M. V. Ramana

indischer Physiker

M. V. Ramana (* 1966 in Palakkad) ist ein indischer Physiker, der sich mit Fragen der Nuklearpolitik befasst.

Ramana wuchs in Madras auf, studierte am Indian Institute of Technology in Kanpur[1] und wurde 1994 an der Boston University in Physik promoviert und war als Post-Doktorand an der University of Toronto und am Massachusetts Institute of Technology (Center for International Studies). Ab 1998 war er an der Princeton University. Er ist dort im Programm Science and Global Security und am Nuclear Futures Laboratory und befasst sich mit Zukunft der Kernenergie im Rahmen von Klimawandel und nuklearer Abrüstung und nuklearer Proliferation.

Er ist Mitglied des International Panel of Fissile Materials und ist im Science and Security Board des Bulletin of the Atomic Scientists.

Von 2004 bis 2009 war er am Centre for Interdisciplinary Studies in Environment and Development in Bangalore tätig.

2014 erhielt Ramana den Leo Szilard Lectureship Award mit Ramamurti Rajaraman.

SchriftenBearbeiten

  • The Power of Promise: Examining Nuclear Energy in India, Penguin 2012
  • Herausgeber mit C. Rammanohar Reddy: Prisoners of the Nuclear Dream, New Delhi: Orient Longman, 2003
  • Bombing Bombay? Effects of Nuclear Weapons and a Case Study of a Hypothetical Explosion, Cambridge, MA: International Physicians for the Prevention of Nuclear War, 1999

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Persönliche Webseite von Ramana (Memento vom 7. September 2017 im Internet Archive)