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Otra
Otra unterhalb von Skisland (Røyknesfjord)

Otra unterhalb von Skisland (Røyknesfjord)

Daten
Gewässerkennzahl NO: 021.Z
Lage Aust-Agder, Vest-Agder (Norwegen)
Flusssystem Otra
Quelle Setesdalsheiene, Nipadalen
59° 41′ 50″ N, 7° 17′ 51″ O
Quellhöhe 1232 m
Mündung bei Kristiansand ins SkagerrakKoordinaten: 58° 8′ 40″ N, 8° 0′ 49″ O
58° 8′ 40″ N, 8° 0′ 49″ O
Mündungshöhe m
Höhenunterschied 1232 m
Sohlgefälle 5 ‰
Länge 247 km
Einzugsgebiet 3752 km²
Abfluss an der Mündung[1]
AEo: 3740 km²
MQ
Mq
HHQ (Oktober 1987)
147 m³/s
39,3 l/(s km²)
1000 m³/s
Mittelstädte Kristiansand
Otra in Kristiansand

Otra in Kristiansand

Die Otra ist ein 245 km langer Fluss in der Region Sørlandet in Südnorwegen. Sie durchfließt das nach Süden gerichtete Setesdal.

VerlaufBearbeiten

Die Otra entspringt in den Setesdalsheiene (Kommune Bykle, Aust-Agder Fylke), fließt in südlicher Richtung und mündet bei Kristiansand ins Skagerrak. Dabei durchfließt sie zwei große Seen: den Åraksfjord und den Byglandsfjord.

Die Otra ist der neuntlängste Fluss Norwegens. Im Mittel führt der Fluss 147 m³/s. Die höchste Durchflussmenge wurde im Oktober 1987 mit ca. 1000 m³/s gemessen. Das Einzugsgebiet ist 3752 km² groß.

Wasserqualität und FischfangBearbeiten

Es wird Lachszucht und -fang betrieben.

Die Wasserqualität hat sich in den letzten Jahren verbessert. Durch kalkhaltigen Boden im Niederschlagsgebiet im Setesdal wird die Übersäuerung des Wassers kompensiert, und die Lebensbedingungen für Lachse sind sehr gut.

Fangmengen in den letzten Jahren:

  • 2001: 7,2 Tonnen
  • 2002: 5,3 Tonnen
  • 2003: 7,4 Tonnen
  • 2004: 5,8 Tonnen
  • 2005: 9,9 Tonnen
  • 2006: 10,7 Tonnen
  • 2007: 5,9 Tonnen
  • 2008: 7,9 Tonnen
  • 2009: 4,3 Tonnen
  • 2010: 6,8 Tonnen
  • 2011: 6,7 Tonnen

In der Otra gibt es auch andere Arten wie Forelle, Elritze und ein endemischer Lachsfisch, die Bleke.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Otra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. NVE-Atlas; Themen: VassdragNedbørfeltNedbørfelt til hav, abgerufen am 26. März 2019