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Unter Mieterschutz versteht man überwiegend gesetzliche Beschränkungen der Vertragsfreiheit bei Mietverträgen zum Schutz des Mieters. Es handelt sich um eine spezifische Form des Verbraucherschutzes. Mieterschutzregelungen können auch vertraglich vereinbart werden. So können im Rahmen der Privatisierung kommunaler Wohnungsbestände Sozialchartas vereinbart werden, welche den Mietern einen weit über die gesetzlichen Regelungen hinausgehenden Mieterschutz einräumen.

Mieterschutzsrechte sind im Vertragsrecht oder speziell im Mietrecht der jeweiligen Staaten kodifiziert. Siehe hierzu die Landesartikel

Gegenstand des Mieterschutzes sind unter anderem

  • Einschränkungen des Kündigungsrechts des Vermieters und asymmetrische Kündigungsfristen (längere Fristen für den Vermieter, kürzere Fristen für den Mieter), siehe Kündigung von Mietverträgen
  • Einschränkungen der Möglichkeiten von Mieterhöhungen
  • Schutz des Mieters vor nicht angemessenen Vertragsvereinbarungen
  • Liegen Rechts- beziehungsweise Sachmängel vor, bekommt der Mieter das Recht, den Mietzins zu verringern.
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Begründung des Mieterschutzes und die ökonomische Bewertung des Mieterschutzes fehlt
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LiteraturBearbeiten

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