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Max-Rainer Uhrig (* 1944 in Oberfranken, Deutschland) ist ein deutscher Publizist, Herausgeber und Privatgelehrter.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Max-Rainer Uhrig wuchs in Oberfranken auf. Das Abitur legte er 1964 am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt ab. Er studierte Germanistik, Slawistik, Geschichte und Sozialkunde an der Universität Erlangen. Seine Staatsexamina für das Lehramt an Gymnasien legte er 1971 und 1975 ab. Zum Dr. phil. wurde er 1973 an der Universität Erlangen promoviert. Von 1973 bis 2002 war er als Gymnasiallehrer tätig.

Max-Rainer Uhrig war seit 1968 Mitglied der Rückert-Gesellschaft. Er publizierte zahlreiche Beiträge im Organ der Gesellschaft, den "Rückert-Studien"[1][2] und wirkte als deren Mitherausgeber.[3] Er hielt Vorträge in Erlangen, Coburg, Schweinfurt, Haßfurt, Ebern und Heiligenstadt (Thüringen). Nach Erreichen des Ruhestandes ist er in der Rückert-Forschung sowie mit Arbeiten über deutsch-slawischen Sprach- und Literaturbeziehungen sowie die russische Erschließung Zentralasiens und Sepulkralkultur wissenschaftlich tätig.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

Monographien und Editionen
  • Das Slawenbild Friedrich und Heinrich Rückerts. Ein Beitrag zum Wandel des politischen Selbstverständnisses im deutschen Bürgertum des 19. Jahrhunderts. (= Rückert-Studien. Band 3). Rückert-Gesellschaft, Schweinfurt 1974, DNB 740803751. (Diss. Erlangen 1973)[4]
  • Rückert-Bibliographie. Ein Verzeichnis des Rückert-Schrifttums von 1813 bis 1977. (= Veröffentlichungen der Rückert-Gesellschaft. Sonderband). Rückert-Gesellschaft, Schweinfurt 1979, DNB 790649489.
  • Gestörte Idylle. Vergleichende Interpretationen zur Lyrik Friedrich Rückerts. Hg. Max-Rainer Uhrig. Ergon, Würzburg 1995, ISBN 3-928034-39-1.
  • Max-Rainer Uhrig (Text), Alexandre Sladkevich (Fotos): Ernst Jünger im Kaukasus – Ein eurasisches Zwischenspiel. Ergon-Verlag, Würzburg 2010, ISBN 978-3-89913-979-2.
  • Auf den Spuren des Phönix : Zur Kulturgeschichte der Feuerbestattung. Ergon-Verlag, Würzburg 2017, ISBN 978-3-95650-268-2.
Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken
  • Der Rathenau-Mord und sein zeitgeschichtlicher Hintergrund. In: Rathenau-Studien. Beiträge zu Leben und Werk Walther Rathenaus. Schweinfurt 1986, S. 7–31.
  • Das Heldburger Land. Porträt einer fränkisch-thüringischen Übergangszone. In: Frankenland. Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege. Band 42, Heft 4, 1990, S. 163–171.
  • Fenster nach Russland. Konstantin Vaginov: Bocksgesang. In: Junge Freiheit. Nr. 10, 3. März 2000.[5]
  • Im Bann des Russenschrecks. Heinrich Rückerts byzantinisch-asiatische Slawenlegende. In: Russen und Rußland aus deutscher Sicht. 19./20. Jahrhundert: Von der Bismarckzeit bis zum Ersten Weltkrieg. Hg. Mechthild Keller. München 2000, S. 257–297.
Übersetzungen

Uhrig ist der Herausgeber von Band 5–8 der Rückert-Studien.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rückert-Studien auf rueckert-gesellschaft.de, abgerufen am 17. Juli 2017.
  2. Rückert-Gesellschaft e.V. auf schweinfurtfuehrer.de, abgerufen am 17. Juli 2017.
  3. Ergebnisanzeige "Friedrich-Rückert-Literaturen 1813 bis 2010. Unter besonderer Berücksichtigung der Bestände des Stadtarchivs zu Schweinfurt und der Bibliothek Otto Schäfer Schweinfurt", Germanistik im Netz, abgerufen am 17. Juli 2017.
  4. frankenland.franconica.uni-wuerzburg.de
  5. jungefreiheit.de