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Pierre Gramegna

luxemburgischer Politiker
Pierre Gramegna (im September 2017).

Pierre Gramegna (* 22. April 1958 in Esch an der Alzette) ist ein luxemburgischer Politiker der Demokratesch Partei und Ex-Diplomat. Seit dem 4. Dezember 2013 ist er Finanzminister in der Regierung Bettel-Schneider in Luxemburg.

LebenBearbeiten

Pierre Gramegna studierte Jura und Wirtschaft an der Universität Panthéon-Assas in Paris. 1981 schloss er sein Jura-Studium ab. 1982 folgte das Studium in Wirtschaft. Anschließend folgte ein DEA in Gemeinschaftsrecht.

1983 begann er, im Außenministerium in Luxemburg zu arbeiten. 1988 wurde er Berater für politische und wirtschaftliche Angelegenheiten an der luxemburgischen Botschaft in Paris. Nach vier Jahren wurde er dann zum Luxemburger Generalkonsul und Direktor des "Board of Economic Development" in San Francisco ernannt. Von 1996 bis 2002 war er luxemburgischer Botschafter in Japan und Südkorea. Danach verwaltete er für ein Jahr als Direktor die internationalen wirtschaftlichen Beziehungen Luxemburgs im Außenministerium.

Im Jahr 2003 akzeptierte er den Posten des Generaldirektors der luxemburgischen Handelskammer. Außerdem war er in dieser Funktion in der Zeit von 2003 bis 2013 auch in einigen Verwaltungsräten Luxemburger Unternehmen aktiv, z. B. in den Verwaltungsräten der Cargolux, der luxemburgischen Börse oder der BGL BNP Paribas.

Pierre Gramegna ist verheiratet und hat 2 Kinder.

Berufung zum FinanzministerBearbeiten

Völlig überraschend wurde Pierre Gramegna am 4. Dezember 2013 zum Finanzminister Luxemburgs ernannt, nachdem in Presseberichten viele verschiedene andere Namen die Runde gemacht hatten. Seine ersten Monate im Amt waren darüber hinaus nicht unumstritten, dazu zählen die Rücktritte einiger hochrangiger Beamten im luxemburgischen Finanzministerium[1] und das Engagement einer Beraterfirma, die seine Tochter zum damaligen Zeitpunkt beschäftigte.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pierre Gramegna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der Finanzminister ohne Hausmacht, wort.lu, 22. April 2014