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Peter Jonas Bergius

schwedischer Arzt und Botaniker
Peter Jonas Bergius (1847)

Peter Jonas Bergius (* 6. Juli 1730 in Eriksstad, Provinz Småland; † 10. Juli 1790 in Stockholm) war ein schwedischer Mediziner und Naturwissenschaftler. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „P.J.Bergius“.

LebenBearbeiten

Peter Jonas Bergius war das jüngste von sieben Kindern. Die Eltern starben früh. Im Alter von 16 Jahren ging er an die Universität Lund, zunächst um Theologie zu studieren. Später ging er nach Uppsala und studierte bei Carl von Linné und Nils Rosén von Rosenstein Botanik und Medizin. 1755 ging er nach Stockholm und eröffnete eine Arztpraxis. Er veröffentlichte Bücher und Publikationen über Medizin und Botanik. 1761 wurde für Bergius am Collegium medicum eine Professur für Naturgeschichte und Pharmazie eingerichtet. 1758 wurde er zum Mitglied der Schwedischen Akademie der Wissenschaften, 1767 zum Mitglied der Leopoldina,[1] 1778 zum Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften[2] und 1785 zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Zusammen mit seinem Bruder Bengt (1723–1784) stiftete Bergius in Stockholm den Bergianska trädgården.

EhrungenBearbeiten

Ihm zu Ehren wurden die Pflanzengattungen Bergia L. und Bergella (A.Gray) Schnizl. aus der Familie der Tännelgewächse (Elatinaceae) benannt.[3]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mitgliedseintrag von Peter Jonas Berg bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 29. März 2016.
  2. Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 36.
  3. Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin Berlin 2018. [1]