Max Oettli (Fussballspieler)

Schweizer Fussballspieler

Max Oettli (* 23. September 1948[1]) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler, der unter anderem beim FC Winterthur in der höchsten Schweizer Liga spielte.

Max Oettli
ETH-BIB-FC Winterthur-Com C16-064-005-001 Max Oettli.tif
Oettli 1967 im Dress des FC Winterthur
Personalia
Geburtstag 23. September 1948
Position Flügelspieler
Junioren
Jahre Station
0000–1967 FC Winterthur
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1967–1975 FC Winterthur
1975–1978 FC Gossau
1978–1982 FC Frauenfeld
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Stationen als Trainer
Jahre Station
1992–1994 FC Seuzach
1998–2001 FC Wiesendangen
2003–2006 FC Embrach
2006–2007 FC Embrach
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1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

KarriereBearbeiten

Als Spieler der Winterthurer Reservemannschaft drängte sich Oettli für einen Einsatz in der 1. Mannschaft auf. Mit 19 debütierte er dann im September 1967 als Linksaussen gegen den SC Brühl St. Gallen für das Fanionteam.[2] In der Folge konnte sich Oettli in der 1. Mannschaft etablieren und stand auch beim verlorenen Cupfinal am 15. April 1968 gegen den FC Lugano im Einsatz. Nach dem erfolgreichen Aufstieg in die Nationalliga A erhielt Oettli mit Neuzugang Roland Wolf Konkurrenz auf seiner Position, konnte sich jedoch seine Position zurückerkämpfen.[1] Oettli spielte in der ganzen erfolgreichen Phase des Vereins in den 1970er-Jahren für den Verein. Auch wenn er keineswegs Stammspieler war, kam er doch zu regelmässigen Einsätzen in Winterthur. Insgesamt bestritt Oettli 95 Spiele in der höchsten Spielklasse für den FCW und schoss dabei sechs Tore.[3]

1975 wechselte Oettli dann zum FC Gossau, der mit dem FCW-Urgestein Manfred Odermatt zuvor frisch in die Nationalliga B aufgestiegen war und mit dessen Trainer Oettli in Winterthur noch bis 1974 zusammenspielte.[4] In Gossau blieb Oettli bis zum Abstieg des Vereins 1978 und wechselte danach zum Ligakonkurrenten FC Frauenfeld[5], für die er noch fünf Saisons spielte.[6]

Später war Oettli als Trainer von verschiedenen Amateurvereinen in der Region Winterthur tätig, wie der FC Seuzach, der FC Wiesendangen und der FC Embrach.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Hansjörg Schifferli: Die letzte schöne Feier. In: Der Landbote. Band 182, Nr. 64, 9. Juni 2018, S. 39 (landbote.ch [abgerufen am 27. März 2021]).
  2. Hansjörg Schifferli: Zweistellig. In: Der Landbote. Band 181, Nr. 64, 30. September 2017, S. 227.
  3. NLA-Spieler-Statistik. In: SFL Glory. Swiss Football League, abgerufen am 27. März 2021 (Direkte Permalinks und Spielerlinks sind (noch) nicht verfügbar).
  4. Ein unerwartet grosser Transfermarkt. In: Thuner Tagblatt. Band 99, Nr. 160, 12. Juli 1975, S. 8 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 27. März 2021]).
  5. Lausanne verlor drei Nationalspieler. In: Thuner Tagblatt. Band 102, Nr. 160, 12. Juli 1978, S. 7 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 27. März 2021]).
  6. Elf St. Galler auf der Transferliste. In: Neue Zürcher Nachrichten. Nr. 160, 5. Mai 1982, S. 102 (e-newspaperarchives.ch [abgerufen am 27. März 2021]).