Martial de Guernon-Ranville

französischer Rechtsgelehrter
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Martial Côme Annibal Perpétue Magloire, comte de Guernon-Ranville (* 2. Mai 1787 in Caen; † 30. November 1866 in Ranville) war ein französischer Rechtsgelehrter.

LebenBearbeiten

Er wurde 1820 Präsident des Gerichtshofs in Caen, 1822 Generaladvokat in Colmar, 1824 Generalprokurator in Limoges, 1826 in Grenoble, 1829 in Lyon, im selben Jahre Minister für Unterricht und Kultur, unterzeichnete als solcher die Ordonnanzen vom 25. Juli 1830, wurde nach der Julirevolution zu lebenslanger Haft verurteilt und mit den übrigen Ministern nach Ham abgeführt, jedoch auch mit ihnen 1836 wieder freigelassen.

WerkeBearbeiten

  • Recherches histor. sur le jury, Caen 1819

LiteraturBearbeiten

  • Martial de Guernon-Ranville, in Adolphe Robert, Edgar Bourloton, Gaston Cougny: Dictionnaire des parlementaires français (1789–1891), 19. Jahrhundert, S. 272, online bei der Französischen Nationalversammlung (PDF; 952 kB) (französisch)

QuelleBearbeiten

Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Pierers Enzyklopädisches Wörterbuch, 4. Auflage von 1857–1865.
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