Rieser Kulturtage verliehen. Den Preis erhalten Persönlichkeiten oder auch Organisationen, die sich in besonderer Weise um das Ries verdient gemacht haben. Der Preis ist mit einer Summe von 5.000 Euro (offizielle Webseite: „10.000 DM“) dotiert. Weiterhin dokumentiert eine Festschrift die Leistungen der Preisträger.

Im Jahr 2001 wurde der Preis erstmals an zwei Frauen verliehen, welche Karin Stoiber, die Frau des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten, in ihrer Laudatio „ein Vorbild für andere Frauen“ nannte.

PreisträgerBearbeiten

  • 1983 – Eugene Shoemaker (Geologe und Astronom), Edward C. T. Chao (Geologe), Richard Dehm (Paläontologe)
  • 1985 – Heinrich Greiner, Walter Wüst, Schutzgemeinschaft Wemdinger Ried e. V., Verein für Naturschutz und Landschaftspflege im Ries e. V.
  • 1987 – Klaus Meinzolt (Kirchenmusikdirektor) und Helmut Scheck (Musiklehrer)
  • 1989 – Hermann Keßler (Oberbürgermeister) und Walter Barsig (Schulamtsdirektor)
  • 1991 – Johannes Hanselmann (Landesbischof) und Josef Stimpfle (Bischof)
  • 1993 – Rudolf Frankenberger (ehem. Bibliotheksdirektor Universität Augsburg), Albert Schlagbauer (Regierungsschuldirektor)
  • 1995 – Knabenkapelle Nördlingen
  • 1997 – Verein Alt Nördlingen e. V.
  • 1999 – Ernst Steinacker (Bildhauer), Werner Schiedermair (Ministerialrat)
  • 2001 – Elisabeth Grünenwald (Archivarin) und Gerda Schupp-Schied (Volkskundlerin)
  • 2003 – Dieter Stöffler (Mineraloge) und Sebastian Fink (Bildhauer)
  • 2005 – Wolf von Engelhardt (Mineraloge) und Hartmut Steger (Volkskundler)
  • 2007 – (nicht vergeben)
  • 2009 – Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Nördlingen
  • 2011 – Rieser Bauernmuseums- und Mühlenverein, Maihingen, und Museum Augenblick, Nördlingen
  • 2016 – Sigried Atzmon und der Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth

WeblinksBearbeiten