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Mit einem Lied im Herzen

Film von Walter Lang (1952)

Mit einem Lied im Herzen (Originaltitel: With a Song in My Heart) ist ein US-amerikanischer Musikfilm aus dem Jahr 1952, der das Leben der Schauspielerin und Sängerin Jane Froman zeigt. Froman war am 22. Februar 1943 durch eine Notlandung einer Boeing 314 zum Krüppel geworden. Die Regie führte Walter Lang nach einem Drehbuch von Lamar Trotti, der auch die Produktion übernahm. In der Hauptrolle spielt Susan Hayward, der Froman bei den Gesangsnummern ihre Stimme lieh. Der Titelsong With a Song in My Heart wurde unter anderem in Großbritannien als Titelmelodie der BBC-Radioshow Family Favourites populär. Das Einspielergebnis des Films betrug 3,25 Millionen US-Dollar.[1][2]1953 gewann der Film einen Oscar in der Kategorie „Beste Filmmusik“.

Filmdaten
Deutscher TitelMit einem Lied im Herzen
OriginaltitelWith a Song in My Heart
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1952
Länge117 Minuten
Stab
RegieWalter Lang
DrehbuchLamar Trotti für
20th Century Fox
ProduktionLamar Trotti
MusikAlfred Newman
KameraLeon Shamroy
SchnittJ. Watson Webb Jr.
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Jane Froman ist eine gewöhnliche Studiosängerin bei einer Radiostation in Cincinnati. Nach einiger Zeit avanciert sie jedoch zu einer Radio-Berühmtheit. Jane ist überglücklich, ihren Agenten Don Ross zu heiraten, jedoch stellen beide bald fest, dass sie nicht wirklich ineinander verliebt sind. Bei der Tournee mit den United Service Organizations während des Zweiten Weltkriegs zur Unterhaltung der Truppen wird Jane Opfer eines Flugzeugabsturzes, der sie dauerhaft schädigt. Mit viel Lebensmut schafft sie es dennoch zurück auf die Bühne und beginnt eine Beziehung mit dem Piloten John Burn, der sie gerettet hatte.

SoundtrackBearbeiten

Das Album umfasste ursprünglich acht Lieder und eine kürzere Version des „American Medley“, gesungen von Jane Froman und mit einer kurzen orchestralen Einleitung von George Greeley, der Orchester und Chor leitete. Der Soundtrack wurde von Capitol Records auf verschiedenen Medien veröffentlicht: Capitol L-309 (LP), DDN-309 (78rpm-Box mit vier Stücken); KDF-309 (45rpm-Box mit vier Stücken) und FBF-309 (2 EP).[3] Das Album war das bestverkaufte Album 1952 und hielt sich 25 Wochen an der Spitze der Billboard-Charts.[4] Capital Records veröffentlichte zudem eine Single mit dem Titelsong.

Obgleich der Film einen Oscar für den besten Originalscore erhielt, sind eine Reihe von US-amerikanischen Musikstandards auf dem Soundtrack enthalten. Alle bis auf drei wurden von Jane Froman gesungen, die Susan Hayward ihre Stimme lieh.

Songs im „American Medley“

KritikenBearbeiten

Das Lexikon des internationalen Films findet, dass sich in Mit einem Lied im Herzen „[m]oralisches Pathos und Rührseligkeit“ „mit Wirklichkeitsnähe und Humor“ mischen würden.[5]

AuszeichnungenBearbeiten

Neben einem Oscar in der Kategorie „Beste Filmmusik“ erhielt der Film Nominierungen in den Kategorien „Beste Hauptdarstellerin“ (Susan Hayward), „Beste Nebendarstellerin“ (Thelma Ritter), „Bestes Kostümdesign, Farbe“ (Charles Le Maire) sowie „Bester Ton“ (Thomas T. Moulton).[6]

Zudem wurde der Film mit einem Golden Globe in der Kategorie „Bester Film – Komödie oder Musical“ ausgezeichnet, während Susan Hayward den Preis in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical“ erhielt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aubrey Solomon: Twentieth Century Fox: A Corporate and Financial History. Scarecrow Press, 1989, S. 224.
  2. 'Top Box-Office Hits of 1952', Variety, 7. Januar 1953.
  3. Capitol Album Discography, Part 3: 10" LPs 300 to 449. In: bsnpubs.com. Abgerufen am 1. Januar 2016.
  4. With a Song in My Heart (from the film); Pal Joey (with 1952 cast members). In: allmovie.com. AllMusic, archiviert vom Original am 3. Juni 2014; abgerufen am 1. Januar 2016.
  5. Mit einem Lied im Herzen. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 23. Juli 2017.
  6. The 25th Academy Awards (1953) – Nominees and Winners. In: oscars.org. Abgerufen am 20. August 2011.