Die Pflegepädagogik befasst sich mit der Aus-, Fort-, und Weiterbildung innerhalb der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Sie greift auf Erkenntnisse der Pflegewissenschaft aber auch der Gesundheitswissenschaft, der Psychologie, der Soziologie und der Didaktik zurück. Das Berufsbild entwickelte sich aus dem Berufsbild der Unterrichtsschwester/des Unterrichtspflegers über den/die LehrerIn für Pflegeberufe zum/zur Diplom-Pflegepädagogen/in. Inzwischen ersetzen die Bachelor- und Masterstudiengänge gemäß der Bologna-Richtlinie die entsprechenden Diplomstudiengänge. Die erste Weiterbildung zur Unterrichtsschwester/zum Unterrichtspfleger wurde in den 50er Jahren an der Schwesternschule der Universität Heidelberg eingeführt.[1]

LiteraturBearbeiten

  • Heuwinkel-Otter et al: "Pflegepädagogik – Berufswunsch Pflegelehrer" in "Die Schwester, Der Pfleger", Heft 11/2010, S. 1128 ff, bibliomed Verlag, Melsungen
  • Karl-Heinz Sahmel (Hrsg.): Grundfragen der Pflegepädagogik. Kohlhammer, Stuttgart 2002, ISBN 3-17-017683-8.
  • Kordula Schneider, Elfriede Brinker-Meyendriesch, Alfred Schneider Pflegepädagogik für Studium und Praxis. Springer, Berlin 2005, ISBN 978-3-540-25599-4
  • Margot Sieger (Hrsg.): Pflegepädagogik. Handbuch zur pflegeberuflichen Bildung. Hans Huber, Bern 2001, ISBN 3-456-83328-8.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christine Auer: Geschichte der Pflegeberufe als Fach: die Curricular-Entwicklung in der pflegerischen Aus- und Weiterbildung, S. 56 f., Dissertation, Institut für Geschichte der Medizin Universität Heidelberg, akademischer Betreuer Wolfgang U. Eckart, Eigenverlag Heidelberg 2008. Abstract: Geschichte der Pflegeberufe als Fach.

WeblinksBearbeiten