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Maximiliansanlagen

Park- und Gartenanlagen in den Münchner Stadtteilen Bogenhausen und Haidhausen
Brunnen am Friedensengel in den Maximiliansanlagen
Isar und Maximiliansanlagen
Maximiliansanlagen

Die Maximiliansanlagen sind Park- und Gartenanlagen in den Münchner Stadtteilen Bogenhausen und Haidhausen zwischen der Ludwigsbrücke und der Max-Joseph-Brücke. Zentraler Punkt ist der 38 Meter hohe Friedensengel.

Die Maximiliansanlagen wurden zwischen 1856 und 1866 unter Leitung von Carl von Effner angelegt, Auftraggeber und Namensgeber war König Maximilian II. Das Gelände wurde zuvor als Schafweide genutzt, die Hänge waren teils stark erodiert.

Der etwa 30 Hektar große, langgezogene Park hat zahlreiche Terrassen und befindet sich am rechten Isarhochufer. Damit wurde seinerzeit die östliche Hochebene an die Stadt angebunden.

Im Jahr 1894 wurde am Fuß des Steilhangs eine Parkerweiterung eingerichtet. Der Park ist von der Prinzregentenstraße sowie von der Max-Planck-Straße (Fortsetzung der Maximilianstraße nach Osten) durchtrennt.

Die südlich des Maximilianeums befindlichen Gasteiganlagen wurden im Laufe der Zeit in die Maximiliansanlagen mit einbezogen, ein Teil hiervon wird heute als städtische Sportanlage genutzt.

Der Park wird von der Verwaltung des Englischen Gartens administriert und gilt auch als südlicher Teil des Englischen Gartens.

Über den König-Ludwig-Weg in den Maximiliansanlagen kommt man zum 1967 errichteten Denkmal für König Ludwig II. von Anton Rückel, das eine Bürgerbewegung initiiert hatte. Es steht nahe der Stelle des nie gebaute Münchner Festspielhauses des Architekten Gottfried Semper, an das im Sockel erinnert wird.

FotosBearbeiten

Jeden März kommt in den Maximiliansanlagen zu einem einzigartigen Naturschauspiel: die Blüte der Sternhyazinthen.

WeblinksBearbeiten