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Resolution 1441 des UN-Sicherheitsrates

Resolution des UN-Sicherheitsrats

Die UN-Resolution 1441 wurde am 8. November 2002 vom UN-Sicherheitsrat während seiner 4644. Sitzung verabschiedet.

Sie fordert den Irak auf, die bisherigen Resolutionen des Sicherheitsrats bedingungslos zu akzeptieren und gibt ihm die letzte Gelegenheit, seinen Verpflichtungen bezüglich der Kontrolle und Vernichtung seiner Massenvernichtungswaffen nachzukommen, welche er nach wie vor aktiv boykottiere (proaktive Haltung). Er wurde zudem erneut dafür verurteilt, Terrorismus zu unterstützen, seine Bevölkerung zu unterdrücken und die von ihm eroberten Gebiete in Kuweit weiter völkerrechtswidrig zu besetzen. Der Sicherheitsrat betonte erneut, dass seine vorherige UN-Resolution 678 alle UN-Mitgliedstaaten dazu autorisiere, „alle notwendigen Mittel“ anzuwenden, um dessen Einhaltung durchzusetzen sowie, dass bei Nichtbeachtung „ernsthafte Konsequenzen“ drohten. Weiterhin wird der Irak aufgefordert, den UN-Sicherheitsinspekteuren und der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) unbeschränkten Zugang zu den Produktionsanlagen von Waffen zu gewähren. Der irakischen Regierung wurde ein Ultimatum bis zum 15. November gesetzt diese Resolution zu akzeptieren, was er am 13. November tat. Daraufhin wurde nach vier Jahren wieder ein Team von Waffenkontrolleuren unter der Leitung von Hans Blix und Mohammed el-Baradei nach Bagdad gesendet.

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