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Das Rhönlied wurde von Andreas Fack aus Kaltennordheim im Jahre 1912 geschaffen. Im Sommer 1912 trug Fack seinen Stammtischbrüdern im damaligen „Hotel zum Hirsch“ Kaltennordheim die Verse seines neugeschriebenen Rhönliedes vor. Man war begeistert und machte sich sofort an die Vertonung. Dabei wurde das neue Rhönlied mit Kaltennordheimer Bier bezecht. Am nächsten Morgen war dem Klavierspieler jedoch wegen des Alkoholgenusses die Melodie „verlorengegangen“, die dann mit Hilfe von Andreas Fack am Abend darauf wieder zusammengetragen wurde.

TextBearbeiten

Ich weiß basaltene Bergeshöhn
im Herzen der deutschen Gaun,
nicht riesenhoch, doch bezaubernd schön,
möcht' immer und immer sie schaun!
Und kennst du die herrlichen Berge nicht,
gehorche dem Freunde, der zu dir spricht:

Refrain:
Zieh an die Wanderschuh'
und nimm den Rucksack auf
und wirf die Sorgen ab,
marschier zur Rhön hinauf'

Auf hohen Matten den Sonnenschein
die kühlenden Lüfte umwehn.
Und frei ist der Blick in die Welt hinein,
wonnig da droben zu gehn!
Und kennst du die herrlichen Matten nicht,
gehorche dem Freunde, der zu dir spricht:
Refrain:

Ich weiß, wo Bächlein fließen klar
durch die Wälder und Wiesenflor,
da springt so keck die Forellenschar
zur Freude der Angler empor.
Und kennst du die Rhönforelle nicht,
gehorche dem Freunde, der zu dir spricht:
Refrain:

Ich möchte viel noch erzählen dir
und singen von Berg und von Tal,
doch nein, viel Worte erspar' ich mir
und sage nur eins noch einmal:
Ja, kennst du die herrliche Rhön noch nicht,
gehorche dem Freunde, der zu dir spricht:
Refrain:

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