Matt MacKay

deutsch-kanadischer Eishockeyspieler

Matthew MacKay (* 27. November 1990 in Kempen) ist ein deutsch-kanadischer Eishockeyspieler, der zuletzt für die Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey-Liga auf der Position des Stürmers spielte. Er ist der Sohn des ehemaligen deutschen Nationalspielers Mark MacKay.

Flag of Canada and Germany.svg  Matt MacKay Eishockeyspieler
Geburtsdatum 27. November 1990
Geburtsort Kempen, Deutschland
Größe 180 cm
Gewicht 79 kg
Position Stürmer
Nummer #18
Schusshand Rechts
Karrierestationen
2006–2009 Calgary Canucks
2009–2010 Moose Jaw Warriors
2010 Medicine Hat Tigers
2010–2011 Vancouver Giants
2011 Brandon Wheat Kings
2011–2012 Kölner Haie
2012–2013 Schwenninger Wild Wings
2013–2014 EHC Red Bull München
2014–2015 Eispiraten Crimmitschau
2015–2017 Augsburger Panther
2017 Heilbronner Falken
2017–2018 Krefeld Pinguine

KarriereBearbeiten

Matt MacKay, der bis zu seinem zwölften Lebensjahr in Deutschland lebte und auch einen deutschen Pass besitzt, spielte zunächst in Deutschland und Kanada in diversen Jugendmannschaften. 2006 wechselte er in die Alberta Junior Hockey League zu den Calgary Canucks, für die er drei Jahre aktiv war. Im Laufe der Saison 2008/09 schloss er sich den Moose Jaw Warriors an und begann damit seine Karriere in der Western Hockey League, einer der drei erstklassigen Juniorenligen in Kanada. Bis 2011 spielte er dort für vier verschiedene Teams, wobei der größte Erfolg das Erreichen des Conference-Halbfinals mit den Medicine Hat Tigers in der Saison 2009/10 war. In seinem letzten Jahr in der WHL schaffte MacKay seine persönliche Punkte-Bestmarke von 88 Punkten in 77 Spielen.

Vor der Saison 2011/12 unterzeichnete MacKay einen Vertrag bei den Kölner Haien und wird seitdem entweder bei den Haien in der Deutschen Eishockey-Liga oder bei deren Kooperationspartner, dem Oberligisten EV Duisburg, eingesetzt. Nach der Saison wechselte er zu den Schwenninger Wild Wings, dem Verein, bei dem auch einst sein Vater spielte. Da sein Vater mit der Nummer 81 aufgelaufen ist, spielt er mit der Nummer 18 in Schwenningen, da er die Ziffern umgedreht hat. Nach 26 Spielen für die Wild Wings in der Saison 2013/14 wechselte MacKay zum EHC Red Bull München.[1]

Zwischen April 2015 und April 2017 stand MacKay bei den Augsburger Panthern unter Vertrag und erzielte in 97 DEL-Spielen für die Panther insgesamt fünf Tore und elf Assists. Er begann das Spieljahr 2017/18 bei den Heilbronner Falken in der DEL2[2], ehe er im November 2017 bei den Krefeld Pinguinen unterschrieb und somit zurück in die DEL wechselte.[3]

KarrierestatistikBearbeiten

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T A Pkt SM Sp T A Pkt SM
2006/07 Calgary Canucks AJHL 2 0 0 0 0
2007/08 Calgary Canucks AJHL 62 27 34 61 50 4 1 1 2 4
2008/09 Calgary Canucks AJHL 33 15 19 34 49
2008/09 Moose Jaw Warriors WHL 31 6 3 9 19
2009/10 Moose Jaw Warriors WHL 2 0 0 0 2
2009/10 Medicine Hat Tigers WHL 68 23 29 52 44 12 3 2 5 2
2010/11 Vancouver Giants WHL 40 12 16 28 32
2010/11 Brandon Wheat Kings WHL 31 17 35 52 12 6 3 5 8 6
AJHL gesamt 97 42 53 95 99 4 1 1 2 4
WHL gesamt 172 58 83 141 109 18 6 7 13 8

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. merkur-online.de, Matt MacKay: Großer Name aus Schwenningen für den EHC
  2. Christian Diepold: DEL2 - Matt MacKay verstärkt die Heilbronner Falken. In: eishockey-online.com. 2017, abgerufen am 25. Juni 2019.
  3. Verstärkung für dezimierten Kader: Pinguine vermelden drei Neuzugänge. In: rp-online.de. 11. November 2017, abgerufen am 25. Juni 2019.