Hauptmenü öffnen

Leben und WirkenBearbeiten

Lore Hartling begann ihre Bühnenlaufbahn 20-jährig in Basel. An der Komödie Basel konnte sie 1954 einen schönen Erfolg mit der Mary in der Komödie „Herr im Haus bin ich“ feiern. Zwei Jahre darauf wechselte sie an das von Boleslaw Barlog geleitete Berliner Schiller- und Schloßparktheater, wo sie ihren späteren Ehemann, den 24 Jahre älteren Berufskollegen Martin Held kennen lernte, mit dem sie auch immer wieder gemeinsam auf der Bühne stand.

So traten beide beispielsweise 1957 in Walter HasencleversEin besserer Herr“ in einer Inszenierung Hans Lietzaus[1] auf, aber auch 1959 in Jean AnouilhsGeneral Quixotte“ in einer Inszenierung von Rudolf Steinböck.[2] In Wolfgang Staudtes Justizdrama Der letzte Zeuge stand das Künstlerpaar Held/Hartling wiederum gemeinsam vor der Kamera.

Zum Jahresbeginn 1957 begann Lore Hartling zu filmen. Ihre vor der Kamera (Kinofilm wie Fernsehfilm) absolvierten Auftritte waren zumeist recht unspektakulär. Sie verkörperte junge Frauen aller Arten, oftmals in Gegenwartsgeschichten.

Mit der Geburt ihres ersten Sohns Albert (Jahrgang 1964) aus der Verbindung mit Held, den sie 1967 heiratete, zog sich Lore Hartling ins Privatleben zurück und widmete sich ganz der Erziehung beider Kinder (der zweite Sohn Maximilian wurde 1967 geboren).

Filmografie (komplett)Bearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, DNB 010075518, S. 252.
  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 1: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, DNB 451560736, S. 607.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Mehr als Unterhaltung“ in Die Zeit, 1957/14.
  2. „General Quixotte“ auf zvab.com