Matrosenaufstand von Cattaro

Der Matrosenaufstand von Cattaro war ein Ereignis des Ersten Weltkrieges. Er begann am 1. Februar 1918 im damals zu Österreich-Ungarn gehörigen Adriahafen von Cattaro (heute: Kotor, Montenegro) und musste wegen der Heranführung loyaler Truppen nach drei Tagen abgebrochen werden. Vier Marineangehörige wurden anschließend standrechtlich erschossen. Der Marinehistoriker Halpern sieht in dem Ereignis den letzten Sieg der Monarchie über die sozialen Kräfte, die sie schließlich beseitigten.[1]

AusgangslageBearbeiten

Zu Beginn des Jahres 1918 herrschte Unzufriedenheit über die wirtschaftliche Situation sowie Kriegsmüdigkeit vor. Nach der russischen Oktoberrevolution 1917 und dem Friedensangebot der Bolschewiki befürchteten weite Kreise insbesondere der Arbeiterschaft, dass die deutsche Oberste Heeresleitung den erhofften Frieden an der Ostfront durch unmäßige Forderungen torpedieren könnte. Daraufhin kam es zu den Jännerstreiks in Wien und weiteren spontanen Streiks in der Monarchie für ein baldiges Kriegsende. Es bildeten sich Arbeiterräte, die die Abschaffung der Zensur, die Beendigung des Kriegsrechts und die Einführung des Achtstundentags forderten. Wie im Marinearsenal in Pola, beschlossen auch die Matrosen der in Cattaro vor Anker liegenden Kriegsschiffe, ein revolutionäres Zeichen zu setzen. Inzwischen waren jedoch die Streiks in Österreich-Ungarn beendet worden.[2]

Der Stützpunkt Cattaro im Süden Österreich-Ungarns war strategisch wichtig als Operationsbasis gegen die Otranto-Sperre, als Basis für den U-Bootkrieg im Mittelmeer, und für den Nachschub zur Balkanfront. Wie im deutschen Kaiserreich wurden jedoch die großen Kriegsschiffe nur selten eingesetzt, da auch hier das Risiko einer Vernichtung der Flotte zu groß erschien (Fleet-in-being). Auch hier war dies ein wichtiger Grund für steigende Spannungen zwischen Offizieren und Mannschaften auf diesen Einheiten.[3][4] Die Besatzungen fühlten sich von ihren Vorgesetzten ungerecht und grob behandelt. Sie beklagten sich über sinnlosen Drill, über strenge Bestrafung für Nichtigkeiten, über Beleidigungen, Demütigungen durch oft junge Offiziere, über die im Gegensatz zu den Offizieren schlechte Verpflegung der Mannschaft, über abgerissene Uniformen, über den geringen Heimaturlaub. Viele Besatzungsmitglieder waren ausgebildete Metallfacharbeiter und waren mit den Ideen der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung in Kontakt gekommen. Sie verlangten demokratische Reformen. Die empfundene privilegierte Lage der Offiziere nährte auch den Verdacht, dass diese an einem Frieden nicht interessiert seien, sondern den Krieg verlängern wollten, während die einfachen Soldaten und ihre Angehörigen unter großen Entbehrungen zu leiden hätten.[5][6]

VerlaufBearbeiten

Der Aufstand, der offenbar von verschiedenen lockeren Gruppen vorbereitet wurde, ging am 1. Februar 1918 gegen 12 Uhr mittags von dem Flaggschiff Sankt Georg aus. Die Besatzung feuerte einen Schuss ab, hisste eine rote Flagge und Anton Grabar forderte in ihrem Namen gemäß dem 14-Punkte-Programm von Woodrow Wilson die sofortige Beendigung des Krieges.[7][8] Die übrigen rund 40 in Cattaro vor Anker liegenden österreichisch-ungarischen Kriegsschiffe mit etwa 6.000 Mann Besatzung schlossen sich im Gegensatz zu zwei deutschen Unterseebooten, die nichts unternahmen, dem Aufstand an. Auf der Sankt Georg kam es bei der Festsetzung der Offiziere zu Schusswechseln, die zwei Verletzte forderten.

 
SMS SANKT GEORG.

An die Stelle der Offiziere traten auf jedem Schiff rasch gewählte Matrosenräte, welche den normalen Dienstbetrieb weiterführten. Auf SMS Sankt Georg bildete sich ein zentraler Matrosenrat. Dieser überreichte am Abend dem Kreuzerflottillenkommandanten Kontreadmiral Alexander Hansa einen Zettel mit den Forderungen der Besatzungen, die sowohl allgemein politische als auch mannschaftsspezifische Punkte enthielten:

„Was wir wollen

  1. Maßnahmen zur Einleitung eines sofortigen allgemeinen Friedens.
  2. Vollständige politische Unabhängigkeit von anderen Mächten.
  3. Frieden auf Grund des russischen demokratischen Vorschlags, ‚ohne Annexionen etc.’
  4. Vollständige Abrüstung (Demobilisierung) und Aufstellung der freiwilligen Miliz.
  5. Selbstbestimmungsrecht der Völker.
  6. Loyale Antwort auf Wilsons Note.
  7. Für Angehörige Eingerückter größere Unterstützung und genügende Versorgung mit Lebensmitteln und Bekleidung.
  8. Demokratisierung der Regierung.


  1. Infolge Unterernährung Weglassen jeder unnötigen Arbeit und Exerzitien. Für Korvees[9] separate Kostzubuße.
  2. Mehr Landgang und von längerer Dauer.
  3. Heimaturlaub unbedingt innerhalb 6 Monate einmal in der Dauer von 21 Tagen ohne Reisetage. Für Stab gleiche Bedingungen.
  4. Einführung eines menschenwürdigen, rascheren Urlaubertransportes, Erhöhung des Kostgeldes bei Heimaturlauben und eventuell Ausfolgung der Kost in natura.
  5. Gerechte Verteilung der Schiffskost. Für Stab und Mannschaft Einheitsküche.
  6. Bessere Versorgung mit Rauchmaterialien, für Stab und Mannschaft gleich.
  7. Abschaffung der Briefzensur.
  8. Berücksichtigung von Spezialforderungen einzelner Schiffe und Boote.
  9. Keine irgend geartete Konsequenz dieser Demonstration.

Matrosendelegationen sämtlicher Einheiten.“[10]

Der Kriegshafenkommandant, Feldzeugmeister von Gusseck, war von Hansa über eine von den Aufständischen erst am nächsten Tag entdeckte Telefonleitung über die Ereignisse informiert worden. Gusseck leitete umfassende Gegenmaßnahmen ein.

Die Aufständischen schickten Patrouillen an Land, um weitere Einheiten zum Mitmachen zu bewegen.[11]

Am zweiten Tag des Aufstands, am 2. Februar, trat der Bootsmann Franz Rasch, der der Beleuchtungsabteilung in Kumbor angehörte, als Sprecher gegenüber Hansa auf. Rasch war es außerdem gelungen, den Seefähnrich Anton Sesan von der Seefliegerabteilung in der Nähe von Kumbor, für die Führung der Aktion zu gewinnen.[12] Plaschka sieht in Rasch das bestimmende Element der Revolte, der gegenüber Hansa auch deutlich die sozialrevolutionäre Perspektive angesprochen habe: „dass mit dem System im Staat gebrochen werden müsse.“[13]

Der Zentrale Matrosenrat sandte per Funk zwei Telegramme an Viktor Adler in Wien und Graf Michael Károly in Budapest mit der Bitte um Unterstützung. In der Annahme, dass die Sozialdemokraten die Informationen über den Matrosenaufstand zum Anlass für weitere und größere Streikaktionen zur Herbeiführung des Friedens nehmen würden, wartete der Zentrale Matrosenrat ab und unternahm nur wenige Versuche, auf dem Festland stationierte Einheiten des Heeres auf seine Seite zu bringen und den Aufstand solchermaßen auszuweiten. Die Weiterleitung der Telegramme wurde jedoch verhindert. Auch die Stationen an Bord waren von den Telegraphisten manipuliert worden, so dass die Reichweite der Sender stark eingeschränkt war.[8][14]

Diskutiert wurde die Frage, ob die Flotte isoliert im Hafen verbleiben oder auslaufen und dadurch für Aufsehen sorgen sollte. Franz Rasch setzte sich jedoch durch und so verblieb die Flotte im Hafen.

Gegen 14 Uhr wurde die als Wachschiff an der Hafeneinfahrt eingesetzte Kronprinz Erzherzog Rudolf, die in Reichweite einer Küstenbatterie vor Anker lag, beim Verlegen ihres Standortes in die zweite, innere Bucht beschossen; zwei tote Matrosen, darunter der Bootsmannsmaat Sagner, ein wichtiger Anführer auf dem Schiff, waren die Folge. Die Aktion, die gedacht war, die Stimmung unter den Aufständischen zu heben, führte zu einer großen Bestürzung in ihren Reihen.[15]

An diesem zweiten Tag des Aufstands durften sich die Offiziere auf vielen Schiffen wieder frei bewegen und diese nutzten diese Freiheit, um ihre Untergebenen mit Drohungen und Versprechungen dazu zu bringen, wieder den Befehlen der Offiziere Folge zu leisten. Der Erste, dem dies gelang, war Johannes Prinz von und zu Liechtenstein, der den Kreuzer Novara wieder unter sein Kommando brachte und einen Stellungswechsel in die Bucht Morinje unternahm.

Gegen 16 Uhr folgten ihm mit der Torpedobootflottille und dem Kreuzer Helgoland ungefähr weitere 16 Schiffe. Die Kaiser Karl VI. folgte am Abend.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Februar kontrollierten die Aufständischen, die immer noch auf Hilfe warteten, die Schiffe Sankt Georg, Kronprinz Erzherzog Rudolf, Monarch, Kaiser Franz Josef I., Gäa, Cyklop, das Lazarettschiff Africa und zwei Torpedobootszerstörer.

Nach dem Eintreffen der 3. Division der Kriegsmarine mit der Erzherzog Ferdinand Max, der Erzherzog Friedrich, der Erzherzog Karl sowie Torpedobooten und Torpedobootzerstörern unter Vizeadmiral Karl Seidensacher fielen weitere Schiffe vom Aufstand ab, so dass zuletzt nur noch die Sankt Georg, die Gäa und die Kronprinz Erzherzog Rudolf die roten Flaggen zeigten.

Nach einer von den Schiffsoffizieren angeregten Abstimmung, ob der Aufstand fortgesetzt oder beendet werden sollte, wurde dieser gegen 8 Uhr beendet. In der darauffolgenden Verhaftungswelle wurden vor allem die Angehörigen der Matrosenräte und jene festgenommen, die sich bei der Abstimmung für die Fortsetzung des Aufstands ausgesprochen hatten – insgesamt mehr als 800 Männer von etwa 5000 am Aufstand beteiligten Matrosen.[8]

Lediglich dem Elektromaat Gustav Stonawski und dem Seefähnrich Sesan, der sich als einziger Offizier dem Aufstand angeschlossen hatte, die gemeinsam mit Franz Rasch zu den führenden Köpfen des Aufstands gehörten, gelang mit einem Flugzeug die Flucht nach Italien.

Nachdem Feldzeugmeister von Gusseck, der Kriegshafenkommandant, von Kaiser Karl I. zur Verhängung des Standrechts befugt, am 4. Februar über 40 „Haupträdelsführer“ das Standrecht verhängte, kam es am 7. Februar zu einem Standgericht, das einem Befehl von Gusseck zufolge nicht länger als drei Tage dauern durfte.

Den 40 Angeklagten wurden vier Offiziere als Verteidiger zugestanden. Ein ziviler Anwalt, der diese Aufgabe freiwillig ebenfalls übernommen hatte, wurde am Erreichen des Verhandlungsorts gehindert, so dass er erst am Ende des dritten Verhandlungstages eintraf.

Zwar setzten sich die vier Pflichtverteidiger für die Angeklagten ein, trotzdem wurde die gesamte Verhandlung zu Ungunsten der Angeklagten geführt. Es wurden beispielsweise nur die Zeugen der Anklage gehört, nicht aber jene der Verteidigung. Vier Mann (Franz Rasch, Anton Grabar, Jerko Sisgorić und Mate Berničevič) wurden zum Tode, zwei Mann zu Kerkerstrafen verurteilt und zwei Mann freigesprochen. Die Übrigen wurden dem Kriegsgericht überantwortet.

Ein Telegramm des zivilen Anwalts an Kaiser Karl I. mit einem Gnadengesuch, das unter anderem mit der unfairen Prozessführung begründet wurde, blieb unbeantwortet. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Die Hinrichtung der vier Verurteilten erfolgte am 11. Februar 1918.

Einem Teil der übrigen Verhafteten wurde ab dem 16. September 1918 der Prozess gemacht. Am 19. Oktober wurde gegen 348 Männer die Anklage zurückgezogen, gegen 31 Mann ging der Prozess weiter. Durch den Zusammenbruch der Donaumonarchie wurde die Verhandlung vor dem Kriegsgericht offiziell nicht beendet, sondern nur vertagt.

RezeptionBearbeiten

BeurteilungenBearbeiten

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Aufstand in Österreich und Ungarn überwiegend als subversiv und schädlich eingeschätzt, während in den anderen Nachfolgestaaten auch eine eher positive Wahrnehmung feststellbar war. Nach dem Zweiten Weltkrieg beurteilten die jugoslawischen und tschechoslowakischen kommunistischen Staaten, wie auch die marxistische osteuropäische Geschichtsschreibung, die Ereignisse als sowohl slawisch und bolschewistisch.[16]

Plaschka kam zu dem Ergebnis, dass die Aktionen in Cattaro als revolutionäre Demonstration angelegt gewesen waren. Die Ereignisse offenbarten einen deutlichen Riss im Gefüge der bewaffneten Macht. Bestimmendes Element war weniger die ungelöste Nationalitätenfrage, sondern in erster Linie die soziale und politische Frage.[17]

Der Marinehistoriker Halpern sieht in dem Ereignis nicht den Anfang vom Ende der Monarchie, aber ihren letzten Sieg über die sozialen Kräfte, die sie schließlich beseitigten.[18]

Kuhl verglich anhand historischer Quellen den Aufstand von Cattaro mit dem Kieler Matrosen- und Arbeiteraufstand. Er fand deutliche Parallelen zwischen den Ereignissen. Die Aktion in Cattaro hatte aber begonnen als die große Streikwelle im Land gerade beendet worden war. Damit kam die Aktion zu spät und blieb im Gegensatz zu den Kieler Ereignissen isoliert. In Kiel gerieten die Matrosen und Heizer an eine Arbeiterschaft, die sie sofort unterstützte.[19]

Romane, Erzählungen, DramenBearbeiten

  • Der deutsche Schriftsteller Friedrich Wolf (1888–1953) schrieb 1930 das Drama "Die Matrosen von Cattaro".
  • Eva Priester: Vom Baume der Freiheit. Sechs historische Erzählungen. Globus-Verlag, Wien 1955. In der Erzählung "Begegnung im Morgengrauen" beschäftigt sich die Journalistin und Historikerin mit dem Aufstand der Matrosen von Cattaro.
  • Franz Xaver Fleischhacker:[20]Cattaro. Roman aus den letzten Tagen der k.u.k. Kriegsmarine. Globus-Verlag, Wien 1957.

Loidl schrieb über die verschiedenen literarischen Bearbeitungen: die AutorInnen seien sich darin einig, dass die Hauptursache für die Niederlage darin lag, dass der Aufstand isoliert blieb. Andernfalls hätte Cattaro zu einem auslösenden Moment für eine breite revolutionäre Bewegung werden können.[21]

GedenkenBearbeiten

 
Gedenkstätte vor dem Friedhof Skaljari, etwa 15 Gehminuten von Kotor (Cattaro) entfernt. Unterhalb der Friedhofsmauer wurden die vier Matrosen standrechtlich erschossen.

Vor dem Friedhof Skaljari, etwa 15 Gehminuten von Kotor (Cattaro) entfernt, befindet sich eine Gedenkstätte. An diesem Ort, unterhalb der Friedhofsmauer, wurden die vier Matrosen standrechtlich erschossen.

LiteraturBearbeiten

  • Peter Fitl: Meuterei und Standgericht. Die Matrosenrevolte im Kriegshafen Cattaro vom Februar 1918 und ihr kriegsgerichtliches Nachspiel. Wien 2018.
  • Bruno Frei: Die Matrosen von Cattaro. Eine Episode aus dem Revolutionsjahr 1918. Neuausgabe Berlin 1963.
  • Paul, G. Halpern: The Cattaro Mutiny, 1918. In: BELL, Christopher, M./ELLEMAN, Bruce A. (Hrsg.): Naval mutinies of the twentieth century. An international perspective. London 2003, S. 54–79.
  • Richard Georg Plaschka: Avantgarde des Widerstands. Modellfälle militärischer Auflehnung im 19. und 20. Jahrhundert. 2 Bde. Wien 2000.
  • Richard, G. Plaschka: Cattaro – Prag. Revolte und Revolution. Kriegsmarine und Heer Österreich-Ungarns im Feuer der Aufstandsbewegungen vom 1. Februar und 28. Oktober 1918. Graz 1963.
  • Richard, G. Plaschka/ Horst Haselsteiner/Arnold Suppan: Innere Front. Militärassistenz, Widerstand und Umsturz in der Donaumonarchie 1918. Bd. 1: Zwischen Streik und Meuterei. Wien 1974.
  • Werner Rahn: Strategische Optionen und Erfahrungen der deutschen Marineführung 1914 bis 1944. Zu den Chancen und Grenzen einer mitteleuropäischen Kontinentalmacht gegen Seemächte. In: RAHN, Werner (Hrsg.): Deutsche Marinen im Wandel. München 2005, S. 197–234.
  • Erwin Sieche: Die Kreuzer der k. und k. Marine. Wölfersheim 1994 (Marine – Arsenal, Bd. 25).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Paul, G. Halpern: The Cattaro Mutiny, 1918. In: Christopher, M. Bell/Bruce A. Elleman (ed.): Naval mutinies of the twentieth century. An international perspective. London 2003, S. 54–79, hier S. 54.
  2. Zum Aufstand von Cattaro vgl. Simon Loidl: „Zweianhalb Tage waren wir frei.“ Zur literarischen und Politischen Rezeption des Matrosenaufstands von Cattaro in Österreich, in: JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft III/2014, S. 131–152.
  3. Plaschka/Haselsteiner/Suppan, Innere Front, S. 109.
  4. Halpern, Cattaro, S. 73 f.
  5. Richard, G. Plaschka: Cattaro – Prag. Revolte und Revolution. Kriegsmarine und Heer Österreich–Ungarns im Feuer der Aufstandsbewegungen vom 1. Februar und 28. Oktober 1918. Graz 1963, S. 29 ff.
  6. Bruno Frei: Die Matrosen von Cattaro. Eine Episode aus dem Revolutionsjahr 1918. Neuausgabe Berlin 1963, S. 25 ff., 35 ff.
  7. Richard Georg Plaschka/Horst Haselsteiner/Arnold Suppan: Innere Front. Militärassistenz, Widerstand und Umsturz in der Donaumonarchie 1918. Bd. 1: Zwischen Streik und Meuterei. Wien 1974, S. 107–117.
  8. a b c Österreichisches Staatsarchiv:100 Jahre erster Weltkrieg » Revolten und politische Proteste » Cattaro: Die Matrosen von Cattaro. Abgerufen am 31. Oktober 2018
  9. Damit wurde die Heranziehung der Mannschaften für Arbeiten an Land bezeichnet. Diese waren besonders unbeliebt, weil sie nicht in den eigentlichen Aufgabenbereich fielen, mit großer körperlicher Anstrengung verbunden waren und manchmal in Zusammenhang mit Verbesserungen des Lebens der Vorgesetzten standen; so wurden unter anderem auch Sportstätten für die Offiziere errichtet.
  10. Richard Georg Plaschka: Avantgarde des Widerstands. Modellfälle militärischer Auflehnung im 19. und 20. Jahrhundert. Band 1, Wien 2000, S. 253.
  11. Plaschka/Haselsteiner/Suppan, Innere Front, S. 119, 121.
  12. Plaschka/Haselsteiner/Suppan, Innere Front, S. 128 ff.
  13. Plaschka, Avantgarde, S. 255.
  14. Plaschka/Haselsteiner/Suppan, Innere Front, S. 118, 136 f.
  15. Plaschka/Haselsteiner/Suppan, Innere Front, S. 132 f.
  16. Paul Lenormand: Mutiny of Cattaro. In: 1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War, ed. by Ute Daniel, Peter Gatrell, Oliver Janz, Heather Jones, Jennifer Keene, Alan Kramer, and Bill Nasson, issued by Freie Universität Berlin, Berlin 2014-10-08. doi:10.15463/ie1418.10260.
  17. Plaschka/Haselsteiner/Suppan, Innere Front, S. 107 f.
  18. Paul, G. Halpern: The Cattaro Mutiny, 1918. In: Christopher, M. Bell/Bruce A. Elleman (ed.): Naval mutinies of the twentieth century. An international perspective. London 2003, S. 54–79, hier S. 54.
  19. Klaus Kuhl: Das Aufbegehren der Matrosen von Cattaro im Februar 1918 – ein Vorläufer des Kieler Matrosenaufstands? In: Jürgen Jensen (Hrsg.): Mitteilungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Band 89, Heft 3, Kiel 2017, S. 127–140, hier S. 137.
  20. Der Arbeiterschriftsteller (1891–1976) war 1918 Unteroffizier u. a. auf SMS St. Georg und erlebte den Aufstand an Bord eines Torpedoboots mit; weitere Informationen über ihn finden sich in: Manfred Mugrauer: „Vergessener Büchlschreiber“. Der Arbeiterschriftsteller Franz Xaver Fleischhacker (1891–1976). In: Mitteilungen der Alfred-Klahr Gesellschaft, 4/07, S. 13–17. Online zugänglich (aufgerufen 29. November 2019) unter: [1].
  21. Simon Loidl: Gehorsamverweigerung. Der Matrosenaufstand von Cattaro. In: Mitteilungen der Alfred-Klahr Gesellschaft, Heft 3/2014, S. 1–5. Online zugänglich (aufgerufen 3. Dezember 2019) unter: http://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/AKG_3_14.pdf.