Mathilde von Baden

Äbtissin in Trier

Mathilde von Baden († 18. April 1485) war laut der Klosterchronik von 1467 bis 1470, nach anderen Quellen von 1478 bis 1482, Äbtissin des Klarissenklosters St. Maria Magdalena in Trier. In diesem observanten Konvent, welcher 1453 in einem bis auf eine verbleibende Schwester leeren Magdalenerinnenkloster eingerichtet worden war, legte sie 1459 ihr Ordensgelübde ab. Sie war eine Tochter des Markgrafen Jakob I. von Baden und von Katharina von Lothringen und damit Schwester des Trierer Erzbischofs Johann II. von Baden.

LiteraturBearbeiten

  • Hans-Joachim Schmidt: Bettelorden in Trier. Wirksamkeit und Umfeld im hohen und späten Mittelalter. Trier 1986 (Trierer historische Forschungen, Band 10) ISBN 3-923087-09-8, S. 210 mit Anm. 109.
  • Martin Waldeck: Das Klarissenkloster zu Trier. Nach dem Berichte der Klosterchronik dargestellt. Trier 1928, S. 23–24 (Dilibri).
  • Jakob Marx: Geschichte des Erzstifts Trier 2. Abteilung, Band 2: Die Stifte und Klöster. Trier 1862, S. 402 (Google Books)
  • Christoph Brouwer und Jacob Masen: Metropolis ecclesiae Trevericae, quae metropolitanae ecclesiae originem, jura, decus, officia, tum subjectorum illi episcopatuum, regionum, urbium, ecclesiarum, abbatiarum et monasteriorum ortus processusque per archidioece sin Trevirensem complectitur, hrsg. von Christian von Stramberg. Band 2. Koblenz 1856, S. 421 (Google Books)

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