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Manfred Leuchter

deutscher Komponist, Produzent und Akkordeonspieler
Manfred Leuchter

Manfred Johannes Leuchter (* 15. Juni 1960 in Würselen) ist ein deutscher Akkordeonist, Komponist, Arrangeur und Produzent in den Bereichen Weltmusik, Pop und Jazz. Dabei mischt er afro-orientalische Klangstrukturen mit europäischer Klassik und Jazz.

Auf Einladung des Goethe-Instituts unternahm Leuchter mit seiner Band Konzertreisen durch Indien[1], Rumänien, Marokko, Syrien, Jordanien, Ägypten, Palästina und den Libanon. Dabei spielt er immer wieder mit Musikern aus Nahost zusammen (u. a. Essam Rafea, Dima Orsho, Muslim Rahal, Jamal al Saqa, Feras Sharestan/Syrien, Driss el Maloumi/Marokko). Als Gast des syrischen Ensembles Hewar trat er auch in der Elbphilharmonie sowie dem Pierre-Boulez-Saal in Berlin auf.[2] Er lebt und arbeitet heute in Aachen und verbrachte mehrere Jahre in Marrakesch.

Außerdem arbeitet Manfred Leuchter als Produzent verschiedener Künstler, wie beispielsweise Reinhard Mey, mit dem er vereinzelt auch am Akkordeon oder am Flügel live auf der Bühne steht. Er ist außerdem Komponist von Theatermusik.

LineupBearbeiten

DiskografieBearbeiten

  • Theaterkompositionen (1999)
  • Sparito (Quintett 2000)
  • Arabesque (Quintett 2001)
  • Nomade (Quintett 2003, mit Heribert Leuchter)
  • Pas de Trois (Trio mit Afra Mussawisade / Iran und Karim Othman-Hassan / Irak 2004)
  • Space (Quintett Live 2004)
  • Zina (Quintett 2006)
  • Nine days of solitude, The Damascus Session (mit Hewar / Syrien 2007)
  • Vis à Vis (Duo 2008)
  • Kein schöner Land (Duo 2011)
  • Carpe Momentum (2012)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aachener Zeitung: Aachen: Manfred Leuchter auf Indien-Tournee. Abgerufen am 5. November 2019.
  2. Aachener Zeitung: Musik aus Orient und Okzident: Manfred Leuchter und Freunde auf Burg Wilhelmstein. Abgerufen am 5. November 2019.