Michael Showalter

US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent

Michael Showalter (* 17. Juni 1970 in Princeton) ist ein US-amerikanischer Komiker und Schauspieler. Er ist außerdem Regisseur, Autor und Produzent von Filmkomödien und Comedy-Serien.

Michael Showalter beim Montclair Film Festival 2015

LebenBearbeiten

Showalter ist Sohn der Literaturwissenschaftler Elaine und English Showalter.[1] Seine vier Jahre ältere Schwester Vinca ist Redenschreiberin und war als solche u. a. in der Clinton-Administration tätig.[2] 1988 begann Showalter ein Studium an der New York University.[3] Später wechselte Showalter zur Brown University,[4] wo er 1992[5] graduiert wurde.[6]

Zu Beginn seines Studiums freundete Showalter sich mit David Wain an. Gemeinsam mit weiteren Kommilitonen gründeten die beiden die Sketch-Truppe The New Group, aus der 1992 The State wurde. Im folgenden Jahr begann die Produktion der ersten Folgen der gleichnamigen Comedy-Serie des Senders MTV,[7] welche im Januar 1994 ausgestrahlt wurden.[8] Zuvor hatte der Sender mit der Gruppe schon eine Serie namens You Wrote It, You Watch It produziert, für die Showalter und andere The State-Mitglieder die Drehbücher schrieben. Seit 1997 arbeiten Showalter, Wain und Michael Ian Black außerdem als Sketch-Gruppe Stella zusammen. Auch aus dieser Kooperation entstand eine gleichnamige Comedy-Serie, die 2005 auf Comedy Central gesendet wurde.[9]

Vom 16. März 1997 bis 19. April 1998 reüssierte Showalter als Darsteller mehrerer Nebenrollen („männlicher griechischer Chor“) in der preisgekrönten Off-Broadway-Produktion der Uraufführung von Paula Vogels Komödie How I Learned to Drive.[10] Sein Debüt als Regisseur gab Showalter 2005 mit dem Film The Baxter, in dem er auch die Hauptrolle übernahm. Seine romantische Filmkomödie The Big Sick, die Showalter im Januar 2017 auf dem Sundance Film Festival vorstellte, wurde von Kritikern vielfach gelobt.

Showalter ist verheiratet und wurde 2011 Vater von Zwillingen.[11] An der Graduiertenschule für Film der New York University unterrichtet er Drehbuchschreiben.[5]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Michael Showalter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Elaine Showalter Critical Essays – Introduction. Auf enotes.com, abgerufen am 29. März 2019
    Susan Koslow: English Showalter. Auf profkoslow.com, abgerufen am 29. März 2019
  2. Angela Ashman: Interview: Comedian Michael Showalter. (Nicht mehr online verfügbar.) blogs.villagevoice.com, 25. Januar 2008, archiviert vom Original am 21. September 2008; abgerufen am 29. März 2019.
    All in the Family: Writing as a Showalter. Am 3. Februar 2010 auf sixthandi.org, abgerufen am 29. März 2019
    Vinca LaFleur – Managing Partner. Auf westwingwriters.com, abgerufen am 29. März 2019
  3. Ask Michael Ian Black and Michael Showalter. (Nicht mehr online verfügbar.) washingtonpost.com, 25. Januar 2008, archiviert vom Original am 30. August 2008; abgerufen am 29. März 2019.
  4. BIOS – Members of The State. (Nicht mehr online verfügbar.) the-state.com, archiviert vom Original am 8. Oktober 2003; abgerufen am 29. März 2019.
    Ben Kharakh: Michael Showalter: The state of comedy. Am 14. März 2007 auf thatotherpaper.com, abgerufen am 29. März 2019
  5. a b Bio. (Nicht mehr online verfügbar.) michaelshowalter.net, archiviert vom Original am 1. November 2013; abgerufen am 30. März 2019.
  6. Showalter Bio. (Nicht mehr online verfügbar.) princetoninfo.com, archiviert vom Original am 30. Dezember 2007; abgerufen am 30. März 2019.
  7. David Wain: The State – A Brief History. Auf david-wain.squarespace.com, abgerufen am 29. März 2019
  8. David Wain: The State – FAQ. Auf davidwain.com, abgerufen am 29. März 2019
  9. ABOUT STELLA. (Nicht mehr online verfügbar.) stellacomedy.com, archiviert vom Original am 2. August 2011; abgerufen am 29. März 2019.
  10. Elyse Sommer: A CurtainUp Review – How I Learned to Drive. Auf curtainup.com, abgerufen am 30. März 2019
  11. Stephen Applebaum: `I’ve always been seen by other people as Jewish´. Am 26. Juli 2017 auf thejc.com, abgerufen am 29. März 2019
  12. About Film Awards – 2017 Film Award Winners – SXSW Audience Awards. Auf sxsw.com, abgerufen am 29. März 2019
  13. Max Borg: Prix du Public UBS – The Big Sick. Am 12. August 2017 auf pardo.ch, abgerufen am 29. März 2019