Paul Fischer (Theologe)

Theologe, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
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Paul Fischer (* 29. August 1854; † 20. September 1937 in Stuttgart)[1] war ein promovierter Theologe, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Nach Theoderich Kampmann, Jürgen Redhardt und Stefan Klessmann gilt Paul Fischer als ein Wegbereiter des Dostojewski-Verständnis im kulturprotestantischen Sinn.[2]

LebenBearbeiten

Fischer war Professor am evangelischen Seminar in Blaubeuren.[1] Von der Eberhard Karls Universität Tübingen wurde er mit der theologischen Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.[2]

Fischer war verheiratet mit Marie Schneider, einer Schwester von Eugen von Schneider und Paul von Schneider, dem Vater von Kurt Schneider.[3]

MonographienBearbeiten

  • Nietzsche, Zarathustra und Jesus Christus, Verlag der evangelischen Gesellschaft, 2014 (erschien schon 2009 im Seminar Blaubeuren)[4]
  • Die kirchliche Gleichgültigkeit unserer Gebildeten. Mohr, Tübingen 1913.
  • Jesus und die Friedensfrage. Verlag des evangelischen Volksbundes, Stuttgart 1919.
  • Goethes Alltagsweisheit. Tübingen 1921.
  • Dostojewski. Sein Glauben, Hoffen, Lieben. Steinkopf, Stuttgart 1925.
  • Gott - Natur. Goethes Naturanschauung im Lichte seiner Frömmigkeit. Tübingen 1932.
  • Goethes letztes Lebensjahr. Böhlau, Weimar 1931.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Literarisches Zentralblatt für Deutschland. Borsenverein der Deutschen Buchhändler, 1937, S. 863.
  2. a b Maike Schult: Im Banne des Poeten: Die theologische Dostoevskij-Rezeption und ihr Literaturverständnis. Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, ISBN 978-3-525-56349-6 (google.de [abgerufen am 25. März 2021]).
  3. Lebensbilder aus Baden-Württemberg. W. Kohlhammer Verlag, 2010, ISBN 978-3-17-021529-0, S. 243.
  4. Jahresberichte für neuere deutsche Literaturgeschichte. 1912, S. 281, 552 (google.de [abgerufen am 9. April 2021]).