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Peter Schowtka

deutscher Politiker, MdL
Peter Schowtka (2013)

Peter Georg Schowtka (* 7. Januar 1945 in Wittichenau) ist ein deutscher CDU-Politiker. Er war von 1991 bis 2014 Abgeordneter des Sächsischen Landtags.

Ausbildung und BerufBearbeiten

Peter Schowtka machte Abitur mit Berufsausbildung als Betonbauer und studierte 1964 bis 1969 Lateinamerikawissenschaften an der Universität Rostock. Als Student war er Sprecher der katholischen Studentengemeinden in der DDR. Das Diplom wurde ihm in der DDR „mangels gesellschaftspolitischer Reife“ verweigert. 1969 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Dolmetscher für ausländische Arbeitskräfte aus Mosambik im Braunkohlenbergbau.

Peter Schowtka ist katholisch, verheiratet und hat ein Kind.

PolitikBearbeiten

Peter Schowtka trat im November 1989 in die CDU ein und war vorher parteilos. Er ist seit 1991 Mitglied des CDU-Landesvorstands der CDU Sachsen und seit 1996 Landesvorsitzender der KPV Sachsen sowie Mitglied des Bundesvorstands der KPV.

1990 bis 1994 war er Bürgermeister von Wittichenau. Ab 1991 war er Mitglied des Landtags. Er wurde im Wahlkreis Niederschlesische Oberlausitz 2 direkt gewählt. Im Parlament war er Mitglied im Innenausschuss, im Verfassungs-, Rechts- und Europaausschuss und im Zweiten Untersuchungsausschuss der vierten Wahlperiode. Er war eines von 19 Mitgliedern des ersten sächsischen NSU-Untersuchungsausschusses „Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen“.[1] Zur Landtagswahl in Sachsen 2014 kandidierte er nicht erneut.[2]

Sonstige ÄmterBearbeiten

Peter Schowtka ist Mitglied im Kuratorium der Fachhochschule der Sächsischen Polizei.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Peter Schowtka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 3. Untersuchungsausschuss Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen. Archiviert vom Original am 9. Januar 2014; abgerufen am 1. Februar 2014.
  2. Der Wahlkampf hat begonnen (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hoyerswerdsche.de Die Hoyerswerdsche vom 4. August 2014, abgerufen am 2. Oktober 2014.