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Nis R. Nissen

deutscher Historiker und Museumsdirektor

Nis Rudolf Nissen (* 23. September 1925 in Neuendorf b. Elmshorn; † 15. Mai 2000)[1] war ein deutscher Historiker und Museumsdirektor.

LebenBearbeiten

Nissen studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie und wurde 1952 mit der Dissertation „Die lauenburgischen Städte Ratzeburg, Mölln und Lauenburg im ausgehenden Mittelalter: Entstehung, Siedlung, wirtschaftlicher und sozialer Aufbau“ promoviert. Von 1964 bis zu seinem Ruhestand 1990 war er Direktor des Dithmarscher Landesmuseums in Meldorf.[2] Daneben war er von 1976 bis 1993 Vorsitzender des Vereins für Dithmarscher Landeskunde.[3]

1995 wurde er „in Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste um das Museumswesen und seiner jahrzehntelangen hervorragenden Leistungen in den Bereichen Landeskunde sowie Landes- und Kulturgeschichte“ mit der Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.[4]

Nis R. Nissen war mit der Journalistin Gerda Nissen (1929–1999) verheiratet.

Bibliographie (Auswahl)Bearbeiten

  • Marne und seine Nachbarn Friedrichskoog, Sankt Michaelisdonn. Heide 1973, Dithmarscher Presse-Dienst-Verlag
  • Kaiserzeit auf dem Dorfe :Landleben um 1900. Heide 1979, Dithmarscher Presse-Dienst-Verlag, ISBN 3-88089-027-7.
  • Meldorf: ein Führer durch die Stadt und ihre Geschichte. Heide 1980, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, ISBN 3-8042-0167-9.
  • Kleine Geschichte Dithmarschens. Heide 1986, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, ISBN 3-8042-0299-3.
  • Landwirtschaft im Wandel., Heide 1989, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, ISBN 3-8042-0450-3.
  • Hanse. Heide 1994, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, ISBN 3-8042-0646-8.
  • Staat und Kirche in Dithmarschen. Heide 1994, Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, ISBN 3-8042-0665-4.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kieler Blätter zur Volkskunde: Gesamtregister der Ausgaben seit 1969. Philosophische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. S. 3. Abgerufen am 15. März 2015.
  2. Für Barbie ist immer Sonntag. Kreis Dithmarschen. 3. Juli 2012. Abgerufen am 15. März 2015.
  3. Vereinsregister des AG Pinneberg, VR 281 ME (Verein für Dithmarscher Landeskunde)
  4. Ehrenprofessoren auf der Website des Landes Schleswig-Holstein (Memento vom 22. März 2015 im Internet Archive)