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Michael Bielický

tschechisch-deutscher Medienkünstler

Michael Bielicky (* 12. Januar 1954 in Prag) ist ein tschechisch-deutscher Medienkünstler. Er ist Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung (ZKM) in Karlsruhe. Sein Werk Menora/Inventur ist das erste Werk, das der Gründer Heinrich Klotz für das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe in seinem Gründungsjahr 1989 erworben hat. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ist das erste Museum weltweit, das sich seit seinem Gründungsjahr auf Medienausstellungen konzentriert. Mit seinen Werken Exodus (1995) und Intelligent Mailman (1994), die Mithilfe von – im ersten Fall – israelischer Militärtechnik entstand und damals als Werke der Telepräsenz (1995), bzw. Intelligentem Ambiente (1994) auf der Ars Electronica präsentiert wurden, ist er für die ersten beiden Werke innerhalb des Kunstkontextes überhaupt verantwortlich, die unter der Verwendung der GPS-Technik entstanden.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

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Der Hinweis auf des Fotomagazin Monochrom ist nicht belegt. Siehe Diskussionsseite. --☆☆☆ interstellarpoliceman ☆☆☆ 10:15, 1. Mär. 2019 (CET)

Nach der Kindheit in Prag lebte er ab 1969 in der Bundesrepublik Deutschland. Von 1975 bis 1978 studierte er Medizin an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Zwischen 1980 und 1981 war er für lange Aufenthalte in den USA und fotografierte dort Architektur und Personen. In New York City arbeitete er als Droschkenkutscher im Central Park. Viel dokumentarisches Fotografie- und Filmmaterial entstand in dieser Zeit, das sich (teils bearbeitet) in seinem späteren Hauptwerk wiederfindet. 1981 kehrte er nach Deutschland zurück. Von 1981–1984 arbeitete er als Fotograf für das Magazin Monochrom. 1984 bis 1990 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst bei Bernd Becher und 1987 als Meisterschüler von Nam June Paik, dessen Assistent er nach dem Abschluss bis 1991 blieb.[1]

 
Digital Andy, Fotodrucke je 30x40cm, 16-teilig. Als Hommage an den Pop Art Künstler und dessen Multiples filmt Michael Bielicky Andy-Warhol-Porträts ab und bearbeitet sie mit den ersten digitalen Video-Techniken Time Base Correction und Drop-Out- Compensation. Der teils verstörende, teils ikonische Bildgehalt der Warhol-Originale wird hierbei durch verzerrende Techniken ersetzt.

Bielicky wurde 1991 als Professor an die Akademie der Bildenden Künste Prag (AVU) berufen, um die Abteilung für Neue Medien zu gründen, und blieb bis 2006. Parallel arbeitete er eng mit dem Goethe-Institut Prag zusammen und organisierte seit 1991 mehrere Symposien[2] zum ebenfalls in Prag geborenen Vilém Flusser, dem Philosophen und Kommunikationswissenschaftler, dem er auch im experimentellen Dokumentarfilm Flussers Fluss (1990) kurz vor dessen Tod (1991) ein Denkmal setzt.[3] Er konzipierte im Auftrag des Soros Centre for Contemporary Art in vielen Teilen Osteuropas neue Medienkunstabteilungen und -labs.[4]

Von 1995 bis 1996 war er wissenschaftlicher Berater für Kultur und Technologie für den Europarat in Straßburg.[5] 1996 war Bielicky Mitbegründer des Institute of Unstable Thoughts in Kiev,[6] Ukraine. 1997 arbeitete er mit dem High-Tech-Center Babelsberg in Potsdam zusammen. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet Bielicky im ZKM an zwei innovativen Forschungsprojekten: zum einen am Virtual Set Project aus dem u. a. das Werk Delvaux’s Dream (1998–99) hervorgegangen ist,.[7]; zum anderen an einem interaktiven 360°-Environment-Projekt für Volkswagen an der Autostadt Wolfsburg mit dem Namen Room with a View (1999–2000). Seit 2002 trug er zur Etablierung des ersten Neue-Medien-Abteilung an der Chiang Mai Universität in Nordthailand bei.[8]

Seit 2006 ist Michael Bielicky Professor für Neue Medien an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und kooperiert zunehmend mit Kamila B. Richter.[9] Aus dieser Kooperation entstanden vier große Werkgruppen: die Falling-Gruppe (2005–2010),[10][11] die Garden-Gruppe (2010–2013),[12][13][14][15][16] sowie die Columbus-2.0- (2008–2011)[17] und Data Dybukk-Gruppe (2015–2018)[18][19][20]. Die beiden ersten Gruppen basieren auf einer maßgeschneiderten Flash-, die beiden letzteren auf einer maßgeschneiderten Javaprogrammierumgebung.

Das neueste Werk Narzisstische Maschine (2018)[21] ist das erste Werk einer neuen Werkgruppe und der Beginn eines Schaffens in einer technisch wie ästhetisch völlig neuen Programmierumgebung.

 
Der Name, Nationalgalerie Prag. Wie in Menora spielen auch hier die kabellose Übertragung von Informationen zwischen symbolischen Objekten sowie ein noch freierer Umgang in der Anordnung von Medien innerhalb einer fixen Struktur eine Schlüsselrolle. Bielicky thematisiert eine vernetzte Welt über das Symbol der Spirale, das in unterschiedlichen Zusammenhängen als Informationsträger fungiert. Der Name ist das erste begehbare/proto-interaktive Werk.

Werke: Zwischen Video und MedieninstallationenBearbeiten

1986 war »Perpetuum Mobile«[22] eines von Michael Bielickys ersten in Düsseldorf produzierten Videoarbeiten. Bielicky versuchte seine künstlerische Praxis entlang aller wichtigen technischen Eckpfeiler neu zu erfinden, angefangen von Stop Motion über U-Matic, Time Base Corrector mit DOC (Drop-Out-Kompensation) bis hin zu GPS, Internet und Echtzeitdaten und provozierte und dokumentierte die Ästhetik der Fehler des Geistes in der Maschine, parallel und im Widerspruch zu dem laufenden technischen Verfeinerungsprozess der Medienindustrie.

In den 1980er Jahren entwickelte er Techniken, um die ersten digitalen Videobearbeitungsmaschinen kreativ zu gebrauchen, um sein Videomaterial zu verändern, zu verzerren und neu zu arrangieren, ähnlich wie 1966 in der ersten Ausstellung seines Mentors Nam June Paik, bei der dieser Magnete benutzte, um die Wiedergabe seiner eingesetzten Fernsehgeräte zu verzerren. Werke wie Four Seasons[23] (1984), Circulus viciosus (1985) und Paik-Hat (1986) stellten lineare Schnitttraditionen durch Schnitttechniken und Stop-Motion in Frage, wohingegen Perpetuum Mobile[24][25] (1986), Next Year in Jerusalem[26][27] (1988) und Golem is Alive[28][29] (1989) schon auf digitale Schnitttechniken setzten, um Videos zu schaffen, die von den Gespenstern der frühen osteuropäischen Medienkultur heimgesucht scheinen. 1989, im selben Jahr, in dem Golem Is Alive erschien, erweiterte Michael Bielicky die zweidimensionale Leinwand in den Ausstellungsraum. Mit seiner Menorah/Inventur[30] (1989) ließ er den Bildschirmrahmen in den Hintergrund treten und löste ihn in einer symbolträchtigen Skulptur auf, einem der Hauptsymbole der Jüdischen Religion.[31] Ein Jahr später, 1990, hob er die religiöse Symbolik auf und brachte seine Videokunst im universellen wissenschaftlich-technischen Symbol, der Spirale, unter:

„Die Information bewegt sich durch den Raum und die Zeit immer in der gleichen Form. Sie manifestiert sich in einer Spirale. Der genetische Code wird in der Doppel-Helix-Spirale gespeichert genauso wie die Information in den zwei Rollen der Thora. der heiligen Schrift des Judentums. Wie die Laute der menschlichen Sprache in Form von Wellen (Spiralen), so bewegt sich unser Sonnensystem in gleicher Weise durch den Raum. Computerdisketten und Videobänder speichern Information spiralförmig..“[32]

Der Name (1990),[33][34] ein Werk, das rein technisch zwar der Menorah/Inventur ähnlich ist (die kleinen Fernseher sind Empfänger für eine Videoquelle in der Nähe, Feuer und Bildschirme sind als Symbol und Mittel der Kommunikation verflochten), ist die bei näherer Betrachtung die perfekte Balance von technischer Expertise und historisch-kultureller Mystik. Bielicky entlarvte die Technologie als ein Metanarrativ unter vielen. 1987 untersuchte Bielicky filmisch die Zerstörung von Joseph Beuys' 'Fettecke’ in Zusammenarbeit mit Ricardo Peredo Wende. Die daraus entstandene dokumentarische Videoskulptur ist ein Who's who von Beuys Schülern und Anhängern sowie eine Kaskade teils absurder, teils faszinierender Erklärungen, warum und wie dieser Fall der völligen Kunstunkenntnis eines Hausmeisters Auswirkungen auf die Zukunft der Kunst als Kunst hat.[35][36] In einem einzigartigen und wieder technologisch wegweisenden Projekt versuchte Bielicky den biblischen Exodus im Prototyp dessen zu verewigen, was wir heute alle als Internet kennen. 1995 machten sich Bielicky und einige Kollegen – in einem Jeep, der mit High-End-Technik ausgestattet war – auf, um die Exodusroute in der Wüste Negev nachzufahren und nachzuvollziehen, indem sie GPS-Daten sammelten und sie auf einer der ersten Websites speicherten.[37] Dieses Projekt, wieder an der Schnittstelle von Religion und Technologie, markiert einen Wendepunkt in Bielickys Arbeit: die ausgestellte Technik scheint nicht mehr von (Medien-) Gespenstern verfolgt – das mit The Name (1990) erreichte Gleichgewicht kippt hin zur Technik: Bielicky zeichnet die biblische Geschichte wissenschaftlich nach, objektiv und ohne mythologische Bemühungen. 1994 beginnt er dann mit GPS im Kunstkontext zu experimentieren: Seine Arbeit Intelligent Mailman (1994) ist weltweit die erste ihrer Art und markiert den Beginn zahlreicher Grundlagenforschungsprojekte zur interaktiven Medienkunst.

 
Columbus 2.0, interaktive Installation von Kamila B. Richter und Michael Bielicky (Software, Steuerrad, Projektoren), ZKM, Karlsruhe

Seit 2005 entwickelt Bielicky – in Kooperation mit Kamila B. Richter – webbasierte, oft interaktive Projekte, gesteuert von Echtzeitdaten aus dem Internet. Markt- und Börsendaten, Nachrichten-, Twitter- und viele andere Datenströme steuern die animierten Geschichten des Künstlerduos – oft unheimlich und kontraintuitiv. Diese Arbeit kann anhand von vier Hauptkonfigurationen beschrieben werden: Die ersten zwei webbasierten Projekte mit Kamila B. Richter sind Columbus 2.0 und Falling Life / Times (mit einem Vorgänger namens Falling Stars). Columbus 2.0 wurde in Wuhan (2007), Sevilla[38] (2008) und Thessaloniki (2011) gezeigt, während Falling Life / Times in Barcelona (2007), São Paulo (2008) und New York (2008) gezeigt wurden.

 
Falling Times, Go Public Avenida Paulista, Sao Paulo. Software (Flash), Projektoren, Wolkenkratzer

Die komplexeren, späteren zwei webbasierten Projekte mit Kamila B. Richter sind The Garden of Error and Decay und Why Don’t We. Die Garden of Error und Decay-Serie nimmt die Text-zu-Piktogramm-Konverter-Algorithmen von Falling Times auf und stellt den generierten Piktogrammen Texte an die Seite, jene Texte die gleichzeitig der Quellcode der Generierung der Piktogramme sind – vor einem Garten-Eden-Hintergrund. Kombiniert mit den Wellenbewegungen aus Columbus 2.0 und dem dort eingesetzten interaktiven Ansatz verschlingt die Serie "Garden of Error and Decay" den Ausstellungsbesucher dann in einer von Skeletten, Warlords und Explosionen beherrschten Informationswelt mit der Option, die Piktogramme zu stoppen: vor der Projektion ist ein Joystick montiert. Damit können die Zuschauer den verzweifelten Versuch unternehmen, den Einfluss von bestimmten Text-Piktogramm-Übersetzungen auf die Informationswelt zu verringern (sie werden kleiner angezeigt, wenn sie erfolgreich getroffen wurden). Dennoch gibt es einen Meta-Informations-Feed, der alle genannten Interaktions- und Aggregationsalgorithmen funktional überlagert. Dieser Meta-Informations-Feed ist jener der New Yorker Börse und beeinflusst die Dimensionen, in denen die Botschaften und Piktogramme dargestellt werden viel mehr als die Quellnachrichten oder die Joystick-Eingaben. Er beeinflusst sie sogar bis zu dem Punkt, an dem die Interaktion des Besuchers überhaupt nicht zählt.[39][40] Der Garden of Error and Decay wurde in Wuhan (2009), Moskau (2011), Wien (2011, 2012), Seoul[41] (2013) und Karlsruhe (2013) gezeigt.

 
Garden of Error and Decay (Joystick, Software (Flash), Projektoren), interaktive Installation, von Twitter und Börsendaten gesteuert
 
Data Steel, Colours of Ostrava. Software (Java), Projektoren, altes Eisenwerk. Als Dibbuk wird in der jüdischen Folklore ein boshafter Totengeist angesehen, der häufig einen lebenden Körper besetzt und von dessen Geist Besitz ergreift. Michael Bielicky und Kamila B. Richter rufen einen Datengeist mit animierten, schwebenden wellenförmigen Texten aus Twitter-Feeds ins Leben. Die Projektion strömt von allen Ecken in den Ausstellungsraum, einem geweißten, ehemaligen Rohstofflager, irgendwo im Erdgeschoss der Witkowitzer Eisenwerke – einem Areal von 6,5 Quadratkilometern Grundfläche – bei Ostrava. Der Boden ist sandig und unbefestigt, die Projektion der wellenförmigen Texte löst die perspektivische Raumwahrnehmung gänzlich auf.

Die Why-Don’t-We-Reihe hat einen etwas anderen web-beeinflussten Ansatz zu erzählen. Die Erzählung ist nicht endlos und pluralistisch und zeigt viele Social-Media-Nachrichten parallel an, wie es bei Garden of Error and Decay der Fall ist; vielmehr wird eine Nachricht ausgewählt, dem Besucher vor schwarzem Hintergrund angezeigt und dann automatisch eine Kurzgeschichte aus generierten Piktogrammen erzählt und visualisiert, bis der nächste digitale (Nachrichten-) Text und der nächste angezeigt wird.[42][43] Why Don’t We wurde in Wien (2013), Berlin (2013) und Bad Rothenfelde (2014, 2017) gezeigt. Im Jahr 2015 nutzen Michael Bielicky und Kamila B. Richter ihre Erzählalgorithmen, um eine selbstähnliche, pluralistische, endlose, dichte und orchestergesteuerte Erzählung von Piktogrammen zu projizieren, deren Protagonisten sich nicht nur auf den Scaenae frons hinter der Theaterbühne heimlich fühlten, sondern sogar der einzige Protagonist und Dreh- und Angelpunkt des Stückes wurden. Passend dazu wurde Lost Objects[44] im Nationaltheater Prag aufgeführt.

 
Lost (Version), Extrakt aus der Oper Lost Objects, Centro Contemporaneo Wifredo Lam, Havana. Software (Flash), Projektoren, durchsichtige Stoffbahnen

Zunehmend werden Michael Bielicky und Kamila B. Richter immer öfter eingeladen, Einzelausstellungen zu bespielen und ihre Werk-Serien auf einer Vielzahl von Wänden und Räumen zusammenzubringen und in Relation zu setzen. Ausgehend von der Lost-Objects-Erfahrung im Opernhaus werden alle vier Serien in einer selbstähnlichen, pluralistischen, endlosen, dichten und besuchergesteuerten Art und Weise zusammengeführt. Hier sind nicht die Piktogramme und ihre komplizierte Interaktion die Protagonisten, sondern die wandernden Besucher, die durch die zerschnittenen, durchsichtigen und dreidimensional aufgehängten Projektionsleinwände schreiten, und über und über mit Piktogrammen und Texten bedeckt und so selbst zu Piktogrammen werden. Michael Bielicky und Kamila B. Richter hatten Einzelausstellungen in Straßburg (2016)[45][46] und Havanna[47] (2017).

AusstellungenBearbeiten

Bielickys erste Einzelausstellung fand 1988 in der Cité Internationale des Arts Paris in der großen Glasfrontgalerie im zweiten Stock statt, die den Stipendiaten vorbehalten war. Die erste große Retrospektive seiner Arbeiten in Zusammenarbeit mit Kamila B. Richter fand im Centro de Arte Contemporáneo Wifredo Lam in Havanna, Kuba, statt. Die erste Retrospektive seiner künstlerischen Arbeit aus nun über 30 Jahren wird vom Zentrum für Medien und Kunst (ZKM) Karlsruhe organisiert und ist für Frühjahr / Sommer 2019 geplant.

Im Jahr 1991 wurde eine Ausstellung über Bielickys Videoskulptur The Name (1990) in der Galerie Montevideo in Amsterdam, Niederlande, gezeigt.

Bielickys Arbeiten erschienen darüber hinaus in wichtigen Gruppenausstellungen wie São Paulo Biennale (1987), Videonale (1988, 1990, 1992), Multimediale 2 (1991), Ars Electronica (1992, 1994, 1995), Global Contemporary (2011), Havanna Biennale (2012) und Globale (2015).

Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)Bearbeiten

  • 1988 Ehrennennung 3. Marler Video-Kunst-Preises[48]
  • 1988 Stipendium der Cité Internationale des Arts de Paris, Paris
  • 1999–2000 leitender Gastkünstler (produced@) am ZKM Karlsruhe[49]
  • 2000 Prix Ars Electronica, Ehrennennung für Cyber Arts für Room With A View[50]

LiteraturBearbeiten

Eigene Texte (Auswahl)Bearbeiten

  • Michael Bielicky, Keiko Sei. Die Letzten Tage. In: Friedemann Malsch (Hg.). Parallele Kunst – Ein Rückblick auf die 80er Jahre. Köln, Kunstforum international, Band 117. 1992. S. 75–76.
  • Alena Kucerova, Michael Bielicky. Od Videoartu k interaktivnim umenim. (Interview). In: Alena Kucerova (Hg.). Video + Film (monatlich erscheinendes Magazin). Prag, Informacni a poradenske stredisko pro mistni kulturu. 1993.
  • Michael Bielicky. Big Sleep, 1993. In: Klaus Bußmann (Hg.). Nam June Paik, eine data base: la Biennale di Venezia, XLV Esposizione Internazionale d'Arte. Stuttgart. Ed. Cantz, 1993. S. 148B. ISBN 978-3-89322-573-6.
  • Michael Bielicky. Der Weg ins Immaterielle. In: Susanne Rennert, Stephan von Wiese (Hrsg.). Students of Paik: 1978 – 95, video dreams. Düsseldorf, Kunstmuseum im Ehrenhof. 1996. S. 22ff.
  • Michael Bielicky. Time-Space-Nothing. In: Susanne Rennert, Stephan von Wiese (Hrsg.). Students of Paik: 1978 – 95, video dreams. Düsseldorf, Kunstmuseum im Ehrenhof. 1996. S. 22ff.
  • Michael Bielicky. On Spaceless Space. In: Raymond Weber, Vaclav Havel (Hrsg.). Conference on A New Space for Culture and Society: 19. – 23- November 1996. Council of Europe, Strasbourg. 1996. S. 16.
  • Michael Bielicky. Hypertext. In: Olga Shishko, Irina Alpatova (Hrsg.). NewMediaLogia – NewMediaTopia (lecture series). Moskau, Soros Center for Contemporary Arts. 1996. S. 171ff.
  • Michael Bielicky. Die Fotografie hat längst ihre Zweidimensionalität verloren. In: Tamara Horakova, Ewald Maurer, Johanna Hofleitner, Ruth Maurer-Horak (Hrsg.). Image: /images: Positionen zur zeitgenössischen Fotografie. Wien, Passagen Verlag. 2002. S. 277ff. ISBN 978-3-85165-515-5.
  • Michael Bielicky. Unsere „zionistischen Ideen“. In: Signe Rossbach (Hg.). So einfach war das: jüdische Kindheiten und Jugend seit 1945 in Österreich, der Schweiz und Deutschland; eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin. Hohenems, Jüdisches Museum. 2002. S. 22-24. ISBN 978-3-8321-7818-5.
  • Michael Bielicky: Nam June Paik In-Between. In: Nam June Paik & Media Art: Proceedings of MAC2002. Seoul, Yonsei University. 2002. S. 65–67.
  • Michael Bielicky. Obrazy ztratily dvourozmernost (Die Bilder haben ihre Zweidimensionalität verloren). In: Sebastian Pawlowski (Hg.). Tyden – Komunisti mezi námi (Journal). Prag, Mediacop s.r.p.. 9/2003.
  • Michael Bielicky. Prague – A Place of Illusionists. In: Jeffrey Shaw, Peter Weibel (Hrsg.). Future cinema: the cinematic imaginary after film. Cambridge, MIT Press. 2003. S. 96–101.
  • Michael Bielicky. Media Golem: Between Prague and ZKM. In: Mel Alexenberg (Hg.). Educating Artists for the Future: Learning at the Intersections of Art, Science, Technology and Culture. University of Chicago Press. 2008 S. 193ff., S. 238. ISBN 978-3-211-82709-3.
  • Michael Bielicky. Praga Magica. In: Jens Lutz, Miriam Stürner, Daria Mille-Rassokhina, Judith Bihr, Anett Holzheid (Hrsg.). Art in Europe 1945–1968: the Continent that the EU does not know. Supplement to the exhibition catalogue. Karlsruhe, ZKM. 2016. S. 29–31.
  • Michael Bielicky, Clemens Jahn, Matteo Pasquinelli. Die Identitätsfrage: Künstler/in oder Theoretiker/in? – Ein Gespräch. In: Clemens Jahn (Hg.). Jahresbericht der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe 2015–2016/The Karlsruhe University of Arts and Design Annual Report 2015–2016. Karlsruhe, Staatliche Hochschule für Gestaltung. 2017. S. 157-172. ISBN 978-3-930194-21-6.

Interviews (Auswahl)Bearbeiten

  • Lubor Benda, Michael Bielicky. Mezi Botticellim A Teslou (Zwischen Botticelli und Tesla, Interview). In: Dalibor Kubik, Ivan Adamovic (Hrsg.). Zivel Cislo 9 (Journal). Prag, IMEDIA s.r.o.. 04/1998. S. 34–37.
  • Pepe Rojo, Michael Bielicky. Movimiento Perpetuo (Perpetuum Mobile, Interview). In: Norma Lazo (Ed.) Complot 69 – Arte y Tecnología. . 10/2002.

Kataloge (Gruppen- und Soloausstellungen)Bearbeiten

  • Axel Klepsch (Hg.), Vilém Flusser, Nam June Paik (Authors). Discover European Video: Anthology Film Archives, New York November 17-November 25, 1990. Düsseldorf, 1990. S. 11, 46.
  • Ginette Major (Hg.). Images du futur '91: 31 mai – 22 septembre, cité des arts et des Nouvelles technologies de Montréal. 1991. S. 18.
  • Heinrich Klotz (Hg.). MultiMediale 2: Festival 28.5. – 2.6.1991. S. 44, und S. 158. ISBN 978-3-928201-01-8.
  • Karl Gerbel, Peter Weibel (Hrsg.). Die Welt von innen, Endo & Nano (Ars Electronica 92). Linz, Veritas-Verlag. 1992. S. 126 ff. ISBN 978-3-901196-04-1
  • Karl Gerbel, Peter Weibel (Hrsg.). Intelligente Ambiente (Ars Electronica). Wien, PVS Verleger. 1994. S. 82ff. ISBN 978-3-901196-13-3.
  • Pavel Scheufler, Raduz Cincera, Jaroslav Vancat (Hrsg.). The Czech Electronic Picture: The Inner Sources/Cesky Obraz Elektronicky: vnitrni zdroje. Mánes Praha. 1994.
  • Karl Gerbel, Peter Weibel (Hrsg.). Mythos Information: welcome to the wired world. Wien, New York, Springer. 1995. S. 214ff. ISBN 978-3-211827-093.
  • Susanne Rennert, Stephan von Wiese (Hrsg.). Students of Paik: 1978 – 95, video dreams (mixed pixels). Düsseldorf, Kunstmuseum im Ehrenhof. 1996. S. 22ff und S. 132.
  • Hubertus von Amelunxen, Dieter Appelt, Peter Weibel (Hrsg.). Notation: Kalkül und Form in den Künsten. Karlsruhe, ZKM. 2008. S. 176. ISBN 978-3-88331-123-4.
  • Christoph Blase (Hg.). 40jahrevideokunst.de – Teil 2. Ostfildern, Hatje Cantz. 2010. S. 86 ff, S. 411 ff. ISBN 978-3-7757-2522-4.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Michael Bielicky - Lebenslauf. Website des Fachbereichs Postdigitale Narrativität der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  2. Prague Media Symposium - Monoskop. Website der Seite Monoskop. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  3. Michael Bielicky - Vilém Flussers Fluß. Website des ZKM Karlsruhe. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  4. Institut za Suvremenu Umjetnost (SCCA) - People Website. Website des SCCA. Abgerufen am 20. Juni 2014.
  5. Michael Bielicky - Lebenslauf. Website des Fachbereichs Postdigitale Narrativität der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  6. Institution of Unstable Thoughts - Monoskop. Monoskop-Website. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  7. Delvaux's Dream - Michael Bielicky. Website des ZKM, Karlsruhe. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  8. ICECA - Cultural Exchange and Computer Arts - activities. culturebase.org-Website. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  9. Michael Bielicky - about. Website des Künstlers. Abgerufen am 23. Juni 2017.
  10. Michael Bielicky - Falling TImes. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  11. Michael Bielicky - Falling Times. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  12. SIGGRAPH 2011 art papers and Tracing Home Art Gallery. Leonardo 44,4 Special issue. Cambridge, MIT Press. 2011. S. 356 ff. ISSN 0024-094X
  13. Michael Bielicky - Garden of Error and Decay. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  14. Michael Bielicky - Garden of Error and Decay. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  15. Michael Bielicky - Garden of Error and Decay. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  16. Michael Bielicky - Garden of Error and Decay. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  17. Michael Bielicky - Columbus 2.0. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  18. Michael Bielicky - Data Steel. Vimeo des Künstlers. Gesichtet 27 Juni 2018.
  19. Michael Bielicky - Lost. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  20. Michael Bielicky - Lost. Vimeo des Autors. Gesichtet 27 Juni 2018.
  21. Michael Bielicky & Kamila B. Richter - Narzisstische Maschine. Website des ZKM. Abgerufen am 1. Juni 2018.
  22. MedienOperative (Hrsg.), Micky Kwella, Jörg Himstedt (Rd.). VideoFilmFest ’88 des 18. Internationalen Forums des jungen Films. Berlin, Internationales Forum des jungen Films. 1988. S. 19.
  23. Michael Bielicky – Four Seasons. LIMA website. Gesichtet 26. Juni 2018.
  24. MedienOperative (Hrsg.), Micky Kwella, Jörg Himstedt (Rd.). VideoFilmFest ’88 des 18. Internationalen Forums des jungen Films. Berlin, Internationales Forum des jungen Films. 1988. S. 19.
  25. Michael Bielicky – Perpetuum Mobile. LIMA website. gesichtet 26. Juni 2018.
  26. Petra Unnützer (Hg.). 3. Videonale : 11. - 16.9.1988. Bonn, Videonale. 1988. S. 53.
  27. Michael Bielicky - Next Year in Jerusalem. LIMA website. Gesichtet 26. Juni 2018.
  28. Dario Ghanai. Videonale 5. Bonn, Videonale. 1992. S. 110.
  29. Michael Bielicky - Golem Is Alive. LIMA website. Gesichtet 26. Juni 2018.
  30. Karl Gerbel, Peter Weibel (Hrsg.). Die Welt von innen, Endo & Nano (Ars Electronica 92). Linz, Veritas-Verlag. 1992. S. 126 ff.
  31. Jennifer Hansen-Glucklich. Holocaust memory reframed: museums and the challenges of representation. New Brunswick, NJ, Rutgers University Press. 2014. pp. 178-180. ISBN 978-0-8135-6323-7.
  32. Ginette Major (Ed.). Images du futur '91: 31 mai - 22 septembre, cité des arts et des Nouvelles technologies de Montréal. 1991. S. 18.
  33. Axel Klepsch (Hg), Vilém Flusser, Nam June Paik (Autors). Discover European Video: Anthology Film Archives, New York November 17-November 25, 1990. Düsseldorf, 1990. S. 11, 46.
  34. Wendelin Renn (Hg.). "Schirm-Herrschaft" Video Kunst: 27. Juni bis 25. Juli 1993, Städtische Galerie Lovis-Kabinett Villingen-Schwenningen. Villingen-Schwenningen [u. a.], Städtische Galerie [u. a.]. 1993. S. 16.
  35. Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. (Ulrich Gregor, Peter B. Schumann) (Hrsg.). 17. Internationales Forum des jungen Films. Berlin, Felgentreff & Goebel. 1987. S. 58.
  36. Christoph Blase (Hg.). 40jahrevideokunst.de - Teil 2. Ostfildern, Hatje Cantz. 2010. S. 86 ff, 411 ff.
  37. Karl Gerbel, Peter Weibel. (Hrsg.): Exhibition Catalogue: Ars Electronica 95: Mythos Information. Welcome to the Wired World. Springer, Vienna. 1995. pp. 214 ff. ISBN 978-3-7913-1869-1
  38. Davina Jackson. SuperLux, Smart Light Art, Design & Architecture for Cities. Thames & Hudson. 2015. pp. 92 ff. ISBN 978-0-500-34304-3
  39. Nikolai Molok, Peter Weibel. (Hrsg.) 4th Moscow biennale of contemporary art: 23.09.2011 - 30.10.2011. Moscow, Institute of Contemporary Art. 2011. S. 45 ff.
  40. Hans Belting, Andrea Buddensieg, Peter Weibel (Hrsg.). The global contemporary and the rise of new art worlds. Cambridge, MIT Press. 2013. S. 328 ff.
  41. Michael Bielicky - Garden of Error and Decay. Official Vimeo. Retrieved 27. Juni 2017.
  42. Manfred Schneckenburger (Hg.), Lichtsicht die vierte: Projektions-Biennale Bad Rothenfelde, 27. September 2013 bis 5. Januar 2014. Bönen, Kettler. 2013. S. 28 ff.
  43. Lichtsicht gGmbH (Hrsg.), Lichtsicht die Vierte: Projektions-Biennale Bad Rothenfelde, 29. September 2017 bis 28. Januar 2018. Bönen, Kettler. 2017. S. 22 ff.
  44. Michael Bielicky - Lost Objects. Offizielle Prager Nationaltheater Website. Gesichtet 26. Juni 2018.
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