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Demokratesch Partei

politische Partei in Luxemburg
Demokratesch Partei
Parti démocratique
Demokratische Partei
Logo
Corinne Cahen (2014)
Partei­vorsitzende Corinne Cahen
General­sekretär Claude Lamberty
Stell­vertretende Vorsitzende Max Hahn (1. Vizepräsident),
Lex Delles,
Marc Hansen
Schatz­meister Patrick Goldschmidt
Ehren­vorsitzender Colette Flesch
Gründung 24. April 1955
Haupt­sitz 148-150 bd de la Pétrusse
2330 Luxemburg
Aus­richtung Liberalismus
Parlamentssitze
12/60
(2018)
Internationale Verbindungen LI
Europaabgeordnete
1/6
(2014)
Europapartei ALDE
EP-Fraktion ALDE
Website www.dp.lu

Die Demokratesch Partei (deutsch Demokratische Partei, französisch Parti démocratique), kurz DP, ist eine liberale Partei in Luxemburg. Nach großen Zugewinnen bei der Kammerwahl 2013 stellt sie mit Xavier Bettel zum zweiten Mal den luxemburgischen Premierminister. Auf europäischer Ebene ist sie Mitglied der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE).

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Seit ihrer Gründung ist die DP zusammen mit der Chrëschtlech Sozial Vollekspartei (CSV) und der Lëtzebuerger Sozialistesch Arbechterpartei (LSAP) eine der drei dominierenden Parteien in Luxemburg. Neben der CSV ist die DP die einzige Partei, die nach dem Zweiten Weltkrieg den luxemburgischen Premierminister stellen konnte, von 1974 bis 1979 mit Gaston Thorn und seit 2013 mit Xavier Bettel. In den übrigen Legislaturperioden war die DP abwechselnd mit der LSAP lediglich Koalitionspartner einer von der CSV geführten Regierung.

Von 1999 bis 2004 war die DP mit 15 von 60 Sitzen zweitstärkste Partei im luxemburgischen Parlament und bildete eine Koalition mit der CSV. Bei den Parlamentswahlen 2004 verlor die Partei jedoch fünf Sitze, woraufhin die CSV eine Koalition mit der nun stärkeren LSAP einging. Bei den Wahlen 2009 verlor sie erneut einen Sitz auf noch neun Mitglieder im Parlament. Unter ihrem neuen Vorsitzenden Xavier Bettel, dem Bürgermeister der Hauptstadt, konnte sie bei der Kammerwahl 2013 mit 13 Sitzen wieder zu den Sozialdemokraten aufschließen. Die Parteispitze der Demokraten sprach sich daraufhin für eine Koalition mit der LSAP und den Grünen aus.[1]

Im Europäischen Parlament ist sie mit einem Abgeordneten vertreten, der der Fraktion Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) angehört.

ParteipräsidentenBearbeiten

 
Logo der Jugend-
organisation JDL
  1. 1948–1952 Lucien Dury
  2. 1952–1959 Eugène Schaus
  3. 1959–1962 Lucien Dury
  4. 1962–1969 Gaston Thorn
  5. 1969–1971 René Konen
  6. 1971–1980 Gaston Thorn
  7. 1980–1989 Colette Flesch
  8. 1989–1994 Charles Goerens
  9. 1994–2004 Lydie Polfer
  10. 2004–2013 Claude Meisch
  11. 2013–2015 Xavier Bettel
  12. 2015–0000 Corinne Cahen

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Demokratesch Partei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

LiteraturBearbeiten

  • Rob Roemen: Aus Liebe zur Freiheit. 150 Jahre Liberalismus in Luxemburg von liberalen Akzenten und liberalen Akteuren. Luxemburg 1995, ISBN 2-9599893-0-9.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „DP, LSAP und Grüne sind bereit für die Dreierkoalition“ bei www.wort.lu, abgerufen am 21. Oktober 2013.


Koordinaten: 49° 36′ 30,5″ N, 6° 8′ 1″ O