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Liste der denkmalgeschützten Objekte in Teufenbach-Katsch

Wikimedia-Liste

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Teufenbach-Katsch enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Gemeinde Teufenbach-Katsch im steirischen Bezirk Murau.[1]

DenkmälerBearbeiten

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
    Kath. Pfarrkirche hl. Andreas mit Friedhof
ObjektID: 56617
Frojach
Standort
KG: Frojach
Die Pfarrkirche wurde in mehreren Etappen erbaut, der heutige, ursprünglich protestantische Bau stammt aus den Jahren 1527 und 1555 (?), 1722 erfolgte ein Umbau zu einer katholischen Kirche, nachdem die katholische Kirche (vermutlich durch Überschwemmung) zerstört wurde und diese Kirche von den Katholiken übernommen wurde.[2] 1898 erfolgte der letzte Umbau.[3]

Der zweijochige Chor mit 5/8-Schluss hat ein Gewölbe mit Putzgraten in Rautensternform, die auf Halbrunddiensten mit Wulstkapitellen ruhen, Spitzbogenfenster und halbrunde dienstartige Pfeiler auch an der Außenseite. Ein eingeschnürter rundbogiger Fronbogen trennt den Chor vom breiten Schiff, das als Saalraum mit Flachdecke ausgeführt ist. Das Schiff hat neugotische Spitzbogenfenster, südlich und nördlich je eine Seitenkapelle. Der Dachreiter trägt einen achtseitigen Spitzhelm. Die Sakristei nördlich des Chores hat ein Stichkappentonnengewölbe.

Die neugotische Einrichtung stammt aus den Jahren 1899 und 1900. Der Hochaltar zeigt ein Bild des hl. Andreas und ist mit Felix Barazzutti 1899 bezeichnet. Zwei barocke Statuen der hll. Florian und Leonhard stammen aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das große Pestvotivbild trägt ein Chronogramm 1715 und ist mit Georg Lercher 1717 bezeichnet. Wappenstein von Victor von Pranckh, gestorben 1584. In der Kirche sind unter der Kanzel und in der Kirchhofmauer Reliefsteine aus der Römerzeit eingemauert.

Auf dem Friedhof ein Schmiedeeisenkreuz aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts, das barocke Friedhofskreuz stammt aus dem 18. Jahrhundert.[3]

   
 
Kath. Filialkirche Maria Dorn
ObjektID: 92656
Frojach/Saurau
Standort
KG: Frojach
Die Kirche steht vermutlich auf dem Grund der ehemaligen Burg Saurau. Die heutige Kirche soll um 1680 von Carl Grafen von Saurau erbaut worden sein.[4]
   
 
Kirchhof
ObjektID: 92658
Frojach/Saurau
Standort
KG: Frojach
   
 
Bildstock
ObjektID: 92659
Frojach/Saurau
Standort
KG: Frojach
    ehem. Pfarrhof
ObjektID: 35998
Frojach 1
Standort
KG: Frojach
Der alte Pfarrhof stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Walmdach.[3]
    Bahnhof Frojach-Katschtal
ObjektID: 92714
Frojach 3
Standort
KG: Frojach
   
 
Altburg Pux/Schlossruine
ObjektID: 130733

seit 2016

bei Frojach 50
Standort
KG: Frojach
Die seit dem 12. Jahrhundert belegte Burg stand bis 1425 im Besitz der Puxer und bis 1559 im Besitz der Pranckher und ab 1872 wiederum im Besitz der Pranckher.
   
 
Römische Murtalstraße
ObjektID: 123268

Standort
KG: Frojach
Der Römerweg, der im Gemeindegebiet von Frojach-Katsch noch recht gut zu sehen ist, führte aus dem Zollfeld in Kärnten über den Perchauer Sattel – Pux – Frojach-Katsch – St. Peter am Kammersberg stets an der Westseite des Tales über den Sölkpass, wo er sich im Ennstal mit der römischen Straße vereinigte, welche die beiden Tauernstraßen zwischen Stiriate (Liezen) und Anis (Altenmarkt) verband.[5]
   
 
Höhlenburg Puxer Luegg (Puxerloch) und Schallaun
ObjektID: 36002

Standort
KG: Frojach
f1
   
 
Kropfmoarhaus (Gasthof Kropfmar)
ObjektID: 35999
Katsch an der Mur 44
Standort
KG: Katsch
Das Kropfmoarhaus, die ehemalige Hauptherberge der Saumfahrer, ist ein zweigeschoßiger Bau aus dem 16. Jahrhundert, mit einer gemalten, 1625 datierten Portalumrahmung sowie einem gemalten Fries mit einem Saumzug, 1747 datiert und 1951 restauriert.[6]
    Kriegerdenkmal
ObjektID: 92759
Katsch an der Mur
Standort
KG: Katsch
Das Kriegerdenkmal mit Wandmalereien von Fritz Silberbauer stammt aus dem Jahre 1923.[6] Die Glocke stammt aus der Kirche von Saurau.
   
 
Kath. Filialkirche hl. Laurentius
ObjektID: 92931
Katsch an der Mur
Standort
KG: Katsch
St. Lorenzen ob Katsch. Im Kern romanisches Kirchlein aus dem 12./13. Jahrhundert.[7] 1260 urkundlich genannt.[7] Die Turmglocke trägt die Jahreszahl 1454.[4] Gehört zur Pfarre St. Peter am Kammersberg-[8]
    Römische Straßenstation und Siedlung mit Gräberfeld Katsch
ObjektID: 131248

seit 2018


Standort
KG: Katsch
   
 
Kath. Pfarrkirche hl. Margareta mit ehem. Friedhof
ObjektID: 57731
Teufenbach
Standort
KG: Teufenbach
   
 
Eisenbahnbrücke der Murtalbahn
ObjektID: 104825
Teufenbach
Standort
KG: Teufenbach

Anmerkung: Die Eisenbahnbrücke überquert die Mur, die hier die Grenze zur Gemeinde Niederwölz bildet, wo die andere Hälfte der Brücke ebenfalls unter Denkmalschutz steht.

   
 
Umfriedung
ObjektID: 94302
Teufenbach 1
Standort
KG: Teufenbach
   
 
Altersheim, ehem. Schloss Neu-Teuffenbach
ObjektID: 92522
Teufenbach 1
Standort
KG: Teufenbach
    Pfarrhof
ObjektID: 92416
Teufenbach 2
Standort
KG: Teufenbach
    Sogen. Pfarrhofstöckl, Vereinslokal des Trachtenvereins Teuffenbach
ObjektID: 92418
bei Teufenbach 2
Standort
KG: Teufenbach
   
 
Kommunaler Wohnbau, Ansitz, Faßhof/Vaßhof
ObjektID: 119372
Teufenbach 20
Standort
KG: Teufenbach
Der Vaßhof wurde von den Teuffenbachern im 16. Jahrhundert zu einem Edelsitz ausgebaut und ist teilweise noch in seiner ursprünglichen Form erhalten.[9] Die hier angeführte Grundstücksnummer bezeichnet den SSO Flügel.
   
 
Faßhof/Vaßhof
ObjektID: 36629
Teufenbach 20
Standort
KG: Teufenbach
Der Vaßhof wurde von den Teuffenbachern im 16. Jahrhundert zu einem Edelsitz ausgebaut und ist teilweise noch in seiner ursprünglichen Form erhalten.[9] Die hier angeführten Grundstücksnummern bezeichnet die restlichen Flügel und den Innenhof.
    Nischenbildstock
ObjektID: 92539
bei Teufenbach 29
Standort
KG: Teufenbach
    Bahnhof Teufenbach
ObjektID: 92552
Teufenbach 57
Standort
KG: Teufenbach
    Bildstock
ObjektID: 92544
Teufenbach, beim Friedhof
Standort
KG: Teufenbach

LegendeBearbeiten

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
  Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
  Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Teufenbach-Katsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Jänner 2019.
  2. Walter Brunner: Frojach-Katsch. Vielfalt und Einheit der langen Geschichte eines kleinen Lebensraumes. Eigenverlag, 2005.
  3. a b c Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 120–121.
  4. a b Inge Woisetschläger-Mayer, Dagobert Frey, Walter Frodl: Österreichische Kunsttopographie. Die Kunstdenkmäler des Gerichtsbezirkes Murau. Band 35. Verlag Rohrer, 1964.
  5. Renate Brodschild; Kurt Roth, Erich Mlakar (Illustrationen): Geschichtlicher Führer Bezirk Murau. Hrsg.: Bezirksfremdenverkehrsverband Murau. Verlag Erich Mlakar, Judenburg 1978, ISBN 978-3-900289-03-4.
  6. a b Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 216–217.
  7. a b St. Lorenzen ob Katsch|. kirchen-fuehrer.info (abgerufen 7. September 2019).
  8. Pfarre St.Peter am Kammersberg. (abgerufen 7. September 2019).
  9. a b Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 556.
  10. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.