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Max Verworn

Max Verworn (* 4. November 1863 in Berlin; † 23. November 1921 in Bonn) war ein deutscher Physiologe.

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Leben und WirkenBearbeiten

Während seines Studiums wurde er Mitglied der Burschenschaft Germania Jena.[1] Max Verworn wurde 1895 außerordentlicher Professor für Physiologie in Jena, 1901 ordentlicher Professor in Göttingen und nach 1910 Professor in Bonn. Verworn befasste sich mit den beweglichen Zellen und damit auch mit der Physiologie der einzelligen Lebewesen. Auch die Funktion der Nervenzellen war Gegenstand von Verworns Forschung. Weiterhin befasste er sich mit prähistorischer Archäologie und gab zusammen mit Gustav Steinmann und Robert Bonnet mehrere Schriften zum Doppelgrab von Oberkassel heraus.

Er schuf 1902 die Zeitschrift für allgemeine Physiologie und redigierte von 1910 bis 1918 Pflügers Archiv für die gesamte Physiologie.

Ehrungen und AuszeichnungenBearbeiten

1896 erhielt Max Verworn den Carus-Preis.

Im Jahr 1908 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.[2]

SchriftenBearbeiten

  • Psychophysiologische Protistenstudien. 1889
  • Die Bewegung der lebendigen Substanz. 1892
  • Allgemeine Physiologie. 1895
  • Die Biogenhypothese. 1903
  • Die Mechanik des Geisteslebens. 1907
  • Die Frage nach den Grenzen der Erkenntnis. 1908, archive.org

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Verzeichnis der Alten Herren der Deutschen Burschenschaft. Überlingen am Bodensee 1920, S. 141.
  2. Max Verworn. In: Mitgliederverzeichnis Leopoldina